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2014

Lisa ist beim Laser-Worldcup in Melbourne dabei

Heute beginnt der Worldcup der Laser in Melbourne. Lisa kämpft dabei um die WM-Qualifikation 2015.

Hier der Bericht von Lisa aus Australien.

Viele Grüße aus Sandringham!
Ich bin letzten Sonntag nach 26h Flugzeit gut in Melbourne angekommen. Das Wetter war gleich Wahnsinn, 37 °C. Die folgenden Tage waren aber etwas angenehmer, mit Temperaturen zwischen 20 und 28 °C! Der Wind war hauptsächlich aus SW- SO mit Stärken zwischen 8- 13kn, später am Abend auch mehr, wenn die Seabreeze einsetzte. Heute (Samstag) pfeffert es das erste Mal richtig, etwa 20-25kn sind draußen zur Zeit, dazu strahlende Sonne! Ich war kurz für 1,5h draußen, ein bisschen Gas geben und dann schnell wieder rein, um das Material nicht allzu sehr zu strapazieren..Die restliche Woche über habe ich an 5 Tagen trainiert, zwischendurch hatte ich am Donnerstag einen kleinen Jetlag- Durchhänger, an dem ich dann pausiert habe ;-)

Ich wohne hier bei einer Familie, die Mitglied im Sandringham Yacht Club ist, ein riesiger Club mit sehr vielen unvorstellbar teuren Booten. Dagegen ist der NRV eine kleine Nummer! Die Familie selbst hat zur Zeit kein Boot, aber der Mann gehört zur Crew der „Scarlet Runner“, einer 52ft Yacht, die z.B. beim Sydney-Hobart- Race mit segelt.. Am Donnerstag haben sie mich eingeladen auf dem Boot mit zu segeln! Absolut Wahnsinn, wie viel Power in dieser Kiste steckt!… ich war total beeindruckt von der ganzen Technik an Bord, alle Winschen elektrisch, unter Deck eine Hight- Tech Navigations- Station usw..
War eine super Erfahrung, es ist wirklich was komplett anderes als Jollen-Segeln :-)
Am Dienstag starten die Wettfahrten! Ich freue mich schon und hoffe, dass wir in schöner Seabreeze bei 12-15 kn segeln :-)
Bis bald,
Lisa

Meisterschaft der Meister NRW

Zum ersten Mal wurde in 2014 eine Meisterschaft der Landesmeister NRW auf dem Aasee in Münster ausgetragen. Mit dabei: Zwei Teilnehmer vom Ruhrland: Kai Kaesewinkel und Anna Härter.

Kai hatte sich bei den Variantas zusammen mit seinem Vater Wolfgang am Möhnesee qualifiziert, Anna Härter mit ihrem Sieg bei der Landesmeisterschaft der Optis B in Medemblik. Kai belegte den 7. Platz und Anna den 8. Platz von 16 Landesmeistern. Einen ausführlichen Bericht von Anna, die zum ersten Mal auf einem 2-Mann-Spinnakerboot segelte, findet ihr unter den Jugend-News.

Hier folgt der Bericht von Kai:

Am 15.11. und 16.11.2014 lud der SVNRW zum ersten Mal zur „Meisterschaft der NRW Landesmeister“ an den Aasee nach Münster. Da Wolfgang und ich bei der Kehrausregatta den Titel des NRW Landesmeisters in der Varianta -Klasse erringen konnten, hatten wir die Chance, unsere Klasse auf diesem Event erstmalig zu vertreten. Leider war Wolfgang zu diesem Zeitpunkt mit der AIDA auf großer Fahrt. Nach einigem hin und her beim SVNRW konnte ich jedoch zu dieser Wettfahrtserie mit Andreas Hölter als „Reservemann“ antreten. Von dieser Stelle schon einmal ein dickes Dankeschön an Andi, der sofort ohne langes Überlegen zusagte.

Früh Morgens ging es also dann am 15.11. bei Regen, 1-2 bft. und muckeligen 6-8° C zum schönen Aasee nach Münster. Der Beginn des Events war für 9:00 Uhr vorgesehen, sodass wir quasi Mitten in der Nacht in Münster aufgeschlagen sind. Dank Navi, haben wir den Aasee auch direkt gefunden, den man aufgrund der Größe auch leicht übersehen könnte. Zur Einordnung : das Wameler Becken am Möhnesee hat im Vergleich die Größe eines Ozeans und auch das Reffenthal in Speyer vermittelt im Vergleich unendliche Weiten. Nach und nach sind die Landesmeister der verschiedenen Bootsklassen eingetrudelt, unter denen auch viele bekannte Gesichter waren.

Gesegelt wurde in Münster auf dem Pirat. Der SCM stellte dafür 5 Boote zur Verfügung, die das ganze Wochenende ordentlich in Anspruch genommen wurden. Gesegelt wurde in verschiedenen Gruppen, aus denen die Plätze 1+2 direkt ins Halbfinale einziehen durften und die restlichen Platzierungen in die Hoffnungsläufe für die letzten Startplätze mussten. Das erste zugeloste Rennen stellte eine Art „Qualifikation zur Gruppenphase“ dar. Die jeweils Erstplatzierten aus diesem Qualilauf kamen in eine Gruppe, dann alle Zweiten in die nächste Gruppe und so weiter und so weiter. Andi und ich konnten den 2.Platz ersegeln und durften somit gegen die anderen Zweitplatzierten um die Plätze im Halbfinale kämpfen. Bei mittlerweile trockenem Wetter, aber immer noch sehr leichten Winden um 1 bft. konnten wir uns in unserer Gruppe durchsetzen und ersegelten mit den Platzierung 1 + 3 den Gruppensieg und waren somit direkt für das Halbfinale am Sonntag qualifiziert.

Am Samstag Abend stand dann die Siegerehrung der Landesmeister mit anschließendem Buffet auf dem Plan. Gefeiert wurde auch hier in den Räumlichkeiten des Segel Club Münster, der sich das ganze Wochenende als perfekter Gastgeber präsentierte. Für den SCM standen wirklich die Segler im Vordergrund und für deren Zufriedenheit und leibliches Wohl wurde wirklich alles getan. Ein ganz dickes Dankeschön an die Orga-Teams des SCM von dieser Stelle.

Am Sonntagmorgen zeigte sich Münster dann von seiner schönen Seite. Der Wind „bließ“ mit 0-1 bft, das Thermometer schaffte es nicht über 6° C und es regnete in Strömen....also alles, was das Seglerherz begehrt. Bei diesen schwierigen Bedingungen haben wir den Pirat dann leider nicht mehr ordentlich in Schwung gekriegt, sodass nach einem 4.Platz im Halbfinale und einem 3.Platz im abschließenden Runners-Up für uns das Ende der Serie gekommen war. Nichts desto trotz waren wir mit unserer Leistung sehr zufrieden. Ich selber habe seit 20 Jahren keine Jolle mehr gesegelt und bei Leichtwind hat uns unser Gewicht auch nicht gerade in die Karten gespielt. Dennoch haben wir uns als Varianta Segler ordentlich präsentiert und konnten auch den Jollencrews einen ordentlichen Kampf bieten....und obendrein war das Wochenende echt eine Mordsgaudi !!

Am Ende stand für uns also der 7.Platz über alles. Die Top 5 durften in 2 Finalläufen dann nochmal zeigen, wie der Pirat bei Leichtwind gesegelt wird. Am Ende konnte sich dann die Landesmeisterin der Europe-Klasse souverän durchsetzen und verwies die Landesmeister im Pirat und im Schwertzugvogel auf die Plätze 2 und 3.

Bleibt mir nur abschließend zu sagen, dass sich der Besuch in Münster wirklich gelohnt hat, die Stimmung das ganze Wochenende unter den Seglern absolut spitze war und der SCM sich als super Gastgeber für alle auswärtigen Segler präsentiert hat.

Kai Kaesewinkel
VA - GER 143

Commodore-Dr.-Lüer-Preis 2014

Uwe + Jörg oder Captain und Secretary riefen im Namen der Essener Starboot Flotte und sie kamen zahlreich!

Nicht nur über die Grenzen von NRW, sondern auch aus dem benachbarten Ausland (Frankreich und den Niederlanden) lockten die gut gefüllten Fleischtöpfe (möglicherweise auch die zahlreichen zu vergebenden Preise) 20 Starboot Mannschaften zum Saison Ausklang an oder besser auf die Banane des Ruhrgebietes.
Erstmals in der langen Geschichte des Commodore Dr. Lüer Preises sollte über 3 Tage Starbootsegeln vom Feinsten zelebriert werden.

