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2017

Stürmische IDM der Drachen am Ammersee

5 Drachen vom Ruhrland waren bei einer stürmischen Deutschen Meisterschaft am Ammersee dabei.

Zwei Tage mit Starkwind weit über 30 Knoten und ein Tag mit schwachen Wind erlaubten insgesamt nur die Durchführung von 3 Wettfahrten, zuwenig für die Vergabe des Meistertitels. 11 Ruhrländer waren auf 5 Drachen dabei:

GER 422 Gerd Müller-van-Ißem mit Christoph Falkenberg
GER 912 Arnold Dees mit Wolfgang Bays und Helmut Kraus
GER 972 Hans-Walter Fink mit Alex Bösken und Aaron Berger
GER 975 Christian Zinkler und
GER 1055 Axel und Jörn Wilde als Crew von Jürgen Reichardt aus unserem Nachbarclub SKEH

Die beste Platzierung erreichte GER 1055 mit einem hervorragendem 13. Platz in einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld.

Hans-Walter Fink

Meisterschaft verblasen - Ein Bericht von Dr. Gregor Berz, Flottenkapitän Ammersee

Da hat der Florian Bauer vermutlich eine zu große Kerze in Andechs für den Wind gestiftet: Nicht wegen zu wenig sondern wohl wegen zu viel Wind konnte die Deutsche Meisterschaft 2017 nicht mit den erforderlichen vier Wettfahrten vollendet werden. Eines kann man aber nicht sagen: Dass es langweilig gewesen wäre am Ammersee.

Auf dem Wasser waren die meisten der 67 Teilnehmer an jedem Wettfahrttag. Die zwischenzeitlichen Wartezeiten waren eher kurzweilig auf der Terrasse des Augsburger Segler-Clubs und das Rahmenprogramm mit Freibier, hervorragendem Essen, Hemden-Verlosungen, Bayerischem Abend und Latino-abend wurde sehr gelobt – um das durchweg positive Feedback aufzurufen.

Doch nun zum Segeln: Während des ersten Wettfahrttages fegte Orkantief Sebastian über Deutschland, so dass nur eine Wettfahrt möglich war über deren Verhältnismäßigkeit viel diskutiert wurde. Auf dem ersten Vorwindkurs zog die vordere Hälfte des Feldes noch den Spi, was auch für Spitzensegler am Rande des Verantwortbaren war. Diejenigen, die auch diese Bedingungen meisterten, sollen ihre leuchtenden Augen und das Grinsen im Gesicht am Abend bitte nicht leugnen.

Die Verhältnisse waren kurzzeitlich allerdings wirklich nicht beherrschbar, ein relativ neuer Drache ging verloren und auf einem anderen Schiff gab es einen Verletzen der zum Ufer und ins Krankenhaus gebracht wurde. Währende der zweiten Runde wurden in Herrsching am Ufer 9 Beaufort gemessen.

Bei Grade 1 Veranstaltungen muss eine solche Wettfahrt abgeschossen werden. Für eine IDM (Grade 2) ist das eine dringende Empfehlung, daran muss hier noch einmal erinnert werden. Gleichzeitig wollen wir aber auch die Leistung der über 43 Drachen, die das Rennen im Ziel beendeten sowie auch derer, die das Rennen eigenverantwortlich aufgegeben hatten, hier würdigen. Gewonnen hat diese Wettfahrt Thomas Müller (NRV) vor Ingo Ehrlicher (BYC) und Philipp Ocker (MYC). Lokalmatador Florian Bauer (ASC) wurde Fünfter.

Die Vorhersagen für den zweiten Wettfahrttag glich denen des Ersten: Über 40 Knoten lagen in der Luft und sollten etwa gegen Mittag über dem Ammersee einschlagen. So versuchte man mit bestem Wissen und Gewissen eine Wettfahrt im morgendlichen, Föhn bedingten Südwind, der beim Auslaufen um neun schon lange kräftig stand. Leider gelang nur ein Start bei reellen Bedingungen bevor das Feld vor dem Luvfass regelrecht gegen eine Mauer aus stehender Luft auflief – die Wettfahrt musste abgebrochen werden. Keine halbe Stunde später stand ganz entgegen der Vorhersagen ein Nordwind, der ganz gemäß der Vorhersage den Ammersee zum Kochen brachte.

