Yachtclub Ruhrland Essen e.V.

jugend-news 2014

Meister­schaft der Meister in Münster

Die Segelsaison neigt sich langsam aber sicher für dieses Jahr dem Ende zu. Daher möchte ich gerne nochmals die Gelegenheit nutzen und über meine letzten Regatten in 2014 berichten. Am 15./16. November fand in Münster die Meister­schaft der Landes­meister NRW statt. Ausrichter war der Segelclub Münster. Die Regatta wurde auf Initiative des SVNRW zum ersten Mal ausgetragen. Eingeladen waren alle NRW Landes­meister der jeweiligen Bootsklassen, die an den beiden Regattatagen den Meister der Meister ermittelten. Gesegelt wurde auf Piraten. Die Einhand­segler bekamen einen Partner zugelost. Das Los hatte mich mit Fynn Uhlig, dem NRW-Jugend­meister im Laser Radial zusammen­geführt.

Gemeinsam hatten wir, nachdem wir uns erfolgreich mit dem Spi ausein­an­der­gesetzt hatten, einen prima ersten Wettkampftag. Mit Platz 2 im Vorlauf und Platz 4 und 1 in den beiden Qualifi­ka­ti­ons­läufen konnten wir uns direkt für das Halbfinale qualifi­zieren. Der Sonntag lief nicht ganz so gut. Fynn und ich sind zwar noch ins sog. Runners-up-Rennen gekommen, konnten uns dort allerdings nicht gegen die „alten Hasen“ durchsetzen. Letztlich belegten wir Platz 8 von 16 gestar­te­tenTeams. Höhepunkt des Wochenendes war jedoch der Samstag Abend, an dem alle Landes­meister im Rahmen eines festlichen Abendessens ihre Landes­meis­ter­pokale aus den Händen der Vorsit­zenden des SVNRW, Mona Küppers, erhielten.

Anna Härter empfängt den Preis Landesmeister NRW in der Opti B Klasse aus den Händen der SVNRW Vorsitzenden Mona Küppers.

Insgesamt war 2014 für mich ein sehr schönes und vor allem erfolg­reiches Segeljahr, welches ich nach der Landes­jüngs­ten­meis­ter­schaft noch mit dem Gewinn des Opti-Saison- Endes (38 Boote) in Krefeld und auch dem Gewinn der Eisbären­regatta (50 Boote) in Bremerhaven abgeschlossen habe. Meine Zeit in Opti B ist nun vorbei, denn 2015 werde ich in Opti A starten. Ich hoffe, dass mir der Umstieg gut gelingt und ich dort weitere wertvolle Erfahrungen für meine seglerische Zukunft sammeln kann.

Zum Schluss möchte ich allen Ruhlän­de­rinnen und Ruhrländern eine schöne Adventszeit, ein tolles Weihnachtsfest und alles Gute für 2015 wünschen.

Anna Härter

LJÜM NRW in Medemblik

Am letzten Septem­ber­wo­chenende (27./28.09.) fand zum sechsten Mal die LJÜM NRW am Ijsselmeer statt. Alle fünf Opti B-Segler unseres Clubs nahmen teil und haben sich hervor­ragend platziert, was sicherlich auch dem voraus­ge­gangenen Trainings­wo­chenende des SVNRW mit Friedhelm Jansen in Medemblik zu verdanken ist. Hier konnten wir Ruhrlandkids uns im Vorfeld der Regatta nochmals mit den Wind- und Wellen­ver­hält­nisses des Ijssel­meeres vertraut machen.

Die Bedingungen am Regatta­wo­chenende waren allerdings sehr unterschiedlich. Bei strahlendem Sonnen­schein, leider etwas wenig Wind, konnten am Samstag und Sonntag in A alle 6 geplanten Wettfahrten gesegelt werden. In B waren es 5 Wettfahrten.

99 Segler und Seglerinnen in A und B waren am Start und kamen dabei nicht nur aus unserem Bundesland. Die weiteste Anreise betrug diesmal 530 km.

Alle fünf Opti B-Segler/innen des YCRE haben tolle Platzie­rungen erreicht. Ich selbst habe zum zweiten Mal an der LJÜM NRW teilge­nommen und konnte in diesem Jahr die  pinta Opti-Trophy des DYC gewinnen und wurde somit auch gleich­zeitig Landes­jüngs­ten­meisterin in Opti B.