Zu den diversen Vorbereitungen einer solchen Regatta gehört ja sicherlich nicht nur in unserem Team das genaue Studium der Wetterprognose mit einschlägigen Wetter-Apps. Die versprachen aber leider nichts Gutes: Wind bis max. 5 kn aus S-SE Richtung oder teilweise auch N Wind Freitag und Sonntag, Samstag etwas mehr mit einer Windspitze von ca. 12 kn um die Mittagszeit. Was das bei der bereits erwähnten Bananenform und der Topografie des umliegenden Geländes bedeutet, lässt sich kurz zusammenfassen: Nord geht gar nicht; S-SE gegeben falls machbar, mit spannenden Einlagen für Teilnehmer und Zuschauer. Aber wir dachten uns: die Hoffnung stirbt zu Letzt!

Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: bis auf Wind aus Nord, passt die Prognose exakt.
Das führt am Freitag zu einem entspannten Aufbauen bei spiegelglatter See und einem geselligen Beisammensein und „Kickern „unter einem Pavillon neben Uwe Paulsens Bootswerft. Natürlich Landfürst, Schröder und Stauder Bier bis zum abwinken.

Samstag war dann sportliches Segeln mit 4 Läufen angesagt, dabei herrlicher Sonnenschein. Nur mit dem Wettfahrtleiter hätte an diesem Tag keiner tauschen wollen. Für den bestand die Kunst darin ein Zeitfenster mit einigermaßen konstanter Windrichtung für den Start zu finden. Aber auch das gelang. Die Ergebnisliste gibt Aufschluss darüber, dass bis auf die ersten 4 Plätze im Grunde sehr wechselhaft gesegelt wurde, was aber auch im Umkehrschluss bedeutete, dass sich die Platzierungen bis zum Ziel immer wieder verschoben. Auch ein großer Vorsprung vor den Verfolgern, war kein Garant dafür auch im Ziel die Nase vorn zu haben.
Wieder einmal mehr galt: die Kasse klingelt am Ausgang!

Am souveränsten segelten die Fallais Brüder über den Teich, gefolgt vom Team Tusch-Winkelmann und dem holländischen Team Dijksterhuis.

Das war dann auch am Sonntag das Endergebnis, da leider auch hier kein Segeln mehr möglich war.
Schade für das großartige Orga-Team. Aber ich denke, ich spreche nicht nur für mich, wenn ich sage, wir hatten mordsmäßig viel Spaß und der Wettfahrtleiter hat aus den Bedingungen das Beste gemacht.
Zum Abschluss gab es dann die opulente Preisverleihung im Yacht Club Ruhrland mit Sonderpreisen für die Auslandsteilnehmer und diversen Wanderpreisen.

Euer Christian Müllejans

Bundesligaqualifikation
in Glücksburg (10.-12-10.2014)

oder „Knapp vorbei ist auch daneben…“

Nach dem knappen Scheitern im Frühjahr hatten wir dieses Jahr noch eine weitere Chance, uns für Bundesliga Saison 2015 zu qualifizieren. Unter 52 Vereinen wurden sechs Startplätze in der zweiten Liga auf der Flensburger Förde ausgesegelt.

Für den YCRE trat dieses Mal folgendes Team an: Steuermann Peter Hoffmann mit Taktik-Ass Aaron Berger, Martin Jahrmarkt, der gleichzeitig die Aufgabe des Team-Managers übernahm, und Vorschiffsmann Lukas Daub.

Die Mannschaften der Clubs aus ganz Deutschland traten auf jeweils sechs J70 und sechs b/one in insgesamt zunächst 60 Wettfahrten gegeneinander an. Wir hatten das Glück, in vier unserer sechs Wettfahrten auf der J70 segeln zu können. Auf diesen Booten haben auch im Frühjahr die Trainings auf dem Ijsselmeer stattgefunden. Unser Neuzugang Lukas hatte am Freitagvormittag während der zwei 45 minütigen Trainings (einmal b/one und einmal J70) die Chance, sich in seine Rolle einzuarbeiten.

Die ersten zwei Läufe fanden bei starkem Wind mit Böen bis zu 30 Knoten statt. Unerschrocken erkämpfte sich die Crew des Yachtclub Ruhrland auf der b/one in der ersten Wettfahrt einen ersten Platz gegen fünf weiter Clubs. Dabei waren auch die Crews vom Westfälischen Yachtclub Delecke und vom Blankeneser Segel-Club. Die zweite Wettfahrt beendeten wir nach einer falschen Seitenwahl als Dritter. Am Ende des ersten Tages standen wir auf Platz 8 der Tabelle.

Die Teilnehmer der Bundesligaqualifikation des YCRE.

Der zweite Tag begann mit einer Startverschiebung und Wettfahrten bei schwierigen Leichtwindbedingungen.
Das Team des YCRE konnte nach einem fünften und einem dritten Platz in der letzten Wettfahrt des Tages, dank einer überlegenen Taktik, erneut als erster durchs Ziel gehen. In der Gesamtwertung stand der Yachtclub Ruhrland am Ende des zweiten Tages auf dem 18. Platz und hatte somit einen Platz im Finale, in welchem die 18 besten Teams in jeweils vier weiteren Wettfahrten gegeneinander antreten sollten, so gut wie sicher, vor allem, da viele Teams bereits eine 6. Wettfahrt auf ihrem Punktekonto hatten. Am Abend wurde uns bereits zur voraussichtlichen Finalteilnahme gratuliert.

Am Sonntagmorgen saßen wir hochmotiviert in der Steuermannsbesprechung: Nur noch eine Wettfahrt auf der b/one, in der wir einigermaßen gut abscheiden mussten, und dann sollte es ins Finale gehen. Bei den Gegnern waren keine großen Namen dabei. Die Wettfahrt begann jedoch mit einem Frühstart. Dieser kostete uns Zeit und dann kamen noch zwei schwere Materialprobleme hinzu: Zunächst ließ sich die Fock an der Leetonne nicht ausrollen und dann verhakte sich die Gennakerschot auf dem zweiten Downwindkurs am Gennakerbaum. Wir beendeten die Wettfahrt mit einem fünften Platz. Nun hieß es, bangen um die Finalteilnahme.

An Land angekommen ging es sofort zur Ergebnisliste. Es kam, was kommen musste: Platz 19! Punktgleich mit dem Segelclub Rhe auf Platz 18 und dem Spandauer Yacht-Club auf Platz 17, die jedoch wegen der besseren Ergebnisse in den Wettfahrten im Einzelnen in der Tabelle vor uns standen. Sehr knapp und sehr ärgerlich!
Nun konnten wir doch bereits nach sechs Wettfahrten nach Hause fahren.

Trotzdem hatten wir sehr viel Spaß miteinander und haben uns gefreut, für den YCRE antreten zu können! Unser Dank gilt insbesondere Jörg Mellis, der uns für das Event mit ausreichend Getränken versorgt hat, Thomas Berger, der uns seinen Wagen als Transportmittel zur Verfügung gestellt hat und dem Vorstand des YCRE, der uns die Teilnahme erst möglich gemacht hat. Im nächsten Jahr wollen wir wieder dabei sein. Vielleicht läuft es dann etwas besser!

Viele Grüße

Peter, Aaron, Martin und Lukas

3-fache Landesmeisterschaft NRW für unseren Club

Anna Härter wird in Medemblik Landesmeisterinim Opt-B, Kai und Wolfgang Kaesewinkel werden auf dem Möhnesee Landesmeister in der Varianta-Klasse und Rainer Hasselmann und seine Cresw bleiben amtierende Landesmeister in der Folkeboot-Klasse, weil in 2014 bei den letzten Pötten keine gültige Wettfahrtserie zustande kam.

Den ausführlichen Bericht von Anna Härter findet Ihr unter Jugend News auf unserer Seite Jung im Club.

Wolfgang Kaesewinkel hat uns folgenden Bericht von der Möhne zugeschickt:

22 Boote meldeten sich zum Saisonabschluss der Variantaklasse zum “Eisarsch 2014” am Möhnesee. Sommerwetter mit Temperaturen um 25 Grad machten dem Regattanamen zum Glück keine Ehre. So ein Wetter hatten wir lange nicht mehr. Leider blies der Wind mit 4-16 kn aus Süd. Das ist wie Nordwind am Baldeneysee. Die Bedingungen waren deshalb nicht einfach und die Ansteuerung der Luvtonne wurde teilweise zur Lotterie. Es hat aber wieder großen Spaß gemacht und die Fete am Samstag war wie immer Klasse!