Ein zweiter Start wurde zwar noch aufgebaut, bei schneller Sturmwarnung dann allerdings nicht mehr durchgeführt. Tragischerweise gab es beim Anlegen von über 60 Drachen an den Steganlagen des ASC bei hohen Nordwindwellen nochmal einen verletzten Segler, der (beim Helfen) am Steg vom Schiff gefallen war. Er verbrachte eine Nacht im Krankenhaus - es geht im wieder gut.

Am Morgen des dritten Tages zeigte sich der Ammersee von seiner schönsten Seite, mit Schaumkronen bei blauem Himmel und Fernblick in die Berge. Wiederum stand der Wind bereits kräftig als um halb neun die Flotte auslief. Leider  brauchten Wettfahrtleitung und ambitionierte Segler vier (!) Startversuche bis das Feld auf dem Weg der zweiten Wettfahrt war. Vermutlich wurde an diesem Morgen die Meisterschaft verloren – in verschiedener Hinsicht.

Acht Teilnehmer wurden nach Frühstarts ausgeschlossen, darunter auch der bereits mehrfach erwähnte Florian Bauer vom gastgebenden ASC. Sicherlich ist hier Kritik an der Wettfahrtleitung angebracht, insbesondere im Umgang mit der Black Flag.

Mindestens ebenso unprofessionell und der Drachenklasse nicht würdig ist allerdings der emotional geladene, beleidigende Ton mit dem schon auf dem Wasser und auch noch an Land von wenigen Gästen auf und über die Wettfahrtleitung geschimpft wurde. Es ist schade genug, dass die Meisterschaft nicht zustande kam.

Die zweite Wettfahrt wurde von Stephan Link (BYC) gewonnen vor Phillip Ocker, der damit die Führung übernahm. Einen Gesamtpunkt mehr hatte nach zwei Wettfahrten Ingo Ehrlicher, der Vierter wurde. Dritter in der zweiten Wettfahrt war Jürgen Reichardt (SKEH). Eine weitere Wettfahrt konnte zwar noch angeschossen werden, verlor sich jedoch in der Flaute des sonnigen Tages.

Für den vierten Tag schließlich war trotz Regen wieder der frühe Südwind angesagt, der wiederum beim Auslaufen um halb acht schon stand, dann aber leider nicht einmal für einen Startversuch Atem hatte. So trollte sich das gesamte Feld am späten Vormittag schon wieder in den Hafen und viele schrieben die Meisterschaft ab.

Völlig ohne entsprechende Vorhersage stand dann aber gegen Eins der Südwind wieder bei aufhellendem Himmel mit satten zwei bis drei Bft., so dass doch noch eine schöne Wettfahrt gesegelt werden konnte, die Florian Bauer gewann, vor Anna Houdek (BYC) und Thomas Müller.

Leider flaute der Wind aber bis zur letzten Startmöglichkeit um 16:00 wieder ab so dass es zu keiner vierten Wettfahrt mehr kam. Die Gesamtwertung der „Bestenermittlung“ gewann damit Philipp Ocker (MYC; 13 Punkte) vor Thomas Müller (NRV; 17 Punkte) und Ingo Ehrlicher (BYC; 19 Punkte).

Was bleibt sind mindestens wunderschöne Bilder (Link) und die Erkenntnis, dass auch viel Wind noch keine Meisterschaft garantiert.

 

Hans-Walter Fink

75 Jahre Folkeboot: Goldpokal in Kerteminde

Anläßlich des 75. Geburtstages des Folkebootes hatten die dänischen Folkebootflotten nach Kerteminde im nördlichen Fünen eingeladen, dort wo durch die Folkeboot Centrale die meisten Folkeboote gebaut wurden.

Goldpokal der Folkeboote

Vom Ruhrland nahmen 3 Folkeboote teil: F GER 1001 Rainer Hasselmamnn, Jochen Bobbert und Gernoth Meier, F GER 874 Kai Spier, Karl Meurer und Jan Meier, F GER 664 Heier Fahnenstich, Joachim Wiegers und Geert Paulsen. Ein viertes Schiff vom Baldeneysee wurde noch durch Martin Jahrmarkt verstärkt.

Von Heisingen bis Kerteminde sind es ca. 710 km, die während der Urlaubszeit und diversen Baustellen auf der Strecke eine Herausforderung darstellten.