Lucas Schleuss belegte den 6. Platz und Moritz Frankhof den 14. Platz, was bedeutete, dass 3 Ruhrländer unter den ersten 15 Segler waren. Bei einem Feld von 62 gestarteten Booten in Opti B ein prima Erfolg. Nora Dabringhaus und Franca Magiera haben das Team komplettiert und bei ihrem ersten Start bei einer LJÜM Plätze in der ersten Hälfte des Feldes ersegelt (Platz 31 bzw. 32).

Es war wieder ein schönes Wochenende mit einer hervor­ra­genden Mannschafts­leistung. Ein besonderer Dank an dieser Stelle geht auch an unsere Vereins­trainer Alexander Bösken, Martin Jahrmarkt und Moritz Kuralt. Alle Ergebnisse findet Ihr/Sie unter www.raceoffice.org

Eure

Anna Härter

Bestes Team an der Bigge

Am Pfingst­wo­chenende fand am Biggesee der YCL-Opticup statt.

Drei Ruhrland-Optis gingen an den Start: Anna Härter, Nora Dabringhaus und ich.

Der Wind war schwach und für den nächsten Tag noch schwächer angesagt, so dass die Wettfahrt­leitung am Samstag schon 3 Wettfahrten segeln ließ. Am Sonntag kam es so wie erwartet: Flaute. Wir warteten und warteten bei Hitze und nutzten das Tretboot der dortigen Jugendriege zum Baden und Toben. Irgendwann nach Mittag erlöste uns die Wettfahrt­leitung von unserem Warten und beendete die Regatta ohne 4. Wettfahrt.

Anna, Moritz und Nora

Wir YCRE-Kinder wurden auf den Plätzen 2 (Anna), 5 (Moritz) und 14 (Nora) bei 22 gestarteten B-Optis platziert.

Bei der Teilnahme von mindestens 3 Optis eines Clubs wurde man auch als Team gewertet. Es gab 3 Teams. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir den YCL-Teamcup Opti B gewinnen konnten, und sind nun für ein Jahr im Besitz eines riesigen Leuchtturms, den Ihr derzeit im Clubhaus ansehen könnt.

Moritz Frankhof

Essener Opti Cup 2014

Am letzten August­wo­chenende (30./31.08.14) fand im Rahmen der 56. Essener Segelwoche der Essener Opti Cup für Opti B und C an meinem Heimat­revier, dem Baldeneysee, statt. Ausrichter war, wie jedes Jahr, die Segler­ka­me­rad­schaft Scheppen (SKS), die einen tollen Job gemacht hat. Denn wie schon bei den letzten Regatten vor den Sommer­ferien hatte der Wettergott mal wieder kein Erbarmen mit den Seglern. Es war also nicht einfach für die Wettkampf­leitung die richtigen Entschei­dungen zu treffen. Doch so leicht ließen sich Segler und Organi­satoren nicht entmutigen.

Anna Härter

Pünktlich segelten wir zum Start und konnten entgegen allen Erwartungen am ersten Tag drei Läufe bei Windstärke 2-3 durchführen.

Eine überragende Leistung zeigte an diesem Tag mein Segelfreund Mateo Alava-Hilgert vom Duisburger Segelclub. Er konnte mit deutlichem Abstand alle drei Läufe für sich entscheiden. Auch am Sonntag setzte er seinen Siegeszug fort und gewann so souverän den Essener Opti Cup. Ich fand das richtig toll. So kam Mateo endlich in den Genuss nach der Sieger­ehrung ein Bad in „unserem“ See nehmen zu können.

Den Sieg in der Gruppe der C-Segler holte sich mit ebenfalls drei ersten Plätzen Jonna Braun vom SVWu.

Die ersten drei Plätze je Gruppe im Einzelnen:

Opti B

1. Mateo Alava-Hilgert; 2. Sophia Wewer; 3. Anna Härter

Opti C

1. Jonna Braun; 2. Jannik Rausch; 3. Phillp Baehr

Neben dem Essener Opti Cup wurde an diesem Wochenende auch der Landes­jüngs­ten­meister im Open BIC ermittelt. Hier konnte Magnus Frohmann vom DUYC den Titel mit nach Hause nehmen.

Ich selbst wurde im Rahmen der Essener Segelwoche für den Gewinn der Stadtmeis­ter­schaft im Opti geehrt, da ich drei von vier Regatten um den Preis des Stadtmeisters in diesem Jahr gewinnen konnte.Es war ein tolles Wochenende mit schönen Erlebnissen und Erfahrungen auch abseits des Segelns.

Gerne schließe ich meinen Bericht mit einem Spruch, der uns Opti-Segler stets motivieren soll.

