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2015

420ger Segler vom Baldeneysee segelten auf der Kieler Woche

154 Mannschaften aus 11 Nationen waren in der 420ger Klasse am Start. Aus Deutschland kamen 75 Boote.

Die ersten drei Plätze errangen Segler aus den USA, Frankreich und Irland. Die schnellste Crew aus Deutschland kam vom Duisburger-Yacht-Club mit Jan Bobert an der Pinne und erreichte den 10. Platz.

Die schnellste Seglerin war Theresa Löffler vom Yachtclub am Tegernsee mit einem 18. Platz.

Janek Streichholz und Thilo Rotfahl vom YCRE erreichten den 43. und den 122. Platz. Unter den deutschen Mannschaften landeten sie auf Rang 15. und 53.

Hannes Brücker vom SKS ersegelte den 53. (national 17.), Lisa Mai vom ETUF erreichte den 133., Jill Poland vom SKS den 148. und Julius Vogt vom ETUF den 153 Platz.

Allen Teilnehmern an der Kieler Woche gratulieren wir ganz herzlich!

33rd Lake Garda Meeting
Optimist Class

Dieses Jahr fand zu Ostern das 33. Lake Garda Meeting statt. Zu dieser weltweit größten Einklassen-Regatta konnten drei Kinder unseres Clubs fahren. So machten sich zu Ferienbeginn Nora Dabringhaus, Anna Härter und ich, Lucas Schleuss, mit unseren Eltern auf den Weg in den Süden. Während die Daheim-gebliebenen mit Sturm, Schnee und Regen kämpften, durften wir unter blauem Himmel mit schneebedeckten Bergen die erste wohltuende Frühlings-sonne genießen. Der Gardasee ist im Norden von hohen Bergen umgeben und ist vom überregionalen Wetter so relativ geschützt. Es ergeben sich durch die Thermik der Berge recht konstante Winde: Am Morgen ein leichterer Nordwind, der Vento, und ab mittag, je nach Sonne in den Bergen, ein teils recht heftiger Südwind mit aufbauender Welle, die Ora.

Auf dem Weg zum morgentlichen Training.

Die Regatta wurde vom Segelclub Riva ausgerichtet, so schlugen wir unsere Quartiere in Torbole und Riva auf. Direkt am Samstag begann das Training bei traumhaftem Sonnenschein und gutem Wind. Wir lernten mit der Welle dieses großen Sees umzugehen, die Fallwinde nahe an den Felswänden zu nutzen und waren teils bis zu 7 Stunden auf dem Wasser. Es wurden in dem Training bis Mittwoch verschiedene Segel probiert und viele Kleinigkeiten an den Booten bis zur Regatta OPTImiert. Die Eltern wurden im Hafendienst auch immer organisierter, so dass die Slipwagen nach Nummern sortiert immer zügig zur Stelle waren und die Boote so in Hochgeschwindigkeit ins und aus dem Wasser kamen. Danach belief sich die Arbeit des Hafenteams auf in der Sonne sitzen, Espresso zu trinken und vor wunderschöner Berge-See-Kulisse auf die Ablösung zu warten. Abends waren wir platt vom Training, jedoch wurde nach kurzer Pause der Campingplatz in ein Räuber und Gandarm-Feld verwandelt. Jeden Abend gesellten sich mehr Kinder bis in die dunkle Nacht hinzu. Die Eltern saßen gemeinsam bei Wein und Gegrilltem vor einem der Wohnmobile. Am Mittwoch begann der offizielle Teil mit einer riesigen Parade durch die Altstadt von Riva. 920 gemeldete Kinder aus 31 Nationen liefen fahnenschwenkend hinter der Blaskapelle mit ihren Familien und Trainern.

Vor der Nationenparade.

Es ergab sich ein wunderschönes Bild, als sich alle auf dem Platz vor dem Rathaus drängten. Der Bürgermeister begrüßte alle anwesenden Nationen, darunter Südafrika, Argentinien, USA, Russland, Algerien und alle europäischen Länder. Jede Nation nahm den Gruß mit entsprechendem Jubel entgegen. Am Donnerstag startete die viertägige Regatta. Altersbedingt mussten alle drei bei den Juniores (den Großen) starten. Viel Wind und ordentliche Welle kosteten anfangs etwas Überwindung und führten auch immer wieder zu "U-Bootfahrten". Die Pützen erfreuten sich regen Gebrauches.

Viel Wind und ordentliche Welle kosteten anfangs etwas Überwindung.

Gestartet wurde an den ersten drei Tagen nach zugelosten Flaggenfarben in 5 Gruppen. So wurden im Zehnminuten-Abstand die Läufe gestartet und die jeweils nächste Farbe rückte aus der waiting area nach an die Startlinie. Die Durchführung war so perfekt organisiert, dass unser Team kaum Zeit hatten, sich beim Motorboot zu melden und etwas zu essen. Schon war wieder die eigene Flaggenfarbe dran.

Das Regattafeld von oben.

Am Freitag Abend war die legendäre Nutella-Party. Da von Kinderschokolade gesponsert, gab es in der Kongresshalle von Riva eine Party mit Clowns und Nutellabroten ohne Ende. Das finale Rennen am Sonntag wurde nach Rangwertung in Gruppen eingeteilt.