Mit den Platzierungen 7;6;7;5 wurden wir dann leider nur 8 ter in der Gesamtwertung von 22 Startern. Es hätte besser laufen können aber wir sind dennoch zufrieden. Im Rückblick auf das Jahr 2014 gab es viele Höhen und nur wenige Tiefen. Die schlechteste Wertung fuhren wir ausgerechnet auf dem Heimatrevier bei der Frühjahrsregatta ein. Das verbuchen wir unter Gastfreundschaft.

Immerhin können wir uns ein Jahr als Landesmeister SVNRW fühlen und sind auch des öfteren aufs Treppchen gesegelt.

Wolfgang Kaesewinkel, VA GER 143

Drei Essener “Stare” flogen aus
zur 53. Oktoberfest-Regatta 2014

Nicht nur Berlin - auch Bayern - ist eine Reise wert!!!

So waren dann auch 3 Stare der Essener Flotte von insgesamt 46 Startern auf dem Ammersee.

Bevor wir zu seglerischen Taten schritten, zeigte sich zunächst der Herschinger Segelclub in seiner Gastgeberrolle.

Als die Teilnehmer am Donnerstag so Pö a Pö eintrafen, gab es leckere Bratwürstel vom Grill mit Kraut und die typischen Bayrischen Bierkrüge mit Andechser Freibier. Am Freitagvormittag, typisch Andechser Flotte und Herschinger Segelclub, wurden wir zu einem Weißwurst-Frühstück bei Bier und Jazz-Musik LIVE, eingeladen. Am frühen Nachmittag kam dann auch eine leichte Brise auf und die Boote konnten auslaufen. Nun machten auch die 3 Essener Boote alles klar zur Regatta.

Diese 3 Mannschaften bestanden aus folgenden Crews:

Jörg Mellis mit Simon Fallais, Max Marcour mit Uwe Hannemann und “Kille-Kille” mit Roger und Hacky. Nicht zu vergessen, unser “Topkacklappen” Karsten Morf, der bei Ulrich Vater an der Vorschote segelte.

Nach 2 Freitagswettfahrten mit Platz 9 und 10 lagen Jörg und Simon auf Platz 5 und Uwe mit Max auch weit unter den 10 Bestplatzierten. Dann kamen wir, die das Feld nach hinten absicherten und auf Platz 34 landeten. Karsten “sonnte” sich auf Platz 2 hinter den siegreichen Schweden Calle und Henrik.

Am Samstag konnten wir ab 14.00 Uhr bei guten 3 Windstärken aus Ost, mit Sonne, drei sehr gute Wettfahrten segeln. Nach diesem schönen Regattatag fand dann das Fest statt. Gegrillte Hähnchen, Haxen und Spareribs, dazu natürlich das Wiesenbier vom Kloster Andechs. Alles in allem eine runde Sache.

Am Sonntag sollte dann der 6. Lauf starten, aber Nebel und ein stark umlaufendes Lüftchen verhinderte diesen Start. So wurden die 5 Läufe mit einem Streicher gewertet.

Jörg und Simon kamen so in der Gesamtwertung auf Platz 14 - ein sehr gutes Ergebnis - punktgleich mit dem Star auf Platz 13. Max und Uwe folgten auf Platz 22.

Uwe hat Max Marcour, Sohn unseres Silbermedaillen-Gewinners, Michael Marcour, bei seiner ersten Starboot-Regatta in die Regattasegelei eingeführt. Dies alles mit viel Spaß und Ehrgeiz. Wir machten mit unserem 41. Platz die Schotten dicht.

Die Essener Flotte konnte mit diesem Gesamtergebnis sehr zufrieden sein.
2. Platz Karsten Morf = Spitzenplatz
14. Platz Jörg Mellis/Simon Fallais = erstes Drittel
21. Platz Max Marcour/Uwe Hannemann = zweites Drittel
41. Platz Hacky/Roger = letztes Drittel

Somit war jedes Drittel mit einem Essener Starboot besetzt.

Diese Veranstaltung zeigte uns, was die Bayern an diesem Wochenende wieder bewiesen: Sie waren hervorragende Gastgeber, die mit Sonne, Wind und einem zufriedenen Teilnehmerfeld belohnt wurden.

Hacky Luxa

Kehrausregatta + SVNRW Landesmeisterschaft 2014
der Variantaklasse am Möhnesee.

18 Variantas hatten zur traditionellen Kehrausregatta am Möhnesee gemeldet.

Die Regatta wurde gleichzeitig als Landesmeisterschaft des SVNRW gewertet. Am Samstag dem 5.10.2014 konnten bei 2-3 bft.und sonnigem Herbstwetter 3 Wertungsläufe durchgeführt werden. Sonntag reichte der Wind dann leider nicht mehr aus und die Wettfahrtleitung beendete um 12,00 Uhr die Regatta.

Die Berliner Crew Ines + Knuth Herbold wurde mit drei ersten Plätzen souverän Gesamtsieger.

Die Varianta GER143 mit Kai + Wolfgang Kaesewinkel vom YCRE erreichten den 4. Platz und waren damit bestes Team aus NRW und sicherten sich den Titel “Landesmeister des SVNRW”.

Wolfgang Kaesewinkel

Saisonbericht von Lisa Fasselt

Lisa war mit ihrem Laser Radial auch in der Saison 2014 wieder auf vielen großen Regatten dabei.

Über die gesegelten Regatten und ihre weiteren Pläne hat sie uns folgenden Bericht zur Verfügung gestellt.

Bitte lest mehr...

Flottenmeisterschaft der Drachen

Nach der schon gut besuchten Essener Segelwoche mit 10 Teilnehmern und dem verdienten Sieger A. Dees, GER 912, traf sich erneut die rheinische Flotte zur Flottenmeisterschaft im YCRE.

Dank der großartigen Unterstützung der belgischen und niederländischen Flotten konnte die schon stolze Zahl der heimischen Mannschaften von 16 auf insgesamt 19 Meldungen gesteigert werden.

Lieben Dank an die Teams, Xavier und Anne Vanneste, Patrick Waty (BEL 82), Peter de Gryse, Thomas Eeckhout, Stephane Rahier (BEL 83), Ivo Kok, Bart Peters, Remco van den Berg (NED 275) und Steven Vermeire, Präsident BDA Crew.

Der unterstützende und leise fordernde Einsatz von Ben, Gerd und Christian trägt seine Früchte. Ähnliche Teilnehmerzahlen kennen die alten Hasen der Flotte aus den 70er Jahren, der jüngsten Vergangenheit sozusagen. Damals richtete Ric Stiens den Deutschlandpokal mit 23 Drachen in Essen aus. Ein echter Erfolg, Herzlichen Dank allen Beteiligten!

 

Chronologisch

Am Freitagnachmittag finden sich einige Crews zum Kranen, spontanem Bier und erster Vorfreude im YCRE ein. Das laue Spätsommerwetter lädt zu einem gemütlichen Abend auf der Mole bei Rotwein, Bier und feinen Zigarren. Der Samstagmorgen beschert einen recht unfreundlichen Empfang dank einer durchziehenden Regenfront, die leider nicht den ersehnten Wind mit sich bringt. Der mit allen Infosystemen bestens bestückte und erfahrene Regattaleiter Wolfgang Kaesewinkel bringt die drei Flotten (Drachen, H- und Folkeboote) dann jedoch am späteren Nachmittag auf die Bahn. Bei Nord-Westlichen Winden um die 7 Knoten können zwei reelle und saubere Wettfahrten absolviert werden. Ben gewinnt zweimal, Andre am konstantesten mit Plätzen 3 und 5, die anderen mal vorne mal hinten.

Zurück am Steg erwartet die ermatteten Segler eine besondere Erfrischung. Anne und Xavier Vanneste, Bierbrauerdynastie aus Brügge, ließen es sich nicht nehmen einige Liter ihres köstlichen Biers ‚Brugse Zot‘ zu spendieren. Diese obergärige Köstlichkeit gehöre zu den Standards des belgischen Drachensegelns wird uns erklärt, dazu wieder gute Zigarren. Sie haben schon erlesene Sponsoren diese Belgier! Die hervorragende Gastronomie des YCRE schafft mit rheinischem Sauerbraten eine passende Grundlage - nachträglich. Diese Voraussetzungen münden in einem weiteren gemütlichen Zusammensein im Freien.

