jugend-news 2014

Meis­ter­schaft der Meister in Münster

Die Se­gel­sai­son neigt sich langsam aber sicher für dieses Jahr dem Ende zu. Daher möchte ich gerne nochmals die Ge­le­gen­heit nutzen und über meine letzten Regatten in 2014 berichten. Am 15./16. November fand in Münster die Meis­ter­schaft der Lan­des­meis­ter NRW statt. Aus­rich­ter war der Segelclub Münster. Die Regatta wurde auf In­itia­ti­ve des SVNRW zum ersten Mal aus­ge­tra­gen. Ein­ge­la­den waren alle NRW Lan­des­meis­ter der je­wei­li­gen Boots­klas­sen, die an den beiden Re­gat­ta­ta­gen den Meister der Meister er­mit­tel­ten. Gesegelt wurde auf Piraten. Die Ein­hand­seg­ler bekamen einen Partner zugelost. Das Los hatte mich mit Fynn Uhlig, dem NRW-Ju­gend­meis­ter im Laser Radial zu­sam­men­ge­führt.

Gemeinsam hatten wir, nachdem wir uns er­folg­reich mit dem Spi aus­ein­an­der­ge­setzt hatten, einen prima ersten Wett­kampf­tag. Mit Platz 2 im Vorlauf und Platz 4 und 1 in den beiden Qua­li­fi­ka­ti­ons­läu­fen konnten wir uns direkt für das Halb­fi­na­le qua­li­fi­zie­ren. Der Sonntag lief nicht ganz so gut. Fynn und ich sind zwar noch ins sog. Runners-up-Rennen gekommen, konnten uns dort al­ler­dings nicht gegen die „alten Hasen“ durch­set­zen. Letztlich belegten wir Platz 8 von 16 ge­star­te­ten­Teams. Höhepunkt des Wo­chen­en­des war jedoch der Samstag Abend, an dem alle Lan­des­meis­ter im Rahmen eines fest­li­chen Abend­es­sens ihre Lan­des­meis­ter­po­ka­le aus den Händen der Vor­sit­zen­den des SVNRW, Mona Küppers, erhielten.

Anna Härter empfängt den Preis Landesmeister NRW in der Opti B Klasse aus den Händen der SVNRW Vorsitzenden Mona Küppers.

Insgesamt war 2014 für mich ein sehr schönes und vor allem er­folg­rei­ches Segeljahr, welches ich nach der Lan­des­jüngs­ten­meis­ter­schaft noch mit dem Gewinn des Opti-Saison- Endes (38 Boote) in Krefeld und auch dem Gewinn der Eis­bä­ren­re­gat­ta (50 Boote) in Bre­mer­ha­ven ab­ge­schlos­sen habe. Meine Zeit in Opti B ist nun vorbei, denn 2015 werde ich in Opti A starten. Ich hoffe, dass mir der Umstieg gut gelingt und ich dort weitere wertvolle Er­fah­run­gen für meine seg­le­ri­sche Zukunft sammeln kann.

Zum Schluss möchte ich allen Ruh­län­de­rin­nen und Ruhr­län­dern eine schöne Ad­vents­zeit, ein tolles Weih­nachts­fest und alles Gute für 2015 wünschen.

Anna Härter

LJÜM NRW in Medemblik

Am letzten Sep­tem­ber­wo­chen­en­de (27./28.09.) fand zum sechsten Mal die LJÜM NRW am Ijs­sel­meer statt. Alle fünf Opti B-Segler unseres Clubs nahmen teil und haben sich her­vor­ra­gend platziert, was si­cher­lich auch dem vor­aus­ge­gan­ge­nen Trai­nings­wo­chen­en­de des SVNRW mit Friedhelm Jansen in Medemblik zu verdanken ist. Hier konnten wir Ruhr­land­kids uns im Vorfeld der Regatta nochmals mit den Wind- und Wel­len­ver­hält­nis­ses des Ijs­sel­mee­res vertraut machen.

Die Be­din­gun­gen am Re­gat­ta­wo­chen­en­de waren al­ler­dings sehr un­ter­schied­lich. Bei strah­len­dem Son­nen­schein, leider etwas wenig Wind, konnten am Samstag und Sonntag in A alle 6 geplanten Wett­fahr­ten gesegelt werden. In B waren es 5 Wett­fahr­ten.