Wir haben uns die 5 Tage Training und 4 Tage Regatta gut geschlagen. Teils sind wir in den Dreihunderter Plätzen gesegelt. Doch nagte dann nach 9 vollen Tagen die Kondition und so wurde der ein oder andere Platz noch verloren. Gewonnen haben wir eine tolle Woche mit Segeln pur, viel Spaß mit den Segelkameraden und dies in traumhafter internationaler Kulisse. Bei der typisch italienisch etwas chaotischen Siegerehrung mit Verlosung konnten dann noch Preise abgestaubt werden. Direkt darauf machen wir uns wieder auf den langen Heimweg. Gardasee ist für alle Optifahrer ein großartiges Erlebnis, mit so vielen verschiedenen Kindern aller Nationen gemeinsam segeln ins einzigartig! Dieses Jahr hatten wir zudem ein riesiges Glück mit dem traumhaften Wetter. Vielen Dank an unsere Eltern für einen solchen Urlaub.

Lucas Schleuss

Auf dem Weg zur Opti-DM

Liebe Ruhrländerinnen,
liebe Ruhrländer,

zu Beginn des Jahres bin ich in die höchste Optiklasse umgestiegen und möchte Euch gerne berichten wie mir der Start in Opti A gelungen ist.

Mit der Teilnahme am Volksbank-Krefeld-Cup Mitte März konnte ich mich am Elfrather See  in einen überschaubaren Feld von 10 Schiffen gut eingewöhnen. Ich habe einen 7.Platz ersegelt und war damit für den Anfang ganz zufrieden.

Anna Härter bei der Fischereihafen-Regatta in Bremerhaven.

Eine Woche später bin ich in Bremerhaven bei der Fischereihafen-Regatta gestartet. Bei guten Windverhältnissen und einem Feld von 67 Booten habe ich, wie ich finde, einen guten 20 zigsten Platz belegt.

Anna Härter beim Internationalen Opti-Meeting in Riva.

Über Ostern habe ich zum dritten Mal am Internationalen Opti-Meeting in Riva teilgenommen. In diesem Jahr bin ich in der Klasse der Juniores angetreten. Bei 6-7 Windstärken zeigte sich die Ora sowohl an den Trainings- als auch an den Regattatagen von ihrer heftigen Seite. Insgesamt sind bei den Juniores 664 Optis an den Start gegangen. Mit Platz 439 war ich zwar nicht ganz zufrieden, aber wie jedes Jahr bietet der Gardasee prima Bedingungen, um sich auf die Saison vorzubereiten. Näheres zum Opti-Meeting 2015 am Gardasee, an dem drei Ruhrland-Kids teilgenommen haben, könnt Ihr im Bericht von Lucas Schleuss nachlesen.

Erster Sieg im Opti A: Anna Härter am Inheidener See.

Besonders stolz bin ich auf meinen ersten Sieg in Opti A am 18./19.04. am Inheidener See (Hessen). Mit dem Gewinn dieser Regatta bin ich meinem Ziel für 2015, Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Juli am Ammersee, ein sehr gutes Stück näher gekommen.

Eure
Anna Härter

Training beim YCRE

In der Jugendriege des Yachtclub Ruhrland gibt es mehrere Trainingsgruppen für Optimisten. Von Anfängern bis Fortgeschrittene. Ich bin in der Fortgeschrittenengruppe mit Moritz, Anna, Nora, Skip, Felix und Lukas. Wir trainieren einmal in der Woche. Das Training leiten drei Trainer, die sich jede Woche mit dem Training abwechseln.

Manchmal kann es sein, dass der Wind sehr schlecht zum Segeln ist. Zum Beispiel bei Flaute. Dann entscheidet  der Trainer, ob wir rausfahren oder nicht, wenn nicht, dann machen wir in der Bootshalle oder im Jugendraum, der sich im Clubhaus befindet, eine Theoriestunde.

Wenn wir aufs Wasser gehen, läuft das Training ungefähr so ab:

Zuerst bauen wir unsere Boote auf und ziehen unsere Segelsachen in den Umkleiden an. Dann gibt es meistens eine Besprechung, bei der uns der Trainer erklärt, was wir machen werden. Nach der Besprechung geht es auch schon auf den See, zum Segeln. Meistens fahren wir erst mal aus dem Hafen raus und fahren uns ein, indem wir zwischen zwei Tonnen hin und her fahren, bis alle da sind. Je nach Wind und wo wir am See trainieren möchten,  machen wir entweder einen Schleppverband oder Segeln zu dieser Stelle. Sehr oft trainieren wir in der Mitte der Sees, wo sich die Zeche Carl Funke befindet, weil der Wind dort meistens am besten ist.

Am Anfang üben wir oft Manöver und Kurse zu fahren, damit wir in einer Regatta besonders schnell sind. Zum Abschluss trainieren  wir dann Starts oder wir  fahren kleine Regatten, damit bei einer richtigen Regatta alles gut klappt. Manchmal machen wir auch eine kleine Pause, während der wir am Motorboot anlegen . Dann können wir etwas trinken oder vielleicht sogar auch etwas essen und dabei sagt der Trainer uns dann noch mal was wir gleich machen werden oder gibt Verbesserungstipps bei den bisher geübten Segelmanövern. Oft holt der Trainer uns nach einer kleinen Regattaübung jeweils alleine ans Motorboot und gibt uns Tipps und sagt uns was gut und nicht so gut war. Manchmal machen wir auch Spiele oder gehen im Sommer nach dem Training im Hafen noch schwimmen und haben sehr viel Spaß.

Wenn das Training nach ca. 2 Stunden zu Ende ist, putzen wir im Anschluss immer noch unsere Boote und verstauen alles im Bootsschuppen.

Mir gefällt das Training sehr und wir haben viel Spaß. Ich freue mich immer schon auf das nächste Mal.

Franca Magiera