Der Sonntag zeigt sich zunächst mit einem verhangenen grauen Himmel, der im Laufe des Tages immer mehr Sonnenstrahlen durchlässt. Leider dreht der schwache Wind auf mehr Nord-Östliche Richtungen, die auf der Essener Banane keine korrekten Wettfahrten zulassen und allgemeines Warten ergeben. Eine spontane Privatregatta zwischen den drei belgischen Teams und dem Flottenkapitän auf dem südlichen Zipfel vor den Terrassen des YCRE zeigt die Schönheit und Klasse der Schiffe aus der Nähe.

Die Wettfahrtleitung trifft gegen 14.00h die beherzte und aus sportlicher Sicht akzeptable Entscheidung die Regatta ohne weitere Wettfahrten zu beenden.

Das Klassement deckt sich mit den Ergebnissen des Vortages:
1. Ben und Nadia van Cauwenbergh, Steven Vermeire BEL 80
2. Andre Schenten, Peter Hoffmann, Peer Jensen GER 1136
3. „Ich liebe Bronze“ Gerd Müller-van Issem, Werner Bredick, Gerd Heine GER 422

(Ergebnisse auf www.wfg-baldeneysee.org)

Alles in allem ein sehr schönes Wochenende. Ich kann mich nur Steven anschließen, der in seiner Rede seinem Wunsch Ausdruck verleiht, die umliegenden Flotten in ihrem Zusammenhalt zu unterstützen und fördern zu wollen. Xavier war nun schon zum dritten Mal in Essen, also lasst uns nächstes Jahr zur belgischen Meisterschaft nach Ostende fahren! Es gibt sicherlich wieder ein gutes Bier!

Die Saison ist noch nicht zu Ende. Der SCN bietet mit den letzten Pötten am 11.+12.10.2014 Gelegenheit verpasste Chancen bei Start, Tonnenmanövern und Zielkreuz nachzuholen. Ben und Arnold haben schon gemeldet. 20 ist der Traum, 15 der Durchschnitt und 10 der Standard am See.

Bis bald, tot ziens, à bientot, see you soon …

Christian Zinkler, Flottenkapitän

Clubregatta 2014

Bei herrlichem Spätsommerwetter und wie in letzter Zeit häufig schwierigen Windverhältnissen (Nordwind) fand unsere diesjährige Clubregatta mit fast 50 Teilnehmern auf 17 Schiffen statt.

Wettffahrtleiter Axel Halberstadt entschied sich für nur eine Wettfahrt, die dafür allerdings über den ganzen See bis zur 7 ging. Brigitte Kruse zusammen mit ihrem Mann Dieter und verstärkt durch Ernst Barbeck siegte nach gesegelter und errechneter Zeit mit ihrem H-Boot vor den Drachen mit Ric Stiens und Gerd Müller-van-Ißem und der Familie Fink. Die größte Crew mit immerhin 9 Besatzungsmitgliedern (davon 3 Kinder) stellte Marion Weinberg zusammen mit Fiedrich Haase und seiner Familie.

Das anschließende leckere Abendessen (Düsseldorfer Senftöpfchen) rundete die wie immer gelungene Veranstaltung ab.

YCRE-Erfolge bei der Essener Segelwoche

Trotz widriger Windbedingungen waren unsere Segler in den wichtigsten Klassen ganz vorne mit dabei, nämlich mit 2 ersten und 3 zweiten Plätzen und einem 3. Platz.

Bei den Drachen belegte Arnold Deees mit seiner Crew den ersten Platz noch vor Ben van Cauwenbergh (mit seiner Frau Nadja und Jörn Gruber), dem Gewinner der letzten Essener Woche. Bei den H-Booten siegte Kerstin Nephuth zusammen mit Hans-Walter Fink und Jan Kleinheidt (DYC) vor Ernst Barbeck, Bernd Brämig und Ekkehardt Möhring. Bei den 420ern verfehlte Thilo Rothfahl knapp den Gesamtsieg und wurde Zweiter. Rainer Hasselmann belegte mit seiner Frau Barbara bei den Folkebooten ebenfalls den 2. Platz.

Peter Hoffmann, Martin Jahrmarkt, Alex Bösken und Aaron Berger bereiteten sich mit mit ihrer Teilnahme beim Clubwettkampf auf die Bundesliga-Relegation in Glücksburg vor und belegten den 3. Platz.

Regattasommer der H-Boote

Unsere H-Boot-Segler waren nicht nur bei der Deutschen Meisterschaft in Warnemünde sondern auch bei zahlreichen Regatten im Süden dabei.

Die Sommerregatten begannen mit der Internationalen Deutschen Meisterschaft in Warnemünde, zu der Hans-Walter Fink mit seineer Crew und Michael Pochhammer zusammen mit Frederik Döbbeler gemeldet waren. Michaels Teilnahme scheiterte leider schon beim Kranen, als er sich beim Besteigen seines Bootes den linken Arm brach und die rechte Schulter prellte. Er ließ sich nicht davon abhalten, trotzdem zur ersten Wettfahrt am übernächsten Tag am Start zu erscheinen, musste aber dann wegen des erheblichen Wellengangs diesen Versuch abbrechen. Bei herrlichem Sommerwetter undraumbedingungen am letzten Wettfahrttag (Windstärke 5, Sonne, 25 Grad) belegte Hans-Walter den 15. Platz von 31 Teilnehmern.

Der nächste Startversuch von Michael am darauf folgenden Wochenende am Scharmützelsee in der Nähe von Berlin scheiterte bei Temparaturen von über 30 Grad am nicht vorhandenen Wind. Weiter gings vom hohen Norden an den Gardasee, wo Hans-Walter mit seiner dazu kam. Hans-Walter noch Zwischenstation beim Touring Yachtclub am Starnbergerseee gemacht, wo er beim Horst-Nebel-Pokal den 6. Platz von 38 Teilnehmern erreichte.

Tonnenmanöver am Gardasee.

Nach den beiden gescheiterten Versuchen bei der IDM und am Scharmützelsee war Michael beim Alpenpokal am Gardasee nicht zu bremsen: er belegte diesmal verstärkt von Burkhardt Jakubeit zusammen mit Frederik Döbbeler einen hervorragenden 5. Platz von 30 Teilnehmern. Hans-Walter landete mit seinem 9. Platz auch noch im ersten Drittel.

Mit den Klassikern segeln Buten en Binnen
Das Buten Erlebnis

Ganz neue Erfahrungen konnte ich während der Classic Week Mitte Juni auf der Ostsee inmitten einer stolzen Holzyachten Flottille gewinnen: Auf der Gotland, einem Henningsen&Steckmest 6 KR Schiff als Taktiker und Spi-Trimmer für meine alten Segelfreunde Gisela und Helmut Klug jetzt vom Arnisser SC unterwegs, konnten wir unsere Startgruppe gewinnen!

Höhepunkt war dabei der 1. Platz nach einem langen Blister-Ritt von Sonderborg nach Schleimünde. Und die Abende in den Häfen inmitten des riesigen Holz Mastenwaldes beschworen die „gute Alte Zeit“ mit Segel- und Lebensstil, Segeln unter Freunden! Von der Hansa-Jolle über die Schärenkreuzer, die Küsten und Seekreuzer zu den Meteryachten reicht die Skala der Teilnehmer, das muss man einfach mal mitgemacht haben!

Und ich hatte Gelegenheit, den Ruhrland würdig zu vertreten und werde gerne, so wie sicher auch Anke Hausmann, die ja wieder bei den großen Meteryachten dabei war, im Club berichten.

Alle Ergebnisse und Fotostrecken auf classic-week.de

Und dann das Binnen-Erlebnis auf der Havel 100 Jahre L-Boote. Dies liebevoll vom Klassenchef Christoph Raddatz vorbereitete Ereignis, begleitet von tollen Abendtreffs mit Bodensee-Felchen oder einem echt Schweizer Raclette-Abend, gegeben von meinen L-Boot Eigner und L-Boot Mäzen Peter Pfister, holte mich in meiner Jugenderinnerung als Mitsegler auf den elterlichen L-Booten emotional ab!

Mit Rolli Franzmann als Steuermann und mir als Taktiker und Spi Trimmer unterstützten wir Peter Pfister, übrigens u.a. auch Mitglied im Royal Cape YC, um mit der sauschnellen von der Michelsen Werft komplett neu aufgebauten L 110 Gazelle Duftnoten beim Jubiläums-Treff im Akademischen SV an der Scharfen Lanke zu setzen.