99 Segler und Seg­le­rin­nen in A und B waren am Start und kamen dabei nicht nur aus unserem Bun­des­land. Die weiteste Anreise betrug diesmal 530 km.

Alle fünf Opti B-Segler/innen des YCRE haben tolle Plat­zie­run­gen erreicht. Ich selbst habe zum zweiten Mal an der LJÜM NRW teil­ge­nom­men und konnte in diesem Jahr die  pinta Opti-Trophy des DYC gewinnen und wurde somit auch gleich­zei­tig Lan­des­jüngs­ten­meis­te­rin in Opti B.

Lucas Schleuss belegte den 6. Platz und Moritz Frankhof den 14. Platz, was bedeutete, dass 3 Ruhr­län­der unter den ersten 15 Segler waren. Bei einem Feld von 62 ge­star­te­ten Booten in Opti B ein prima Erfolg. Nora Da­bring­haus und Franca Magiera haben das Team kom­plet­tiert und bei ihrem ersten Start bei einer LJÜM Plätze in der ersten Hälfte des Feldes ersegelt (Platz 31 bzw. 32).

Es war wieder ein schönes Wo­chen­en­de mit einer her­vor­ra­gen­den Mann­schafts­leis­tung. Ein be­son­de­rer Dank an dieser Stelle geht auch an unsere Ver­eins­trai­ner Alexander Bösken, Martin Jahrmarkt und Moritz Kuralt. Alle Er­geb­nis­se findet Ihr/Sie unter www.ra­ce­of­fice.org

Eure

Anna Härter

Bestes Team an der Bigge

Am Pfingst­wo­chen­en­de fand am Biggesee der YCL-Opticup statt.

Drei Ruhrland-Optis gingen an den Start: Anna Härter, Nora Da­bring­haus und ich.

Der Wind war schwach und für den nächsten Tag noch schwächer angesagt, so dass die Wett­fahrt­lei­tung am Samstag schon 3 Wett­fahr­ten segeln ließ. Am Sonntag kam es so wie erwartet: Flaute. Wir warteten und warteten bei Hitze und nutzten das Tretboot der dortigen Ju­gend­rie­ge zum Baden und Toben. Ir­gend­wann nach Mittag erlöste uns die Wett­fahrt­lei­tung von unserem Warten und beendete die Regatta ohne 4. Wettfahrt.

Anna, Moritz und Nora

Wir YCRE-Kinder wurden auf den Plätzen 2 (Anna), 5 (Moritz) und 14 (Nora) bei 22 ge­star­te­ten B-Optis platziert.

Bei der Teilnahme von min­des­tens 3 Optis eines Clubs wurde man auch als Team gewertet. Es gab 3 Teams. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir den YCL-Teamcup Opti B gewinnen konnten, und sind nun für ein Jahr im Besitz eines riesigen Leucht­turms, den Ihr derzeit im Clubhaus ansehen könnt.

Moritz Frankhof

Essener Opti Cup 2014

Am letzten Au­gust­wo­chen­en­de (30./31.08.14) fand im Rahmen der 56. Essener Se­gel­wo­che der Essener Opti Cup für Opti B und C an meinem Hei­mat­re­vier, dem Bal­de­ney­see, statt. Aus­rich­ter war, wie jedes Jahr, die Seg­ler­ka­me­rad­schaft Scheppen (SKS), die einen tollen Job gemacht hat. Denn wie schon bei den letzten Regatten vor den Som­mer­fe­ri­en hatte der Wet­ter­gott mal wieder kein Erbarmen mit den Seglern. Es war also nicht einfach für die Wett­kampf­lei­tung die richtigen Ent­schei­dun­gen zu treffen. Doch so leicht ließen sich Segler und Or­ga­ni­sa­to­ren nicht ent­mu­ti­gen.

Anna Härter

Pünktlich segelten wir zum Start und konnten entgegen allen Er­war­tun­gen am ersten Tag drei Läufe bei Wind­stär­ke 2-3 durch­füh­ren.

Eine über­ra­gen­de Leistung zeigte an diesem Tag mein Se­gel­freund Mateo Alava-Hilgert vom Duis­bur­ger Segelclub. Er konnte mit deut­li­chem Abstand alle drei Läufe für sich ent­schei­den. Auch am Sonntag setzte er seinen Siegeszug fort und gewann so souverän den Essener Opti Cup. Ich fand das richtig toll. So kam Mateo endlich in den Genuss nach der Sie­ger­eh­rung ein Bad in „unserem“ See nehmen zu können.

