Neue Erfahrungen für unsere Opti A Segler*innen beim MSC Optipokal auf der Elbe in Blankenese, 14./15. Mai 2022

Die vom Mühlenberger Segel-Club e.V. top organisierte Regatta war aufgrund der ungewohnten Strömung auf der Elbe für unser Opti A Jugendlichen Rosalie Roth und Louis Tensmann eine neue Herausforderung. Gesegelt wurde im angrenzenden Regattagebiet, dem Mühlenberger Loch, gegenüber von Hamburg-Blankenese.

Der ordentliche Wind (4 Bft.+) und die gegenläufige Strömung ließen auf dem Weg zur Luvtonne steile Wellen entstehen. Die Bedingungen forderten den Segler*innen am ersten Tag in drei Läufen sehr viel ab. Das Regattafeld war mit überwiegend erfahrenen Teilnehmer*innen aus den nördlichen Regionen (Hamburg, Kiel und Bremen sowie Niedersachsen) stark besetzt.  

Die extremen Bedingungen forderten wieder mal ihren Tribut. Das B Feld wurde vor Ort liebevoll als „Kenterparade“ betitelt. Viele Starter*innen beendeten den ersten Tag bereits während der ersten Wettfahrt.

Der Zeitplan richtete sich nach den Gezeiten, so dass am ersten Wettfahrtag um 13.00 Uhr gestartet wurde. Erst musste jedoch wieder ausreichend Wasser im Gezeitenhafen sein, damit die Motorboote losmachen konnten. Über 10 Mobo`s schleppten dann die beiden Startfelder mit je 50 Segler*innen (A+B) vom Hafen quer über die Elbe, vorbei an großen Containerschiffen, durch das Fahrwasser der Berufsschifffahrt. Der strömungsbedingte Versatz über Grund im Fahrwasser war enorm und sorgte an der Startlinie für noch mehr Spannung als üblich.

Am Abend des ersten Tages wurde den Kindern kraftbringende Pasta gereicht.

Rosalie und Louis traten gemeinsam mit Christian Müssig vom DYC und Jule Heiny vom SHM an - wie schon beim Lake Garda Meeting zu Ostern. Sie haben zusammen viel erlebt und noch mehr Spaß gehabt – auf dem Wasser und auch an Land. So ging es abends noch zum Eis essen durch das Treppenvierten von Blankenese.

Die erste Wettfahrt an Tag 2 war für 14.30 Uhr angekündigt. Eine Zeit, zu der die Segler*innen sich bei anderen Regatten gelegentlich schon auf den Heimweg machen. Aber die Flut war entscheidend für den Startzeitpunkt und daher alternativlos.

Viel Sonne und wenig (kein) Wind waren angesagt. Der MSC wollte aber nichts unversucht lassen und schleppte bei genau diesen Bedingungen das Feld wieder über die Elbe zum Regattagebiet, um auf potenziellen Thermikwind zu warten und einen vierten Lauf zu starten. Um 15.30 Uhr wurde auf dem Wasser noch Eis gereicht - um 16.00 Uhr wurde dann aber der Abbruch verkündet.

Rosalie und Louis konnten aufgrund der besonderen Bedingungen und des starken Wettbewerbs am ersten Tag wieder wertvolle Erfahrungen sammeln und sich für den „Goldenen-Opti“ in Kiel am kommende Wochenende gut vorbereiten.

Unser besonderer Dank gilt den Kamerad*innen vom MSC für Ihre wirklich tolle Veranstaltung. Wir haben die Regatta als weiteres Saisonhighlight neben dem Lake Garda Meeting, Kiel und Medemblik fest in unseren Regattaplan mit aufgenommen.

Beste Grüße
Eure Familien Tensmann und Roth

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