Nach 10,5 Stunden Fahrzeit erreichten wir die Marina von Kerteminde, die durch ihre großzügen Platzverhältnisse einen ausgezeichneten Eindruck machte. Wir wurden dort bereits von Johann und Dagmar (Wiegers) erwartet, die mit ihrem Wohnwagengespann einen 5-wöchigen Anfahrtsweg über Norwegen gewählt hatten.

Aus Anlass des besonderen Folkeboot Jubiläums hatten 79 Schiffe aus 6 Nationen zur Teilnahme gemeldet.

Am Samstagabend erlebten wir eine großartige und eindrucksvolle Eröffnungsfeier

Die Ohlsen Brothers spielten zünftig auf.

Am Montagmorgen war der 1. Start für 11:00 Uhr angesetzt, was bei einer Startlinie von 800 m und 79 Folkebooten kein einfaches Unterfangen war. Erst nach 3 Fehlstart und der anschließenden „Black Flag“ konnte das Feld auf den Kurs gehen. Laut Stiftungsurkunde des Goldpokals muss der Kurs mindestens 10 sm lang sein, was eine betragen, eine lange Strecke verglichen mit heutigen, kurzen Regattakursen. Bei Windstärken um 14 kn konnte die erste Wettfahrt problemlos ins Ziel gebracht werden.

Das Revier in der Bucht von Kerteminde wird bestimmt durch den Gezeitenstrom im Kattegat und mit wechselndem Strom im Großen Belt, was in der Bucht einen wechselnden Neerstrom auslöst und die eine oder andere Seite der Regattabahn jeweils extrem bevor- oder benachteiligt war.

Nach den Wettfahrten war der Dreh- und Angelpunkt die Wagenburg von Johann und Dagmar

Am Dienstag waren 2 Wettfahrten – à 10 sm – angesetzt. Der 1. Start war für 11:00 Uhr vorgesehen, jedoch flaute es bei schönsten Sonnenschein derart ab, das die Wettfahrt abgeschossen werden musste. Erst am späteren Nachmittag kam frischer Wind auf und die 2. Wettfahrt konnte gesegelt werden.

Nach den Wettfahrten gab es ein zünftiges Einlauf Bier aus einen eisgefüllten Optimisten, bei den dänischen Bierpriesen eine willkommene Geste.

Am Mittwoch – bei echtem Folkeboot-Wetter bis 22 kn Wind, war der erste Start bereits für 10:00 Uhr angesetzt.

Jetzt wollte es die Wettfahrtleitung noch einmal wissen und ließ an diesem Tag 3 Wettfahrten segeln, was bei vorhandenen Windverhältnissen eine echte Herausforderung war und manchen an die körperlichen Grenzen brachte: Von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr bei starken Winden auf dem Wasser und Regattakursen von 10 sm.

Erst spät am Abend liefen wir zurück in den Hafen – hundekaput – aber es gab Lachs vom Grill und ein oder zwei Stegbiere.

Auch am Donnerstag wurde noch eine letzte Wettfahrt gestartet

Die Preise machten die Dänen unter sich aus– die ersten drei Plätze belegten lokale Dänen mit
Per Buch aus Kerteminde als Gewinner, Vierter wurde der beste Deutsche, Jürgen Breitenbach aus Kiel.

Wir vom Baldeneysee konnten unsere Plätze behaupten: Die Hasselmann Crew im vorderen Mittelfeld, Kai Spier mit seiner Mannschaft und die Fahnenstich Crew im hinteren Viertel.

Heiner Fahnenstich

Ben van Cauwenbergh gewinnt die belgische Meisterschaft

Nachdem Ben am letzten August-Wochende die Corinthean Meisterschaft in Oostende bei Punktgleichheit mit dem Sieger nur knapp verpasst hat, gewann er die internationale belgische Meisterschaft sehr souverän.

Ben van Cauwenbergh

Mit einem klaren Vorsprung von 3 Punkten lag er deutlich vor seinem Landsmann Alex Helsen, der am Wochenende vorher knapp vor Ben die Corinthean Meisterschaft gewonnen hatte.

Ben van Cauwenbergh

Es konnte wegen Starkwind nur an 2 von 4 Tagen gesegelt werden.

Segeln nur an 2 Tagen.