Den Sieg in der Gruppe der C-Segler holte sich mit ebenfalls drei ersten Plätzen Jonna Braun vom SVWu.

Die ersten drei Plätze je Gruppe im Einzelnen:

Opti B

1. Mateo Alava-Hilgert; 2. Sophia Wewer; 3. Anna Härter

Opti C

1. Jonna Braun; 2. Jannik Rausch; 3. Phillp Baehr

Neben dem Essener Opti Cup wurde an diesem Wo­chen­en­de auch der Lan­des­jüngs­ten­meis­ter im Open BIC ermittelt. Hier konnte Magnus Frohmann vom DUYC den Titel mit nach Hause nehmen.

Ich selbst wurde im Rahmen der Essener Se­gel­wo­che für den Gewinn der Stadt­meis­ter­schaft im Opti geehrt, da ich drei von vier Regatten um den Preis des Stadt­meis­ters in diesem Jahr gewinnen konnte.Es war ein tolles Wo­chen­en­de mit schönen Er­leb­nis­sen und Er­fah­run­gen auch abseits des Segelns.

Gerne schließe ich meinen Bericht mit einem Spruch, der uns Opti-Segler stets mo­ti­vie­ren soll.

„Man muss seine Segel in den un­end­li­chen Wind stellen. Dann erst werden wir spüren, welcher Fahrt wir fähig sind.“ Alfred Delp (1907-1945)

Anna Härter

420er bei War­ne­mün­der Woche 2014

Bereits im März kam unserer Trainerin Annika Storck die Idee, mit der Baldeney-420er-Truppe an der 77. War­ne­mün­der Woche (5. -13. Juli) teil­zu­neh­men.

Also fuhren wir am ersten Fe­ri­en­sonn­tag Richtung Norden, um vor den Wett­fahr­ten, die am folgendem Freitag beginnen sollten, noch vor dem Ostseebad uns mit Welle, Strom und Wind an­zu­freun­den. In dieser Vor­be­rei­tungs­zeit haben wir als Gruppe nahe Be­kannt­schaft mit der Ostsee gemacht und mit 4 zer­ris­se­nen Segeln, ab­han­den­ge­kom­me­nen Spibäumen, Splinten sowie mit Schwert­bruch und einem lie­gen­ge­blie­be­nen Motorboot zu tun gehabt. Immerhin war Rostock/War­ne­mün­de wohl die einzige Region in Deutsch­land, die 28°, Sonne und Wind konstant hatte.

Bootspflege

Am ersten Wett­fahrt­tag stellte sich dieses Training als vor­teil­haft heraus, da es aufgrund von starkem Wind und Wellen mehr um „sicher durch den Kurs kommen“ als um gute Taktik ging. Man sah, dass viele der Teil­neh­mer doch größere Probleme hatten als wir und so manche ein DNF kassiert haben.

Gate: Welche Tonne ist die Richtige?

Am Samstag war zuerst ein leicht schwä­che­rer Wind auf der Bahn, der jedoch beim dritten Lauf wieder auf­ge­frischt war, un­glück­li­cher­wei­se blieben wir an der Luvtonne hängen, der Strom und die Wellen sorgten dafür, das wir weit nach hinten rutschten. Die Devise der Wett­fahrt­lei­tung am letzten Tag lautete wohl: Jetzt haben wir nicht mehr „ Hack“, da können wir ja auch mal öfter starten. Da generell nur mit Black Flag gestartet wurde, hieß jeder Rückruf 15 Boote weniger in der Wettfahrt. So gelang uns zweimal ein 29 Platz bei einem Feld von 61 Booten, der die Ge­samt­plat­zie­rung auf 37 anhob. Das WM-Endspiel sahen wir dann im Eventzelt auf der Mit­tel­mo­le am Alten Strom.

Liebe Grüße
Euer Thilo Rothfahl

Opti-Trainings-Camp

Auch in diesem Jahr in der letzten Fe­ri­en­wo­che ein ge­mein­sa­mes Opti-Trai­nings­camp mit dem ETUF geben. Hierzu möchten wir Euch herzlich einladen.

Termin ist von Montag, 11.8. bis Freitag 15.8.2014 (jeweils von 10.00 – 16.00 Uhr).