„Man muss seine Segel in den unendlichen Wind stellen. Dann erst werden wir spüren, welcher Fahrt wir fähig sind.“ Alfred Delp (1907-1945)

Anna Härter

420er bei Warnemünder Woche 2014

Bereits im März kam unserer Trainerin Annika Storck die Idee, mit der Baldeney-420er-Truppe an der 77. Warnemünder Woche (5. -13. Juli) teilzu­nehmen.

Also fuhren wir am ersten Ferien­sonntag Richtung Norden, um vor den Wettfahrten, die am folgendem Freitag beginnen sollten, noch vor dem Ostseebad uns mit Welle, Strom und Wind anzufreunden. In dieser Vorberei­tungszeit haben wir als Gruppe nahe Bekannt­schaft mit der Ostsee gemacht und mit 4 zerrissenen Segeln, abhanden­ge­kommenen Spibäumen, Splinten sowie mit Schwertbruch und einem liegen­ge­bliebenen Motorboot zu tun gehabt. Immerhin war Rostock/Warnemünde wohl die einzige Region in Deutschland, die 28°, Sonne und Wind konstant hatte.

Bootspflege

Am ersten Wettfahrttag stellte sich dieses Training als vorteilhaft heraus, da es aufgrund von starkem Wind und Wellen mehr um „sicher durch den Kurs kommen“ als um gute Taktik ging. Man sah, dass viele der Teilnehmer doch größere Probleme hatten als wir und so manche ein DNF kassiert haben.

Gate: Welche Tonne ist die Richtige?

Am Samstag war zuerst ein leicht schwächerer Wind auf der Bahn, der jedoch beim dritten Lauf wieder aufgefrischt war, unglück­li­cherweise blieben wir an der Luvtonne hängen, der Strom und die Wellen sorgten dafür, das wir weit nach hinten rutschten. Die Devise der Wettfahrt­leitung am letzten Tag lautete wohl: Jetzt haben wir nicht mehr „ Hack“, da können wir ja auch mal öfter starten. Da generell nur mit Black Flag gestartet wurde, hieß jeder Rückruf 15 Boote weniger in der Wettfahrt. So gelang uns zweimal ein 29 Platz bei einem Feld von 61 Booten, der die Gesamt­plat­zierung auf 37 anhob. Das WM-Endspiel sahen wir dann im Eventzelt auf der Mittelmole am Alten Strom.

Liebe Grüße
Euer Thilo Rothfahl

Opti-Trainings-Camp

Auch in diesem Jahr in der letzten Ferienwoche ein gemeinsames Opti-Trainingscamp mit dem ETUF geben. Hierzu möchten wir Euch herzlich einladen.

Termin ist von Montag, 11.8. bis Freitag 15.8.2014 (jeweils von 10.00 – 16.00 Uhr).

In diesem Jahr findet das Ganze beim ETUF statt. Treffpunkt ist die Jollenwiese oberhalb der Steganlagen. Kennt Ihr ja von der Opti-Pussy-Regatta.

Trainiert wird in zwei leistungs­ab­hängigen Trainings­gruppen, so dass auch diejenigen optimal betreut werden können, die noch keine ganz so große Regatta­er­fahrung haben. Die Kosten­be­tei­ligung pro Teilnehmer(in) liegen bei € 70 für die fünf Tage. Mittags ist eine Verpflegung vorgesehen, die dann (zusätzlich) als Umlage zum Selbst­kos­tenpreis verteilt wird.

Es wäre schön, wenn Ihr mir Eure Anmeldungen schnellst­möglich zukommen lassen könntet. Spätestens am 4. August benötige ich auch von denjenigen, die jetzt u.U. schon im Urlaub sind, eine Rückmeldung.

Ach ja: Im Hochsommer ist es mit dem Wind am Baldeneysee mitunter so eine Sache. Bitte denkt daran normales Sportzeug mitzubringen. Denn bei Totalflaute kann man sich dann ggf. auf andere sportliche Aktivitäten verlagern, bis der Wind wieder einsetzt.

Ruhrau-Cup: The kids are back!

Eigentlich war es schon lange überfällig, dass der YCRE als DER Regatt­aus­richter in NRW und als Verein mit einer engagierten Jugend­arbeit endlich eine eigene Jugend­regatta veranstaltet. In diesem Jahr war es dann endlich soweit: Nachdem der ESCR nach vielen Jahren den Ruhrau-Cup für die Optimisten B und C nicht mehr ausrichten konnte und zunächst der SKEH die Durchführung kommis­sarisch übernommen hatte, nahm der YCRE die Traditi­ons­ver­an­staltung dauerhaft in seinen Regattaka­lender auf.