Bei den Sprint-Regatten (3 an einem Tag) ersegelten wir zwei 2. Plätze und im 3. Lauf den ersten Platz. Damit hing alles von der Langstrecke, der Havel-Klassik ab, die doppelt gewertet wurde.

Wir starteten in 2 Starts mit den Kielbooten im 2. Start hinter den Jollen und Jollenkreuzern und kämpften gegen 30er, 22er und 40er Schärenkeuzer, Meteryachten und mehr… Nach einem Start aus der Mitte und gut zwei stündiger Kreuz bei sonnigen 1-3 erreichten wir mit unserem übertakelten L-Boot die Wendemarke an der Glienicker Brücke nach Überwinden der schwierigen Passage an der Pfaueninsel als erstes Kielboot nur hinter je einer schnellen H- und J-Jolle.

Und Vorwind konnten wir den Platzt halten, passierten als 1. Kielboot das Ziel, gewannen die L-Boot-Jubiläumsregatta und die Kielbootwertung bei der Havel-Klassik!

Das L-Boot als übertakelte Grazie und „Sonderklasse für den Bürger“ feierte Eindrucksvoll seinen 100 jährigen Geburtstag in Berlin auf der Havel und ich war für den Ruhrland dabei…

Alle Ergebnisse und Bilderstrecken unter L-Boot.de Regatten 2014.

Gerd Müller-van-Ißem

5. Platz bei der Österreichischen Meisterschaft der Drachen

Wir (Nadia, Ben, Martin) haben vom 31.8. bis zum 3.8. an der Österreichischen Staatmeisterschaft im Drachen teilgenommen. Ausgetragen wurde diese Veranstaltung auf dem traumhaft schönen Attersee.

Zu unserem Erstaunen trafen wir nicht nur auf Österreicher und einige Bayern sondern auf internationale Spitzensegler aus sieben Nationen, die sich zum Teil fürs Segeln bezahlen lassen. Dementsprechend hatten wir in Bezug auf das Endresultat eine sehr geringe Erwartungshaltung, zumal wir in dieser Konstellation (Nadia, Ben, Martin) erst einmal zuvor gesegelt waren.

Der erste Lauf wurde bei zwei Beaufort und starkem Regen gestartet. Leider flaute der Wind kurz nach dem Start ab und die Wettfahrtleitung entschied sich vernünftigerweise dazu, das Rennen abzuschießen und keinen weiteren Versuch an diesem Tag zu starten. Am zweiten Tag wurden dann drei Läufe bei strahlendem Sonnenschein und dem sogenannten Rosenwind (thermischer Wind aus NO bei 3-4 Beaufort) ausgetragen. Wir segelten einen 13., 8., und 3. Platz und waren abends mit dem 5. Gesamtplatz mehr als zufrieden. Am zweiten Tag segelten wir bei ähnlich guten Bedingungen zuerst unseren Streicher (18.) und dann noch einen 9. und einen 2. Platz. Insgesamt konnten wir uns damit auf dem 5. Rang von 42 behaupten und übertrafen damit alle unsere Erwartungen. Wir konnten sowohl in Geschwindigkeit als auch in Höhe mit Olympiasiegern (Yevgen Braslavets) sowie mit mehrfachen Welt- und Europameistern (Vincent Hoesch, Markus Glas, Werner Fritz) mithalten und haben sogar einige von den Profis insgesamt hinter uns gelassen.

Die Tage am Attersee waren ein Riesenspaß! Der See ist mit seinem konstanten Wind, dem türkisen Wasser und der Berglandschaft auf jeden Fall eine Reise wert. Wir kommen gerne wieder!

Vielen Dank auch an Gerd-Müller van Ißem, der uns im Vorhinein wichtige Tipps über das Revier gegeben und uns den Rosenwind erklärt hat!

Viele Grüße wünschen euch
Nadia Deferm, Ben Van Cauwenbergh und Martin Jahrmarkt
Drachen - BEL 80 – Blackout
http://www.uycas.at/regatten/ergebnis/?rid=378

11. Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Variantas

35 Mannschaften starteten bei der IDM der Variantaklasse vom 30.07.-2.08.2014 auf dem Steinhuder Meer.

Nach gutem Beginn mit einem 6. und einem 8. Platz in den ersten beiden Läufen konnten wir (VA GER 143) das Niveau am Ende leider nicht ganz halten.

Der stark drehende Wind erwischte uns zu oft auf der falschen Seite. Nach 8 Wettfahrten landeten wir zum Schluss auf dem 11. Gesamtplatz. Vor der IDM hätten wir damit gut leben können. Im Nachhinein muss man leider sagen, es war diesmal deutlich mehr drin! So ist es nun mal im Segelsport, der Wind ist ja gerecht, weil für alle gleich. 

Der Mindener Segel Klub hat die Meisterschaft hervorragend durchgeführt und uns allen ein gute Rahmenprogram geboten.

Deutsche Meister wurden Frank Schönfeld MSC mit Gerd Becker SCPS.
Die Platzierungen der 3 anderen Essener Variantas lauten:

Platz 21 : Gordon Kaiser ETUF
Platz 24 : Horst Gensicke WSB
Platz 25 : Volker Seitz ETUF

Kai + Wolfgang Kaesewinkel
VA GER 143 “poleposition”

Starboot WM am Gardasee
einfach Weltklasse !!!!

Jeden Tag fand mindestens eine Wettfahrt von rd. drei Stunden mit fast 90 Staren statt.

Insgesamt segelten wir 6 Wettfahrten gegen die weltbesten Starbootsegler aus 18 Nationen. Schwierige, fast jeden Tag unterschiedliche Windbedingungen zwischen 3 bis 7 Bft. forderten uns täglich. Alles zusammen eine fantastische WM-Woche !

Robert Stanjek und Frithjof Kleen waren mit einem Wettfahrtsieg sofort stark in die Wettfahrtserie eingestiegen und konnten sich am Ende knapp in mit zwei Punkten Vorsprung vor den punktgleichen Italienern Diego Negri und Sergio Lambertenghi und dem Norweger Eivind Melleby mit seinem brasilianischen Gastvorschoter Bruno Prada durchsetzen. Nach der Vizeweltmeisterschaft 2012 in Perth /Australien geht nun der der WM Titel verdient an diese beiden herausragenden Segelsportler.

Wir begannen unsere erste WM-Teilnahme überraschend stark und belegten nach 4 Wettfahrten sogar Platz 36. Mit einer schwachen 5. Wettfahrt und einer „Alles oder Nichts“ Strategie im letzten 6. Rennen (Black Jack, Frühstart gemeinsam mit 15 anderen Booten)  sind wir im Endergebnis im breiten Mittelfeld gelandet.

Wir sind mehr als zufrieden mit unserem abschneiden und nehmen alle Erfahrungen und Erlebnisse mit zu den nächsten Regatten.

Links: www.Starworld2014.com und www.starsailors.com

Jörg Mellis und Simon Fallais, Star 8198

Kieler Woche: 2. und 3. Platz für YCRE-Segler/in

Lisa wird mit ihrem 2.Platz im Laser Radial beste Deutsche vor der amtierende Europameisterin Svenja Weger (5. Platz). Rainer Hasselmann belegt mit seiner Crew den 3. Platz bei den Folkebooten. Hier der der Bericht von Lisa:

Sonnig und windig startete der olympische Teil der diesjährigen KIWO am Samstag. Die Laser Radial Klasse segelte zusammen mit den Finns weit außerhalb der Förde auf Bahn Kilo. Bei konstantem Wind um die 18kn aus NW schafften wir zwei Rennen, die ich auf Platz 1 und 2 beenden konnte. Am folgenden Tag konnten wir aufgrund von Windgeschwindigkeiten bis 30kn nicht segeln, lediglich die Laser Standard mussten auf der TV-Bahn am späten Nachmittag mit besonders böigem Wind kämpfen.

Auch am Montag hieß es zunächst wieder „warten“, denn der Wind war noch immer überraschend stark. Um 12:00 Uhr starteten wir schließlich auf Bahn „India“ innerhalb der Förde und segelten „Up & Downs“. Der Wind fegte extrem drehig über die Strander Bucht hinweg und erreichte in Spitzen locker über 25kn, dazu eine kurze, steile Welle. In der ersten Wettfahrt konnte ich mich nach einer mäßigen ersten Kreuz wieder an die Spitze des Feldes arbeiten und das Rennen gewinnen. Im zweiten Lauf habe ich auf der Zielkreuz aufgrund einer taktischen Fehlentscheidung 3 Boote verloren und kam nur als 6. ins Ziel.Trotzdem lag ich am Ende des Tages punktgleich mit der Weissrussin auf Platz 1.! Am vorletzten Tag herrschte Leichtwind um die 8kn, Tendenz abnehmend.