In diesem Jahr findet das Ganze beim ETUF statt. Treff­punkt ist die Jol­len­wie­se oberhalb der Steg­an­la­gen. Kennt Ihr ja von der Opti-Pussy-Regatta.

Trainiert wird in zwei leis­tungs­ab­hän­gi­gen Trai­nings­grup­pen, so dass auch die­je­ni­gen optimal betreut werden können, die noch keine ganz so große Re­gat­ta­er­fah­rung haben. Die Kos­ten­be­tei­li­gung pro Teil­neh­mer(in) liegen bei € 70 für die fünf Tage. Mittags ist eine Ver­pfle­gung vor­ge­se­hen, die dann (zu­sätz­lich) als Umlage zum Selbst­kos­ten­preis verteilt wird.

Es wäre schön, wenn Ihr mir Eure An­mel­dun­gen schnellst­mög­lich zukommen lassen könntet. Spä­tes­tens am 4. August benötige ich auch von den­je­ni­gen, die jetzt u.U. schon im Urlaub sind, eine Rück­mel­dung.

Ach ja: Im Hoch­som­mer ist es mit dem Wind am Bal­de­ney­see mitunter so eine Sache. Bitte denkt daran normales Sportzeug mit­zu­brin­gen. Denn bei To­tal­flau­te kann man sich dann ggf. auf andere sport­li­che Ak­ti­vi­tä­ten verlagern, bis der Wind wieder einsetzt.

Ruhrau-Cup: The kids are back!

Ei­gent­lich war es schon lange über­fäl­lig, dass der YCRE als DER Re­gatt­aus­rich­ter in NRW und als Verein mit einer en­ga­gier­ten Ju­gend­ar­beit endlich eine eigene Ju­gend­re­gat­ta ver­an­stal­tet. In diesem Jahr war es dann endlich soweit: Nachdem der ESCR nach vielen Jahren den Ruhrau-Cup für die Op­ti­mis­ten B und C nicht mehr aus­rich­ten konnte und zunächst der SKEH die Durch­füh­rung kom­mis­sa­risch über­nom­men hatte, nahm der YCRE die Tra­di­ti­ons­ver­an­stal­tung dauerhaft in seinen Re­gattaka­len­der auf.

Am 14./15 Juni traten 15 Kinder in Opti B und 7 Kinder in Opti C an. An­ge­sichts der starken Kon­kur­renz durch andere Opti-Regatten in NRW am gleichen Wo­chen­en­de ein be­acht­li­ches Ergebnis. Dies auch an­ge­sichts der Tatsache, dass bis kurz vor der Regatta der gesamte Bereich rund um den See noch von den Sturm­schä­den des Pfingst­wo­chen­en­des stark in Mit­lei­den­schaft gezogen war.

Aber das tat dann den Wett­fahr­ten auf dem See keinen Abbruch. Bei moderaten Wind­ver­hält­nis­sen und bestem Wetter konnten die Wett­fahr­ten an beiden Tagen planmäßig durch­ge­führt werden. Zur Freude der mit­ge­reis­ten Eltern und „Fans“ der Aktiven startete das Team um Wett­fahrt­lei­ter Thorsten von Eyl alle Rennen in Sicht­wei­te der Club­ter­ras­se. So wurde den Cracks auf der Re­gat­ta­bahn zudem noch eine mo­ti­vie­ren­de Pu­bli­kums­ku­lis­se geboten.

Auch das „Land­pro­gramm“ konnte sich sehen lassen. Kuchen- Getränke- und Grill­stän­de machten aus Boots­platz 1 ein her­vor­ra­gen­des „Fah­rer­la­ger“ und er­mög­lich­ten einen stim­mungs­vol­len Ausklang des ersten Re­gat­ta­ta­ges. Auch aus sport­li­cher Sicht – und das ist ja das We­sent­li­che – lief es für den Ruhrland in Opti B recht gut.

Den Sieg holte sich Anna Härter, die Plätze 4 und 5 belegten Moritz Frankhof und Franka Magiera, Nora Da­bring­haus segelt auf Platz 7 und Lukas Schleuss, der wegen einer Schul­ver­an­stal­tung nur zwei der vier Wett­fahr­ten segeln konnte, gelangte damit immerhin noch auf Platz 8. In Opti C waren keine Ruhr­län­de­rIn­nen am Start.