Am 14./15 Juni traten 15 Kinder in Opti B und 7 Kinder in Opti C an. Angesichts der starken Konkurrenz durch andere Opti-Regatten in NRW am gleichen Wochenende ein beacht­liches Ergebnis. Dies auch angesichts der Tatsache, dass bis kurz vor der Regatta der gesamte Bereich rund um den See noch von den Sturmschäden des Pfingst­wo­chenendes stark in Mitlei­den­schaft gezogen war.

Aber das tat dann den Wettfahrten auf dem See keinen Abbruch. Bei moderaten Windver­hält­nissen und bestem Wetter konnten die Wettfahrten an beiden Tagen planmäßig durchgeführt werden. Zur Freude der mitgereisten Eltern und „Fans“ der Aktiven startete das Team um Wettfahrt­leiter Thorsten von Eyl alle Rennen in Sichtweite der Clubterrasse. So wurde den Cracks auf der Regattabahn zudem noch eine motivierende Publikums­kulisse geboten.

Auch das „Landprogramm“ konnte sich sehen lassen. Kuchen- Getränke- und Grillstände machten aus Bootsplatz 1 ein hervor­ra­gendes „Fahrerlager“ und ermöglichten einen stimmungs­vollen Ausklang des ersten Regattatages. Auch aus sportlicher Sicht – und das ist ja das Wesentliche – lief es für den Ruhrland in Opti B recht gut.

Den Sieg holte sich Anna Härter, die Plätze 4 und 5 belegten Moritz Frankhof und Franka Magiera, Nora Dabringhaus segelt auf Platz 7 und Lukas Schleuss, der wegen einer Schulver­an­staltung nur zwei der vier Wettfahrten segeln konnte, gelangte damit immerhin noch auf Platz 8. In Opti C waren keine Ruhrlän­de­rInnen am Start.

Dank an alle, die sich bei der „Hospitality“, auf dem Wasser und bei den Räumar­beiten rund um den Club nach dem Orkan für die gelungene Durchführung der Regatta engagiert haben.

Diese in Gänze positiven Erfahrungen machen Mut für die kommenden Jahre, in denen sich der Ruhrau-Cup sicherlich zu einer festen Größe – dann hoffentlich mit noch stärkerer Beteiligung – im Regatta­programm des YCRE entwickeln wird.

Hajo Okken
- Jugendwart -

"Stürmische" Balden-Opti" 2014

Liebe Ruhrlän­de­rinnen, liebe Ruhrländer,

am zweiten Maiwochenende (10./11.05.) fand die diesjährige Baldenopti statt. Diese Auftakt­regatta, sie ist traditionell die erste von insgesamt vier Regatten um den Preis des Essener Stadtmeisters im Opti B, hatte es in sich. Bei Dauerregen und heftigem Wind (Windböen von bis zu 7 Windstärken kamen mehrmals vor) haben wir Ruhrland-Kids uns alle prima und tapfer geschlagen. Wir Opti-Segler waren neben der DLRG die einzigen auf dem Wasser (die ebenfalls an diesem Wochenende vorgesehene Kanuregatta wurde wegen der Wetter­ver­hältnisse abgesagt).

Die Sieger der Baldenopti 2014.

Moritz Frankhof und Nora Dabringhaus, die ihre erste B-Regatta segelten, haben gute Plätze im Mittelfeld belegt. Moritz erreichte einen guten 18. Platz. Nora war ihm dicht auf den Fersen und wurde insgesamt 19. von 25 gestarteten Booten. Franca Magiera ersegelte sich einen schönen 16. Platz und zeigte bei den widrigen Wetter­ver­hält­nissen, insbesondere in der letzten Wettfahrt, Ausdauer und Kampfgeist. Lucas Schleuß kam mit konstant guter Leistung auf einen tollen 5. Platz. Ich selbst hatte bei dieser Regatta richtig Spaß, denn mittlerweile komme ich bei solchen Bedingungen sehr gut zurecht. Ohne zu Kentern konnte ich alle vier Wettfahrten als Erste beenden und somit, wie bereits im Vorjahr die Baldenopti in B gewinnen. Hierüber habe ich mich sehr gefreut, denn so kann ich den schönen Wanderpokal für ein weiteres Jahr behalten.