Das Feld war mit 28 Teilnehmern aus England, den Niederlanden und aus Deutschland international gut besetzt.

28 Teilnehmer aus 3 Nationen.

Grand Prix der Drachen in Kühlungsborn

Ben van Cauwenbergh belegt bei dem Grade-1-Event zusammen mit seiner Frau Nadja und Jörn Gruber einen hervorragenden 6. Platz trotz großer internationaler Konkurrenz.

Nadja auf dem Weg auf's Vorschiff.

In der Amateur-Wertung belegt das Team sogar den 2. Platz. Bei nicht immer einfachen Windverhältnissen und 2-tägiger Flautenpause platzierte sich Ben noch vor Michael Schmidt und Tommy Müller, die durch Malte Philipp und Jochen Schümann profimäßig unterstützt wurden. Obwohl Ben bekanntlich unter belgischer Flagge startet, war er und sein YCRE-Team die beste Crew aus einem deutschen Club.

Platz 6 für die Cauwenbergh-Crew.

Sieg beim Deltaweekend
an der Osterschelde

Ben van Cauwenbergh siegt mit seinem Drachen „Wayout“ souverän beim Deltaweekend auf der Osterschelde

Ben besiegte den 2-fachen Goldmedaillengewinner und 5-fachen Goldcup-Gewinner Poul Richard Høj Jensen in einem spannenden Matchrace. Mit den Gebrüdern Bakker hatte er zwei Spitzen-Vorschoter an Bord, so dass er sich bei Starkwind vonüber 25 Knoten mit 4 ersten und 2 zweiten Plätze souverän durchsetzen konnte. Beste Voraussetzung für ein gutes Abschneiden beim nächsten Grade-1-Event beim Grandprix in Kühlungsborn.

Sieg bei der Delta Week

Starboottraining in Heeg

Die Essener Starboot-Flotte veranstaltete am 1. und 2.4. ein Training in Heeg. Martin Jahrmarkt berichtet:

Starboot Regattatraining Heek

Als Starbootneuling freute ich mich ganz besonders darauf endlich die Gelegenheit zu bekommen, meine technischen Defizite zu beseitigen und von den erfahrenen Seglern zu lernen, wie man mit so einem riesigen Großsegel um geht.

Nachdem ich am Freitag eine Stunde früher Feierabend gemacht und schnell am Ruhrland die Feine Perle an den Harken gehängt hatte, ging es endlich auf die Bahn in Richtung Heeg.

Starboot Regattatraining Heek: Jahrmarkt

Bei der Ankunft wurde mir schnell klar, warum es unbedingt hier hin gehen sollte. Die Stadt wird komplett von kleinen Kanälen durchzogen, so dass wir unsere Boote direkt vor unseren Häuschen anlegen konnten. Wir ließen den ersten Abend mit einigen Heiniken und einer zauberhaften Spaghetti Bolognese von unserem Trainer Jochen Borbet ausklingen.

Am nächsten Morgen bauten wir nach einem üppigen gemeinsamen Frühstück unsere Boote auf. Die Crews der vier Boote bestanden aus Sven und Regine, Uwe und Annette, Jörg und Peter und Markus und mir. Ergänzt wurde die Truppe noch von Jörgs pfiffiger kleiner Tochter und ihrer Freundin, welche das Training vom Motorboot aus verfolgen durften.

Nach kurzer Ansprache des Trainers ging es endlich aufs Wasser. Auf dem Programm standen Starts und Tonnenmanöver. Jochen machte ein paar Videos, welche später am Abend in der Videoanalyse besprochen werden sollten. Bei mir waren Sprüche wie „Da passt doch ein Scheunentor zwischen“ keine Seltenheit und ich schaffte es nicht Jochen zu bestechen, damit er das eine oder andere missratene Manöver rausschneidet.

Starboot Regattatraining Heek

Das Highlight des ersten Trainingstages spielte sich im Hafen ab, wo Annette und Uwe in einem der zahlreichen Kanäle, beim Versuch einen noch schöneren Liegeplatz direkt vor unserem Haus zu ergattern, auf Grund liefen und erst mit der Hilfe von zwei jungen Holländern und ihrem Motorboot (nach Bestechung mit zwei Bierchen) wieder freikamen.