Dank an alle, die sich bei der „Hos­pi­ta­li­ty“, auf dem Wasser und bei den Räum­ar­bei­ten rund um den Club nach dem Orkan für die gelungene Durch­füh­rung der Regatta engagiert haben.

Diese in Gänze positiven Er­fah­run­gen machen Mut für die kommenden Jahre, in denen sich der Ruhrau-Cup si­cher­lich zu einer festen Größe – dann hof­fent­lich mit noch stärkerer Be­tei­li­gung – im Re­gat­ta­pro­gramm des YCRE ent­wi­ckeln wird.

Hajo Okken
- Ju­gend­wart -

"Stür­mi­sche" Balden-Opti" 2014

Liebe Ruhr­län­de­rin­nen, liebe Ruhr­län­der,

am zweiten Mai­wo­chen­en­de (10./11.05.) fand die dies­jäh­ri­ge Bal­den­op­ti statt. Diese Auf­takt­re­gat­ta, sie ist tra­di­tio­nell die erste von insgesamt vier Regatten um den Preis des Essener Stadt­meis­ters im Opti B, hatte es in sich. Bei Dau­er­re­gen und heftigem Wind (Windböen von bis zu 7 Wind­stär­ken kamen mehrmals vor) haben wir Ruhrland-Kids uns alle prima und tapfer ge­schla­gen. Wir Opti-Segler waren neben der DLRG die einzigen auf dem Wasser (die ebenfalls an diesem Wo­chen­en­de vor­ge­se­he­ne Ka­nu­re­gat­ta wurde wegen der Wet­ter­ver­hält­nis­se abgesagt).

Die Sieger der Baldenopti 2014.

Moritz Frankhof und Nora Da­bring­haus, die ihre erste B-Regatta segelten, haben gute Plätze im Mit­tel­feld belegt. Moritz erreichte einen guten 18. Platz. Nora war ihm dicht auf den Fersen und wurde insgesamt 19. von 25 ge­star­te­ten Booten. Franca Magiera ersegelte sich einen schönen 16. Platz und zeigte bei den widrigen Wet­ter­ver­hält­nis­sen, ins­be­son­de­re in der letzten Wettfahrt, Ausdauer und Kampf­geist. Lucas Schleuß kam mit konstant guter Leistung auf einen tollen 5. Platz. Ich selbst hatte bei dieser Regatta richtig Spaß, denn mitt­ler­wei­le komme ich bei solchen Be­din­gun­gen sehr gut zurecht. Ohne zu Kentern konnte ich alle vier Wett­fahr­ten als Erste beenden und somit, wie bereits im Vorjahr die Bal­den­op­ti in B gewinnen. Hierüber habe ich mich sehr gefreut, denn so kann ich den schönen Wan­der­po­kal für ein weiteres Jahr behalten.

Einen be­son­de­ren Dank an dieser Stelle möchte ich an unseren Trainer Alexander Bösken richten, der uns zwischen den Wett­fahr­ten super betreut, un­ter­stützt und immer wieder Mut zu­ge­spro­chen hat.

Eure Anna Härter

32. In­ter­na­tio­na­les Opti-Meeting in Riva, Gardasee

Vom 17. - 20. April 2014 fand erneut das tra­di­tio­nel­le, in­ter­na­tio­na­le Opti-Meeting am Gardasee statt, an dem ich zum zweiten Mal teil­ge­nom­men habe.

Bevor wir Kids aus Italien, Deutsch­land, England, Schweden, Russland, Schweiz, Polen, Tsche­chi­en, Lettland, Finnland, Nie­der­lan­de, Dänemark u.a. in zwei un­ter­schied­li­chen Al­ters­grup­pen (Cadettis sind die Jahrgänge 2003 – 2005 und Juniores die von 1999 – 2002) an den Start gegangen sind, gab es für die NRW-Segler fünf Trai­nings­ta­ge mit dem Trainer Harald Weichert.

Anna Härter beim Opti Meeting 2014 am Gardasee.

Bei tollen Wind­ver­hält­nis­sen konnten wir (16 Cadettis und ca. 30 Juniores aus NRW) uns optimal auf die Wett­fahr­ten vor­be­rei­ten. Morgens ging es von 9.00 – 13.00 Uhr mit Vento auf den See und am Nach­mit­tag bließ die Ora während unserer Trai­nings­ein­hei­ten von 14.00 – 17.00 Uhr an allen Tagen stets kräftig. Wir hatten alle viel Spass, sowohl auf dem Wasser als auch an Land.