Einen besonderen Dank an dieser Stelle möchte ich an unseren Trainer Alexander Bösken richten, der uns zwischen den Wettfahrten super betreut, unterstützt und immer wieder Mut zugesprochen hat.

Eure Anna Härter

32. Interna­tionales Opti-Meeting in Riva, Gardasee

Vom 17. - 20. April 2014 fand erneut das traditionelle, interna­tionale Opti-Meeting am Gardasee statt, an dem ich zum zweiten Mal teilge­nommen habe.

Bevor wir Kids aus Italien, Deutschland, England, Schweden, Russland, Schweiz, Polen, Tschechien, Lettland, Finnland, Niederlande, Dänemark u.a. in zwei unterschied­lichen Alters­gruppen (Cadettis sind die Jahrgänge 2003 – 2005 und Juniores die von 1999 – 2002) an den Start gegangen sind, gab es für die NRW-Segler fünf Trainingstage mit dem Trainer Harald Weichert.

Anna Härter beim Opti Meeting 2014 am Gardasee.

Bei tollen Windver­hält­nissen konnten wir (16 Cadettis und ca. 30 Juniores aus NRW) uns optimal auf die Wettfahrten vorbereiten. Morgens ging es von 9.00 – 13.00 Uhr mit Vento auf den See und am Nachmittag bließ die Ora während unserer Trainings­ein­heiten von 14.00 – 17.00 Uhr an allen Tagen stets kräftig. Wir hatten alle viel Spass, sowohl auf dem Wasser als auch an Land.

Die eigent­lichen Regattatage starteten am Gründon­nerstag mit ordentlich Wind, so dass alle Wettfahrten planmäßig durchgeführt werden konnten. Am nächsten Tag (Karfreitag) herrschte dagegen Flaute und die Wettfahrten wurden alle abgeschossen, was in einer Wettfahrt für mich sehr ärgerlich war, da ich zum Zeitpunkt des Abbruchs auf einem aussichts­reichen 5. Platz lag. Der dritte und letzte Qualifi­ka­ti­onstag lief dann wieder für alle NRW-Segler ganz gut.

Am Ende der Wettfahrten hatte ich es geschafft, mich für das Gold-Fleet zu qualifi­zieren. Mein Ziel für dieses Jahr (in 2013 habe ich die Finalläufe im Silber-Fleet absolviert) hatte ich schon erreicht. Ich war richtig zufrieden. Am Finaltag war ich richtig aufgeregt. Auf Platz sechzig liegend, wollte ich natürlich nochmals alles geben, um diese Plazierung zu halten. Obwohl die Nervosität recht groß war, ist es mit gelungen zwei gute Finalläufe zu ersegeln. Im Endergebnis konnte ich einen, wie ich finde, tollen 58. Platz erreichen (von insgesamt 210 interna­tionalen Teilnehmern). Das ich mit diesem Platz auch noch bestes deutsches Mädchen bei den Cadettis wurde, hat mich umso mehr gefreut.

Es waren schöne und erlebnis­reiche Tage am Gardasee und ich bin gespannt, was im nächsten Jahr „geht“, wenn ich bei den Juniores an den Start gehe.

Eure Anna Härter

Gardasee 420er

Auch in diesem Jahr fuhr die 420er-Gruppe des Baldeneysees unter Federführung des ETUF zum Training an den Gardasee in Norditalien.

Nach einer anstren­genden Fahrt durch die Nacht fanden wir uns Samstag, den 12.04. in Torbole wieder. Im Laufe des Tages kamen auch die Mitsegler, deren Eltern, unsere Boote und alles, was eine 40-Personen­gruppe auf einem Campingplatz benötigt. Bego baute eine recht profes­sionelle Küche auf („Ein Gaskocher?? Nee, wir brauchen mehr“), in der jeden Tag zwei warme Mahlzeiten für erschöpfte Teenager und Erwachsene zubereitet wurden.

Unsere Trainerin Annika Storck wurde von dem dreimaligem FJ-Weltmeister Peter Wanders unterstützt, dessen Sohn zusammen mit uns segelte und der uns Karneval zu einem Training in Giesbeek (NL) eingeladen hatte. Er gab uns sehr nützliche Tipps, die wir noch nicht kannten, außerdem war das Training mit zwei Motorbooten sehr gut, eins zum Training, das andere für gekenterte Boote oder als Begleitung, wenn es für die einen oder anderen zu viel war. Unser Ruhrland-420er zeigte sich im gutem Licht, bei Wettfahrten waren wir oft unter den ersten drei oder vier Booten und anders als sein Vorgänger letztes Jahr füllten sich die Lufttanks nicht mit soviel Wasser, dass das Boot mehr nach unten als nach vorne fuhr.