Samstagabend besuchten wir dann das Restaurant Jonas in de Walvis und ließen danach den Abend wie zu vor in unseren gemütlichen Häuschen ausklingen.

Am zweiten Tag hatten wir traumhaftes Segelwetter. Mit drei Beaufort und strahlendem Sonnenschein hätten wir uns kaum bessere Bedingungen wünschen können. Wir segelten diesmal etwas längere Rennen und ich konnte bereits erste Fortschritte bei unseren Manövern und Starts erkennen. Auf den längeren Kursen zeigte sich außerdem, dass der Bootsspeed zwischen den Teilnehmern gar nicht so stark variierte und eigentlich alle ziemlich schnell unterwegs sind.

Am Nachmittag traten wir dann wieder die Heimfahrt Richtung Essen an. Das Training in Heeg hat richtig viel Spaß gemacht. Wir wurden von Jochen gut auf die kommende Saison vorbereitet und fühlen uns jetzt schon sehr sicher im Umgang mit dieser Rennkiste.

Beim nächsten Training sind wir alle wieder dabei!

Viele Grüße

Euer Martin Jahrmarkt

Goldpokal
der Mini Folkeboote

Vom 10. bis 12. März 2017 fand der Goldpokal der „Mini Folke“ am Yachtclub Ruhrland statt.

Inoffizielle Deutsche Meisterschaft 2017

Vom 10. bis 12. März 2017 fand der Goldpokal der Mini Folke — ferngesteuerten 1m Folkeboote — am Yachtclub Ruhrland Essen statt, ausgerichtet und durchgeführt von der Mini Folkebootflotte Essen.

Am Freitagnachmittag trafen die auswärtigen Teilnehmer aus dem Norden Deutschlands und aus Berlin ein. Einige Teilnehmer nutzten schon die Zeit für Trainings-Schläge und bis spät abends erfolgte die Vermessung — Gewicht der Boote und Kontrolle der Segel.

Am Samstagmorgen um 10:00 Uhr fand das Skipper-Meeting statt und der international renommierte Wettfahrtleiter Stefan Giesen legte die Kurse und die Aufteilung der Teilnehmer in 4 Gruppen fest.

Bei leichten südöstlichen Winden um 3 wurde die 1. Wettfahrt um 10:30 Uhr gestartet. Es wurde mucksmäuschen still unter den vielen Zuschauern auf der Terrasse des Ruhrland Clubhaus, diese konnten über die Köpfe der Akteure — auf den unterhalb liegenden Stegen — hinweg die Regatten ideal verfolgen.

Der erste Block der Wettfahrten, bei der jeder gegen jeden in den vier Gruppen gesegelt hat konnte gegen Mittag beendet werden. Da der Wind immer mehr einschlief, servierte der Clubhauswirt eine kräftige Erbensuppe zur Stärkung der Teilnehmer.

Aber auch dies konnte den Wind nicht erwecken, der immer weiter einschlief, so dass am Nachmittag keine Wettfahrt mehr gesegelt werden konnte. Aber das Warten auf den Wind konnte mit 2 Fässern Bier dann doch noch in einen schönen Frühlingsnachmittag bei herrlichem, sonnigen Wetter gewandelt werden.

Um die Zeit für weitere Wettfahrten zu nutzen wurde dann am Sonntagmorgen bereits um 9:00 Uhr gestartet und bis um 13:00 Uhr konnten noch zwei weitere Wettfahrtserien bei guten 4 Windstärken aus Ost durchgeführte werden.

Am Ende setzten sich die Favoriten durch - gewonnen wurde der Goldpokal von Rainer Millies aus Plön vor Ben van Cauwenbergh aus Antwerpen und Jörn May aus Bordesholm. Jörg Meier wurde Vierter vor dem Altmeister Heino Peters aus Hamburg.

Der Preis für den „Ersten-Leid-tragenden“ ging an Uwe Westerkamp und für den „Held vom Mittelfeld“ an Carsten Edinger.

Unser aller Dank geht an Christiane und Jockel Weber als die Organisatoren, an den Wettfahrtleiter Stefan Giesen, an Petra Träptau für die Auswertungen und an alle Helfer die diesen Goldpokal möglich gemacht haben …und natürlich an die auswärtigen Teilnehmer die die weite Anreise nicht gescheut haben.

Heiner Fahnenstich