RUHRLANDCUP 2026 BEIM YCRE
Schon beim Ankommen hat man gemerkt, dass es ein besonderes Wochenende wird: Es waren richtig viele Segler da. Insgesamt standen 45 Optis in den Ergebnislisten - 29 in Opti A und 16 in Opti B. Für unseren Club, den YCRE, waren Maila Rausch, Cyrus O'Connolly , Josefine Kaundinya und Marie Gleixner in Opti A dabei, in Opti B segelten Leo Günther, meine Schwester Victoria Fink und ich, Vivien Fink.
Am Samstag ging es nach dem Aufbauen und der Steuerleutebesprechung aufs Wasser. Die Bedingungen waren richtig gut: Der Wind war nicht zu schwach, nicht zu stark und auch nicht besonders böig und es gab kaum Dreher. Das war super, weil man sich gut auf die Starts, den richtigen Trimm und die Taktik konzentrieren konnte.
Am ersten Tag wurden zwei Wettfahrten gesegelt. Opti B ist immer eine Runde weniger gefahren als Opti A. Dadurch mussten wir zwischen den Wettfahrten nicht lange warten, und es ging alles schön zügig weiter. Das fand ich richtig gut, weil langes Warten auf dem Wasser irgendwann langweilig wird.
Nach dem Segeln kam der gemütliche Teil. Am Samstagabend gab es Burger mit Pommes, und die waren nach dem Tag auf dem Wasser genau richtig. Danach ging es in die neu eröffnete Jugendhalle. Dort gab es noch ein gemeinsames Abendprogramm mit Popcorn und Snacks und viele sind bis nach 20 Uhr geblieben. Das war richtig schön, weil man nach dem Segeln noch zusammen Spaß hatte und nicht nur jeder direkt nach Hause gefahren ist. Einige Teilnehmer haben sogar mit ihren Wohnwagen, teils direkt auf dem Parkplatz beim YCRE übernachtet - mit Blick auf den Baldeneysee.
Am Sonntag ging es dann wieder raus aufs Wasser. Auch am zweiten Tag war der Wind sehr gut: freundlich, fair und ziemlich gleichmäßig. Es konnten noch einmal zwei Wettfahrten gesegelt werden. Insgesamt hatten wir also vier Wettfahrten, und dadurch gab es auch einen Streicher. Das ist gut, weil dann ein nicht so guter Lauf nicht gleich die ganze Regatta kaputt macht.
Auch aus sportlicher Sicht war die Regatta ziemlich spannend. In Opti B wurde ich am Ende 13. Victoria Fink wurde starke 7. und Leo Günter kam auf Platz 9. In der Gruppe der über 11-jährigen, Opti A, war Maila Rausch beste YCRE-Seglerin auf Platz 12. Sie hatte mit einem 4. Platz in einer Wettfahrt auch das beste Einzelergebnis von allen YCRE-Seglern an diesem Wochenende. Cyrus O'Connolly wurde 24., Josefine Kaundinya 26. und Marie Gleixner 29.
Besonders knapp war es vorne in Opti B: Die ersten beiden hatten am Ende beide 5 Punkte. Auch in Opti A lagen die ersten fünf Segler eng zusammen. Man hat gemerkt, dass viele gute Segler dabei waren und man sich jeden Platz erarbeiten musste.
Nach den letzten Wettfahrten gab es für alle Spaghetti Bolognese während die Ergebnisse ausgewertet und die Siegerehrung vorbereitet wurde. Das war perfekt, weil nach den Wettfahrten und verpacken der Boote wirklich alle Hunger hatten.
Insgesamt war es ein richtig schönes Regattawochenende bei unserem YCRE: viele Teilnehmer, gutes Wetter, super Wind, kaum Wartezeiten auf dem Wasser und ein tolles Programm an Land. Mir hat besonders gefallen, dass der Wind so gut segelbar war. So konnte man richtig üben, taktisch zu segeln, den Opti gut einzustellen und bis zum Ziel um jeden Platz zu kämpfen.
Bericht von Vivien Fink