Bereits um 9:30 Uhr verließ ich den Hafen, um pünktlich um 11:00 Uhr auf Bahn Kilo startbereit zu sein. Die Finns brauchten mehrere Versuche, um einen sauberen Start hinzulegen und als wir schließlich an der Reihe waren, war der Wind auf 3-4kn abgeflaut. Nach kurzem Warten entschied der Wettfahrtleiter, alle Segler zurück in den Hafen zu schicken, wo wir bis ca. 15:00 Uhr warteten, bevor bei, meiner Meinung nach segelbaren Bedingungen, abgebrochen wurde. Besonders kurios war, dass dies wohl aufgrund eines Kommunikationsfehlers geschah, denn unsere Wettfahrtleitung war angeblich startbereit auf Bahn Kilo und wartete auf uns. ! !!

So gingen wir mit nur 4 Rennen in den letzten Tag, an dem nur noch das Medal- Race stattfinden sollte. Bereits am Start verlor ich einige Meter und auch in der Nachstartphase sollte nichts so richtig klappen, so dass ich das Rennen nur auf Platz 10 beendete. Im Gesamtklassement bedeutete dies der 2. Platz hinter der Weissrussin Tatiana Drozdovskaya. Die Siegerehrung, die auf der Audi- und SAP - Bühne vor großem Publikum und bei perfektem Wetter am späten Nachmittag stattfand, war besonders imposant, denn diese endete mit einer Formel-1- ähnlichen Sektdusche!!

Viele Grüße

Eure Lisa

Jörg Mellis startet bei der Starboot-WM in Malcesine

Heute Abend wird mit einer Parade der 91 Crews unter deren jeweiligen Landesflaggen zur Malcesine Castle die Star World 2014 eröffnet. Ohne Beanstandungen konnten wir Boots- und Crewwiegung wie Segelvermessung passieren. Die täglichen Trainingseinheiten auf dem Wasser mit den Anderen  bei herrlichen 3-5 bfr sind gut. Heute findet zum warm up ein Practice Race statt! Simon und ich sind heiß darauf, sich mit den weltbesten Star-Seglern zu messen.  Alle Infos, livestreams etc. findest Ihr im Internet unter www.starworld2014.com

40 Boote bei der Pfingstregatta

Hacki Luxa und Roger Röttger gewinnen nicht nur bei den Starbooten, sondern auch die Yardstick-Wertung über alle Bootsklassen.

Mit einem Mannschaftsalter von 147 Jahren lagen Hacki Luxa und Roger Röttger knapp vor dem Ehepaar Gothe mit 143 Jahren, die Zweite in der Starbootklasse wurden.

Das Pfingstwochenende brachte nur wenig Wind mit.

Die Ruhrlandsieger in den übrigen Bootsklassen:

Drachen Ben van Cauwenberh
Folkeboot Kai Spier
Yardstick 2   Hans Baumann
Kai Spier gewann die Folkeboot Wertung.

3. Platz beim Berghauser Loch für das VA-Team Kaesewinkel

Bei der Ranglistenregatta " Berghauser Loch" der Variantaklasse auf dem Hennesee schafften  Kai + Wolfgang Kaesewinkel wieder den Sprung aufs Treppchen. Mit den Laufergebnissen 3;2;2;(3) belegten sie den 3. Platz bei 12 Startern.

Team Kaesewinkel belegt
den 3. Platz beim Möhneseepokal

Beim Möhnepokal am 24./25.05.2014 der Variantaklasse belegte das Team Kai+Wolfgang Kaesewinkel mit ihrer Varianta “poleposition” GER 143 mit den Laufergebnissen (6), 5, 2, 1 den 3.Platz bei 12 Startern.

14 Drachen bei der Mailüftchen-Regatta

Am 03. Und 04. Mai trafen sich 14 Drachencrews, um das traditionelle Mailüftchen des EYC aus zu segeln.

 Mit 15 Meldungen knüpft die Flotte an Glanzzeiten der 80er Jahre an, das Potential ist aber immer noch nicht ausgeschöpft … . Für die Flottenmeisterschaft im YCRE im Herbst (20.+21.09.) beispielsweise haben sich schon jetzt einige belgische und holländische Freunde angekündigt. Die Belgian Dragon Association hat den Baldeneysee fest in ihren ‚Five Nation Cup‘ eingeschlossen. Auch Crews aus dem Norden, Osten und Süden sind herzlich willkommen.

Bei sonnig kaltem Wetter und nördlichen Winden (bis zu 15 kn) konnten am Samstag 3 anständige Wettfahrten ausgesegelt werden. Am Sonntag blieb es bei einem Versuch, da neben der trickreichen Windrichtung Nord zusätzlich die entsprechende Stetigkeit fehlte.

Der Sieg blieb unserem Lokalmatador Ben van Cauwenbergh (BEL 80) mit seiner Frau Nadia und Jörn Gruber. Gerd Müller-van Ißem (Samtkragen, GER 422) belegt mit einem Tagessieg den zweiten Platz, unterstützt durch seine Crew Werner Bredick und Gerd Heine. Den dritten Rang ersegelt Jürgen Reichardt mit seiner Frau und Axel Wilde (GER 1055).

Alles in allem ein herrlicher Anblick, entsprechende Fotos finden sich unter www.marionweinberg.de. Insbesondere die beiden betagten Schönheiten Samtkragen (GER 422) und Salute (436) zeigten eindrucksvoll ihre Geschwindigkeitspotentiale, die durch die aufwendigen Renovierungen der letzten Monate nicht gelitten haben.

Herzliche Grüße,

Euer Christian Zinkler,
Flottenkapitän Rheinland, GER 975

2. Platz für das
Team Kaesewinkel in Speyer

Bei der Ranglistenregatta der Variantaklasse im Reffenthaler Altrhein bei Speyer erreichte das Team Kai+Wolfgang Kaesewinkel mit ihrer Varianta GER 143 “poleposition” den 2. Platz bei 15 Startern.

90 Boote beim Ansegeln um das Blaue Band

Knapp 90 Boote segelten um das Blaue Band des Baldeneysees.

Bei zunächst leichten Winden und durchweg trockenen Bedingungen konnte eine Wettfahrt gesegelt werden. Traditionell waren Start und Zieldurchgang vor dem Clubhaus des YCRE. Besonders erwähnenswert: Mit 84 Jahren zeigten Ric Stiens (YCRE) und seine Crew den Jüngeren, wie man knapp aber verdient das Blaue Band gewinnen kann. Der YCRE wünscht allen Segelfreunden eine schöne Saison 2014!

Erfolgreicher Saisonstart für
Ben und Anna bei den Osterregatten

Ben van Cauwenbergh gewinnt mit seiner Stamm-Crew souverän die Osterregatta auf dem Alsmeer in Holland gegen eine starke internationale Konkurrenz. Anna Härter ersegelt einen hervorragenden 58. Platz bei der legendären Gardasee-Optiregatta in der cadetti-Gruppe (200 internationale Teilnehmer) und wurde damit bestes deutsches Mädchen in ihrer Gruppe.

Drei Ruhrlandcrews starten beim Sessan-Cup der Folkeboote

Der Sessan Cup findet 2014 wieder in Berlin statt. Die Seglervereinigung 1903 Berlin e.V. (SV03) veranstaltet vom 25. - 27. April 2014 den internationalen Sessan Cup der Nordischen Folkeboote.

nzwischen gibt es 26 gemeldete Teams auf 52 Folkebooten: 5 Teams aus Schweden, 4 Teams aus Dänemark, 2 Teams aus Finnland, 1 Team aus Estland, 1 Team aus Ungarn, ein gemischtes Team aus Großbritannien und Estland sowie 12 Teams aus Deutschland.
Die Folkeboot-Flotte Essen wird von zwei Teams vertreten:
Team 1: Rainer Hasselmann YCRE/ Jochen Bobbert WSB
            Uwe Paulsen YCRE/ Jochen Weber YCRE
Team 2: Heiner Fahnenstich YCRE/ Geert Paulsen YCRE
            Sascha Gardy SKS/ Stefan Dunkel YCRE