Regattatraing am Gardasee 2014

Auch wenn unserer Gruppe die frühmor­gendliche Sporteinlage nicht sonderlich gefiel, freuten wir uns immer auf den guten Wind auf dem Wasser: Während vormittags meistens leichter Wind herrschte, kam mittags oft ein starker Südwind von fünf oder mehr Bft. Unsere Trainer sorgten dafür, dass wir egal bei welchem Wind immer das optimale aus den Jollen heraus­holten.

Bei Übungs­re­gatten mit anderen Trainings­gruppen, in denen auch Crews aus dem bayrischem Kader mitsegelten, gelang es uns zumindest ins Feld herein­zu­fahren dank kräftiger Motivation durch Thomas (jedes überholte Kaderboot gleich ein Eis). Abends an der Eisdiele haben wir uns unseren Lohn abgeholt.

Am Mittwoch besuchten wir den Flaggenzug des Lake Garda Meeting durch Riva, wo wir die Optisegler des Baldeneysees lautstark unterstützten.

An den darauf folgenden Wettkampftagen war der Gardasee von mehr als 1.000 quadra­tischen Segeln bedeckt, von großen Motorbooten geschützt, die alle neugierigen 420er auf italienisch wegscheuchten, wenn wir nahe der Bahn waren.

Ostersonntag ging es nach dem Eiersuchen noch einmal aufs Wasser. Beim Heraus­fahren hat eine unerwartete Bö alle fünf Boote, drei waren noch im Hafen, zum Kentern gebracht. Die Motorboot­be­satzung sagte, es sah aus wie beim Dominoday.

Leider war nach der Mittagspause kein Wind mehr, sodass wir nach dem Booteverladen noch auf den Monte Brione wanderten, die Aussicht war die schmer­zenden Beine nach dem Aufstieg auf 370 m wert.

Ahoi, Euer Thilo

Erfolg­reicher Start der Opti-Jugend in die neue Saison

Am 5. und 6. April 2014 haben zwei unserer Opti-Segler beim traditio­nellen Stevertaler Varus Cup (Opti B) in Haltern am See die diesjährige Regatta-Saison eingeläutet.

In einem stark besetzten Teilneh­merfeld von insgesamt 40 gestarteten Booten konnte Anna Härter einen hervor­ra­genden 8. Platz belegen. Ihr gelang in der ersten Wettfahrt eine tolle Aufholjagd. An der ersten Wendetonne noch auf Platz 30 liegend, segelte sie durch eine beherzte Fahrt am Ende als 13. über die Ziellinie. Mit jeweils einem Platz 7 in den beiden weiteren Läufen sicherte sie sich die Platzierung unter den Top Ten.

Luca Schleuß, der im Winter­training zum Ruhrland stieß, gelang in seiner erst dritten Opti-B-Regatta ein toller 10. Platz. Damit hat er eine schöne Basis für eine gute Platzierung in der Opti-NRW-Rangliste gelegt. In dieser Rangliste belegt Anna Härter derzeit den 5. Platz und wird somit in der Hall of Fame an Platz 5 geführt (Stand 8.4.2014).

Jutta Härter

Bootstaufe Jugend-420er

Liebe Ruhrlän­de­rinnen, liebe Ruhrländer,

für die kommende Saison steht der Jugendriege eine neuer 420er zur Verfügung. Mit diesem (fast) neuen Boot konnte der „Fuhrpark“ um ein konkur­renz­fähiges und auch interna­tional regattataug­liches Schiff mit zeitgemäßer Ausstattung ergänzt werden. Die Anschaf­fungs­kosten wurden zu einem erheblichen Teil auch aus Spenden von Clubmit­gliedern bestritten. Hierfür noch einmal einen ganz herzlichen Dank.

Neuer 420er für die Jugendriege.

Aber natürlich braucht ein solches Boot auch einen Namen und muss ordnungsgemäß getauft werden. Hinsichtlich des Namens haben sich bereits etliche Ruhrlän­de­rinnen und Ruhrländer im Rahmen der Vorschlagsliste eingebracht. Die Taufe steht allerdings noch an.

Sie findet statt am Samstag, 8. Februar 2014 um 12.45 Uhr auf Bootsplatz 1.

Hierzu möchten wir Sie/Euch herzlich einladen.

Mast- und Schotbruch

YCRE JUGENDRIEGE