Die ei­gent­li­chen Re­gat­ta­ta­ge starteten am Grün­don­ners­tag mit or­dent­lich Wind, so dass alle Wett­fahr­ten planmäßig durch­ge­führt werden konnten. Am nächsten Tag (Kar­frei­tag) herrschte dagegen Flaute und die Wett­fahr­ten wurden alle ab­ge­schos­sen, was in einer Wettfahrt für mich sehr ärgerlich war, da ich zum Zeitpunkt des Abbruchs auf einem aus­sichts­rei­chen 5. Platz lag. Der dritte und letzte Qua­li­fi­ka­ti­ons­tag lief dann wieder für alle NRW-Segler ganz gut.

Am Ende der Wett­fahr­ten hatte ich es geschafft, mich für das Gold-Fleet zu qua­li­fi­zie­ren. Mein Ziel für dieses Jahr (in 2013 habe ich die Fi­nal­läu­fe im Silber-Fleet ab­sol­viert) hatte ich schon erreicht. Ich war richtig zufrieden. Am Finaltag war ich richtig aufgeregt. Auf Platz sechzig liegend, wollte ich natürlich nochmals alles geben, um diese Pla­zie­rung zu halten. Obwohl die Ner­vo­si­tät recht groß war, ist es mit gelungen zwei gute Fi­nal­läu­fe zu ersegeln. Im End­er­geb­nis konnte ich einen, wie ich finde, tollen 58. Platz erreichen (von insgesamt 210 in­ter­na­tio­na­len Teil­neh­mern). Das ich mit diesem Platz auch noch bestes deutsches Mädchen bei den Cadettis wurde, hat mich umso mehr gefreut.

Es waren schöne und er­leb­nis­rei­che Tage am Gardasee und ich bin gespannt, was im nächsten Jahr „geht“, wenn ich bei den Juniores an den Start gehe.

Eure Anna Härter

Gardasee 420er

Auch in diesem Jahr fuhr die 420er-Gruppe des Bal­de­ney­se­es unter Fe­der­füh­rung des ETUF zum Training an den Gardasee in Nord­ita­li­en.

Nach einer an­stren­gen­den Fahrt durch die Nacht fanden wir uns Samstag, den 12.04. in Torbole wieder. Im Laufe des Tages kamen auch die Mitsegler, deren Eltern, unsere Boote und alles, was eine 40-Per­so­nen­grup­pe auf einem Cam­ping­platz benötigt. Bego baute eine recht pro­fes­sio­nel­le Küche auf („Ein Gaskocher?? Nee, wir brauchen mehr“), in der jeden Tag zwei warme Mahl­zei­ten für er­schöpf­te Teenager und Er­wach­se­ne zu­be­rei­tet wurden.

Unsere Trainerin Annika Storck wurde von dem drei­ma­li­gem FJ-Welt­meis­ter Peter Wanders un­ter­stützt, dessen Sohn zusammen mit uns segelte und der uns Karneval zu einem Training in Giesbeek (NL) ein­ge­la­den hatte. Er gab uns sehr nützliche Tipps, die wir noch nicht kannten, außerdem war das Training mit zwei Mo­tor­boo­ten sehr gut, eins zum Training, das andere für ge­ken­ter­te Boote oder als Be­glei­tung, wenn es für die einen oder anderen zu viel war. Unser Ruhrland-420er zeigte sich im gutem Licht, bei Wett­fahr­ten waren wir oft unter den ersten drei oder vier Booten und anders als sein Vorgänger letztes Jahr füllten sich die Lufttanks nicht mit soviel Wasser, dass das Boot mehr nach unten als nach vorne fuhr.

Regattatraing am Gardasee 2014

Auch wenn unserer Gruppe die früh­mor­gend­li­che Sport­ein­la­ge nicht son­der­lich gefiel, freuten wir uns immer auf den guten Wind auf dem Wasser: Während vor­mit­tags meistens leichter Wind herrschte, kam mittags oft ein starker Südwind von fünf oder mehr Bft. Unsere Trainer sorgten dafür, dass wir egal bei welchem Wind immer das optimale aus den Jollen her­aus­hol­ten.