Der Sessan Cup ist die älteste der großen internationalen Regatten in der Klasse der Nordischen Folkeboote. Seine Geschichte begann 1952 in Göteborg, seit 1957 trägt die Regatta als Einladungsregatta den Namen der Sessan-Reederei, die damals die Fährlinie über das Kattegat zwischen dem schwedischen Göteborg und dem dänischen Frederikshavn unterhielt und deren Reeder Ulf Trapp selbst ein begeisterter Folkeboot-Segler war. Heute wechselt der Veranstaltungsort zwischen Skandinavien und Deutschland.
Der gastgebende Segelverein stellt mit Hilfe der regionalen Folkeboot-Flotte die Boote. Sie werden den Steuerleuten, die eigentlich nur ihre Segel und ein Crewmitglied mitbringen müssen, zugelost und der lokale Eigner vervollständigt die Crew. Eine Verständigung ist also garantiert. Die Teilnehmer segeln in Teams mit je zwei Booten, die so ihre Nation oder Flotte repräsentieren, ein klassisches Fleet-Race mit 4 Wettfahrten, verteilt auf zwei Tage.
Der Sessan Cup ist etwas Besonderes. 
Einerseits ist es ein großes Familientreffen, das nur mit der Unterstützung und der Gastfreundschaft der Eigner der Flotte Berlin stattfinden kann. 
Andererseits - und das ist ebenso bemerkenswert – hat die Regatta einen großen sportlichen Wert. Allein die Dänen schicken 5 Teams, darunter mit Holk und Jörgensen einige ihrer besten Leute, um den Cup zu verteidigen. Der Sessan Pokal ist eine Einladungsregatta, für die man von seiner Flotte nominiert wird, und dabei gewesen zu sein, das kann nicht jeder von sich behaupten.“
Am Freitag, dem 24. April 2014 gibt es dann ab 16.00 Uhr eine große Auslosung, durch die die Boote ihre Steuerleute finden. Anschließend gibt es die Möglichkeit für Trimmschläge und Vorbereitungen. Nach einem Begrüßungsabend geht es dann am Samstag und Sonntag wie gewohnt mit den eigentlichen Wettfahrten weiter. Nur eines ist anders: gepunktet wird im Team.

Rainer Hasselmann

YCRE-Team verpasst Qualifikation zur Segelbundesliga nur knapp

Wegen einer Zeitstrafe verpasste unser Ruhrland-Team (Ben van Cauwenbergh, Aaron Berger,Martin Jahrmarkt und Alexander Bösken) die Qualifikation nur knapp. Nicht einmal 4 Zehntel-Punkte fehlten, um von Platz 25 unter die besten 23 zu kommen. Ohne die Zeitstrafe (unser Team hatte mit dem Zwischenahner Segelclub zusammen ein Flautenloch erwischt) wäre es ein 19. Platz geworden. Trotzdem können wir hoch zufrieden mit Leistung unseres Teams sein, das mit den Plätzen 2,2,1 am letzten Tag bewiesen hat, dass wir bei vernünftigen Windverhältnissen auch ganz vorne mit dabei sein können. Weitere Infos findet Ihr unter www. segelbundesliga.de und im nachfolgenden ausführlichen Bericht unseres Teams.

Bericht über die Qualifikation zur Segelbundesliga in Glücksburg

Nachdem feststand, dass der Yachtclub Ruhrland an der Relegation für die Segelbundesliga 2014 teilnehmen möchte, wurde schnell ein Team bestehend aus Aaron Berger, Alex Bösken, Ben van Cauwenbergh und Martin Jahrmarkt gebildet. Unser Ziel war es von Anfang an, einen Platz in der 2. Bundesliga zu erreichen, was eine Platzierung unter den ersten 23 bei der Relegationen in Flensburg voraussetzte. Uns war klar, dass diese Aufgabe nicht so einfach werden würde, deshalb organisierte Hans-Walter Fink Trainingsmöglichkeiten für uns in Monnickendamm am Ijsselmeer. Hier trainierten wir an drei Wochenenden insgesamt vier Tage auf einer J70, welche neben der J80 als Boot bei der Relegation in Flensburg zum Einsatz kommen sollte. Bei diesen Trainings wurden wir durch die beiden Ruhrländer und Starbootsegler Jörg Mellis und Peter Hoffmann unterstützt, die uns sehr geholfen haben, unsere Manöver sowie den Segeltrimm zu perfektionieren.

Tag 1: Ankunft in Glücksburg Am Donnerstag, den 3. April, machten wir uns auf den Weg in Richtung Glücksburg, wo auf der Flensburger Förde die Relegation für die Segelbundesliga 2014 stattfinden sollte. Während unser Teammanager Hans-Walter mit seiner Frau Jutta schon früh morgens aufbrach, um sich um Trainingsmöglichkeiten für Freitagmorgen vor Startbeginn um 14:00Uhr zu kümmern, fuhren wir mit Ben um 15:00 Uhr in Essen los. Nach einer problemlosen Fahrt trafen wir etwa um 21:00 Uhr in Glücksburg ein. Eine Unterkunft in der Segelschule des Deutschen Hochseesportverbands Hansa direkt am Yachthafen war durch unseren Teammanger bereits organisiert und so konnten wir nach einem gemeinsamen Abendessen direkt zu Bett gehen.

Tag 2: Sturm Nach einer erholsamen Nacht standen wir um viertel nach sieben auf, um nach einem guten Frühstück unser erstes Training auf einer J80 um 9:30 Uhr wahrzunehmen. Die Zeichen standen dabei auf Sturm! Wie wir später um 13:00 Uhr bei der Steuermannsbesprechung erfahren haben, wurden an diesem Morgen in Böen bis zu acht Windstärken gemessen. Dementsprechend schwer taten wir uns auch mit unserem Training. Nach dem wir zweimal mit nach Lee auswehendem Gennaker komplett waagerecht auf der Seite gelegen hatten und wir uns nur noch durch Festhalten an der Reling vor einem Sturz in die kalte Ostsee bewahren konnten, waren wir nicht unbedingt böse darüber, dass wir anschließend aufgrund eines verloren gegangen Bolzens, der die Großschot mit dem Großbaum verbindet, das Training auf der J80 abbrechen mussten. Da unser Teammanager uns natürlich eine optimale Vorbereitung ermöglichen wollte, hatte er uns noch ein Training auf der J70 um 11:00 Uhr verschafft. Als uns das Shuttle-Motorboot gerade rausbringen wollte, erfuhren wir über Funk, dass alle Trainings abgebrochen werden, da schon zu viel Material zu Bruch gegangen war. Insgesamt sind an diesem Morgen drei Masten gebrochen und mehrere Segel und Gennaker zerrissen. 2 Die Wettfahrtleitung verschob daraufhin den Start zunächst auf 16:00 Uhr und später noch einmal auf 17:00 Uhr. Außerdem wurden die Segelanweisungen geändert, so dass es möglich wurde, vor dem Start den Einsatz des Gennakers zu verbieten. Dies geschah dann auch um 17:00 Uhr bei den ersten Starts. Wir mussten zuerst auf einer J80 segeln. Nach einem schlechten Start und einer starken ersten Kreuz lieferten wir uns ein packendes Duell mit dem SKBUE um den ersten Platz, das wir leider in einem Fotofinish knapp verloren haben. Danach konnten wir duschen gehen, da wir in keinem weiteren Lauf an diesem Tag mehr dran kamen. Mit dem zweiten Platz im Rücken gingen wir sehr zufrieden abends zum Empfang aller Segler im Flensburger Segelclub. Nach ein paar Bierchen gingen wir relativ früh schlafen, schließlich hatten wir am nächsten Morgen um 9:15 Uhr Startbereitschaft und waren direkt als erster wieder dran.