Bei Übungs­re­gat­ten mit anderen Trai­nings­grup­pen, in denen auch Crews aus dem bay­ri­schem Kader mit­segel­ten, gelang es uns zumindest ins Feld her­ein­zu­fah­ren dank kräftiger Mo­ti­va­ti­on durch Thomas (jedes überholte Kaderboot gleich ein Eis). Abends an der Eisdiele haben wir uns unseren Lohn abgeholt.

Am Mittwoch besuchten wir den Flag­gen­zug des Lake Garda Meeting durch Riva, wo wir die Op­ti­seg­ler des Bal­de­ney­se­es lautstark un­ter­stütz­ten.

An den darauf folgenden Wett­kampf­ta­gen war der Gardasee von mehr als 1.000 qua­dra­ti­schen Segeln bedeckt, von großen Mo­tor­boo­ten geschützt, die alle neu­gie­ri­gen 420er auf ita­lie­nisch weg­scheuch­ten, wenn wir nahe der Bahn waren.

Os­ter­sonn­tag ging es nach dem Ei­er­su­chen noch einmal aufs Wasser. Beim Her­aus­fah­ren hat eine un­er­war­te­te Bö alle fünf Boote, drei waren noch im Hafen, zum Kentern gebracht. Die Mo­tor­boot­be­sat­zung sagte, es sah aus wie beim Dominoday.

Leider war nach der Mit­tags­pau­se kein Wind mehr, sodass wir nach dem Boo­te­ver­la­den noch auf den Monte Brione wanderten, die Aussicht war die schmer­zen­den Beine nach dem Aufstieg auf 370 m wert.

Ahoi, Euer Thilo

Er­folg­rei­cher Start der Opti-Jugend in die neue Saison

Am 5. und 6. April 2014 haben zwei unserer Opti-Segler beim tra­di­tio­nel­len Ste­ver­ta­ler Varus Cup (Opti B) in Haltern am See die dies­jäh­ri­ge Regatta-Saison ein­ge­läu­tet.

In einem stark besetzten Teil­neh­mer­feld von insgesamt 40 ge­star­te­ten Booten konnte Anna Härter einen her­vor­ra­gen­den 8. Platz belegen. Ihr gelang in der ersten Wettfahrt eine tolle Auf­hol­jagd. An der ersten Wen­de­ton­ne noch auf Platz 30 liegend, segelte sie durch eine beherzte Fahrt am Ende als 13. über die Ziellinie. Mit jeweils einem Platz 7 in den beiden weiteren Läufen sicherte sie sich die Plat­zie­rung unter den Top Ten.

Luca Schleuß, der im Win­ter­trai­ning zum Ruhrland stieß, gelang in seiner erst dritten Opti-B-Regatta ein toller 10. Platz. Damit hat er eine schöne Basis für eine gute Plat­zie­rung in der Opti-NRW-Rangliste gelegt. In dieser Rangliste belegt Anna Härter derzeit den 5. Platz und wird somit in der Hall of Fame an Platz 5 geführt (Stand 8.4.2014).

Jutta Härter

Bootstau­fe Jugend-420er

Liebe Ruhr­län­de­rin­nen, liebe Ruhr­län­der,

für die kommende Saison steht der Ju­gend­rie­ge eine neuer 420er zur Verfügung. Mit diesem (fast) neuen Boot konnte der „Fuhrpark“ um ein kon­kur­renz­fä­hi­ges und auch in­ter­na­tio­nal re­gat­tataug­li­ches Schiff mit zeit­ge­mä­ßer Aus­stat­tung ergänzt werden. Die An­schaf­fungs­kos­ten wurden zu einem er­heb­li­chen Teil auch aus Spenden von Club­mit­glie­dern be­strit­ten. Hierfür noch einmal einen ganz herz­li­chen Dank.

Neuer 420er für die Jugendriege.

Aber natürlich braucht ein solches Boot auch einen Namen und muss ord­nungs­ge­mäß getauft werden. Hin­sicht­lich des Namens haben sich bereits etliche Ruhr­län­de­rin­nen und Ruhr­län­der im Rahmen der Vor­schlags­lis­te ein­ge­bracht. Die Taufe steht al­ler­dings noch an.

Sie findet statt am Samstag, 8. Februar 2014 um 12.45 Uhr auf Boots­platz 1.

Hierzu möchten wir Sie/Euch herzlich einladen.

Mast- und Schot­bruch

YCRE JU­GEND­RIE­GE

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