Tag 3: Flaute Der dritte Tag begann m l wieder mit einem sehr leckeren Frühstück im DHH. Danach ging es nach einer kurzen Steuermannsbesprechung raus aufs Wasser. Leider hatte sich die Wetterlage über Nacht komplett geändert. Statt Sturm herrschte nun Flaute. 1-2 Windstärken und sehr drehende und böige Winde, wandelten den Segelsport von einem Schachspiel zu einem Glücksspiel. Der erste Lauf war einer, den wir gerne vergessen würden und sollte uns im weiteren Verlauf der Regatta noch teuer zu stehen bekommen. Wir mussten wieder auf der ungeliebten J80 ran und erwischten in einem Feld mit acht Booten einen schlechten Start. Danach wurde es für uns schwierig, uns frei zu segeln. Wir hatten das Glück dabei, konsequent gegen jeden Dreher zu segeln und jede Böe knapp zu verpassen. Platz sieben – eine kalte Dusche! Der zweite Lauf an diesem Tag begann besser. Wir waren erster an der Luvtonne und bei der zweiten Luvtonnenrundung auf Platz zwei direkt hinter dem ersten und 50 Meter vor Platz drei und vier. Um den ersten noch einzuholen folgten wir ihm auf dem letzten Gennaker-Kurs auf die linke Seite. Die Dritten und Vierten fuhren nach rechts und bekamen dort eine Böe, womit sie uns kurz vor dem Ziel noch kassierten. Platz vier. Danach ging es für den Rest des Tages auf und ab. Es folgten die Plätze 2,4,3,4. Insbesondere der letzte vierte war auch noch sehr bitter, da es sich um eine Zentimeterentscheidung handelte und wir kurz zuvor noch an dritter Stelle lagen. Am Ende wurden die Läufe bei Windstärken gesegelt, die diese Bezeichnung nicht verdient haben. Noch nicht einmal auf dem Baldeneysee würde bei so einem Wind jemals Regatta gesegelt werden. Beim Abendessen besprachen wir, was falsch gelaufen war an diesem Tag und kamen zu dem Schluss, dass wir eigentlich gut gesegelt waren und nur eine Menge Pech hatten. Also schlug Ben vor, dass wir am nächsten Tag einfach noch drei gute Läufe raushauen sollten und uns somit die Qualifikation sichern würden.

Tag 4: Ein Krimi Der vierte Tag sollte ein absoluter Krimi werden. Früh morgens um 9:15 Uhr waren wir wieder dran. Zwei bis drei Windstärken und konstanter Wind sorgten für gute Segelbedingungen. Wir segelten einen starken ersten Lauf und einen guten zweiten Platz. Mit großer Euphorie fuhren wir an Land, wo sofort wieder Ernüchterung eintrat. Plötzlich waren wir in unserem ersten Lauf vom Vortag disqualifiziert worden und hatten statt 15 Punkten für den siebten Platz, -10 Punkte in der Wertung stehen. Auf Nachfrage von Hans Walter ergab sich, dass wir in diesem Lauf das Zeitlimit von 3 Minuten überschritten hatten und deswegen mit DNF gewertet wurden, was laut Segelanweisung einer Disqualifikation gleich kommt und mit Punktabzug bestraft wird (eine sehr unfaire Regelung!!). Egal! Mund abputzen und weiter machen! Wir könne es noch schaffen! Einfach zwei gute Läufe noch! Im nächsten Lauf waren wir wieder sehr stark und landeten auf Platz zwei. Auf der Ergebnisliste lagen wir nun auf dem 27. Platz. Ein zweiter Platz im letzten Lauf könnte reichen aber Platz eins wäre besser! Also ging es los zum letzten Start wieder mit einer J80 und acht Booten in einem Start. Nach einem guten Start waren wir als erster an der Luvtonne jedoch direkt gefolgt von den sieben anderen Booten. Auf Backbordbug setzten wir den Gennaker mit den anderen im Nacken. Die linke Tonne vom Leegate war bevorteilt, somit entschieden wir uns nach ein paar hundert Metern eine Halse zu fahren. Leider ist das zweite Boot ein bisschen tiefer gefahren als wir und war nun mit Vorfahrt auf Kollisionskurs. Wir dachten wir kommen vorne durch, es passte aber leider nicht. Protest! Die Jury erteilt uns einen Penalty! Also bergen wir in Windeseile den Gennaker und drehen einen Kringel. Danach lohnt es sich nicht mehr ihn zu setzen. Als wir an der Leetonne ankommen, treffen wir eine weitere fatale Entscheidung. Das Boot vor uns rundet die Tonne schlecht und hatte den Gennaker noch zur Hälfte oben. Es tut sich eine Lücke auf zwischen dem Boot und der Boje. Wir entscheiden uns da rein zu fahren. Protest! Wir bekommen erneut einen Penalty von der Jury! Nachdem wir einen weiteren Kringel gedreht haben ruft Ben: „Come on Jungs! Es ist noch nicht vorbei!“ Und er hat recht! Alle Boote liegen noch dicht beisammen und wir sind mitten drin! Also nochmal alles geben! Nach einer weiteren starken Kreuz sind wir zweiter an der Luvtonne und müssen nur noch ins Ziel. Wir setzen den Gennaker schneller als der Erste und fahren ihm direkt über den Lappen. Das Feld teilt sich. Wir fahren nach rechts, einige gehen durch die Mitte und manche nach links. Nach der Halse sind 5 Boote mit Steuerbordbug auf einer Linie, aber wir haben den besten Winkel zum Wind sowie zu Ziellinie, Platz eins! Was für ein Rennen! Wieder an Land ging dann eine endlose Warterei und Rechnerei los. Am Ende Platz 25, knapp verpasst. Wir sind trotzdem stolz auf unsere Leistung und wären ohne die Disqualifizierung auf Platz 19 gelandet.

Wir hatten einen Riesenspaß und konnten ohne weiteres mit den großen Vereinen wie, Kieler Yachtclub, Hamburger Segelclub oder Münchener Yachtclub mithalten. Wir bedanken uns insbesondere bei Jörg und Peter für die Unterstützung beim Training in Monnickendamm. Desweiteren möchten wir uns ganz herzlich bei unserem Teammanager und seiner Frau bedanken! Sie haben sich um alles gekümmert - nur segeln mussten wir selber. Außerdem haben sie uns an Land wieder aufgemuntert, motiviert und uns wertvolle Tipps gegeben! Gleichzeitig waren sie – wie typische Opti-Eltern - nervöser als wir und haben mit uns mitgelitten. Also einen herzlichen Dank an Hans Walter und Jutta Fink! Letztendlich möchten wir uns für die Chance bedanken, den Yachtclub Ruhland bei einem solchen Event vertreten zu dürfen! Also vielen Dank! Nächstes Jahr ist der Ruhrland wieder dabei!

Liebe Grüße wünschen Euch

Aaron, Alex, Ben und Martin

Spring-Trophy 2014

Mit einer guten Beteiligung von 17 Starbooten und 11 H-Booten startete der Ruhrland in dieser Saison seine erste Regatta. Bei nicht immer einfachen Windverhältnissen, dafür aber angenehmen Temparaturen, konnten bei den Staren 4 und bei den H-Booten 3 Läufe durchgeführt werden.

Erster bei den H-Booten und Gewinner der Spring-Trophy wurde das Team vom Starnbergersee mit Peter Zauner als Steuermann.

Bester Ruhrländer bei den H-Booten wurde Guido Körbes und seine Crew mit einem 4. Platz vor Ernst Barbeck, Bernd Brämig und Ekkehard Möhring.

Beste Ruhrländer waren bei den Staren Jörg Mellis und André Kruse mit einem 5. Platz. Erster und Gewinner des Fritz-Betcke-Preises wurde Felix Gold vom VSAW.

Antwerp Snipe Cup 2014

Am 15.-16. März erzielten Ben und Nadja bei teilweise heftigem Wind ihren ersten Saisonsieg mit ihrer Snipe in Antwerpen und verteidigten damit ihren Titel aus dem Vorjahr in einem Teilnehmerfeld von 21 Startern.

Starboot-Platzierungen 2013

1. Ederkogge Edersee, 20/21.4.13, von 10 Teilnehmer:
2, Uwe Hannemann
Haki Luxa mußte wegen Materialbruch die Regatta abbrechen

2. Heinz Nixdorf Pokal, Möhnesee 2.-5.5.2013, von 35 Teilnehmer:
23. Uwe Hannemann
25. Hacki Luxa 25.
26. Peter Hoffmann

3. Internationale Deutsche Meisterschaft Möhnesee 2.- 6.5.2013, von 29 Teilnehmer:
22. Uwe Hannemann
24. Hacki Luxa

4. E.F. Laeisz Preis Außenalster HH, 1.-2.6.2013 von 13 Teilnehmer:
8. Hacki Luxa
10. Peter Hoffmann


5. Bahnwärter Preis Außenalster HH. 17./18.8.2013 von 18 Teilnehmer:
5. Peter Hoffmann
18. Haki Luxa


6. Internationale Meisterschaft District 13 Loosdrecht NL 23-25.6.2013 von 29 Teilnehmer:
16. Uwe Hannemann19. Peter Hoffmann


7. Oktoberfestregatta Ammersee 27-29.10.2013 von 54 Teilnehmer:
32. Jörg Mellis
52. Peter Hoffmann

8. cercle de la voile de paris, seine 1-3.11.2013 von 22 Teilnehmer:
1. Uwe Hannemann

 

Jörg Mellis