Re­gat­t­a­be­rich­te 2019

Klassiker Ren­dez­vous 2019 - wieder im Zeichen des YC Ruhrland!

Salute
Bei der diesjährigen Auflage des bewährten und beliebten Formats für klassische Hozboote stellte der YC Ruhrland mit 6 Booten ein knappes Drittel des Teilnehmerfeldes.
Die 3 Drachen Schönheiten von Ric Stiens, Richard Schröder-Finckh und Gerd Müller-van Ißem, die schnelle O-Jolle von Hans Baumann und die 2 Hansajollen von Rainer Lotzien und Lothar Ständeke bedeuteten 6 Meldungen für den YCRE. Und erstmals waren 6 Holzdrachen dabei! Salute mit der ältesten Crew um Ric Stiens und die A&R Schönheit Fridolin von Stefan Altenbach waren da erneut die Hingucker! Ein echter Wettbewerb mit dem L-Boot L 17/201 mit Frank Bittner und Achim Reinhardt, der Peitschenmast hat schon was…..
 
Mit je einem Vormittagskurs nach Frühstück und Nachmittagskurs nach Mittagspause rundete dann die bewährte klassische Bergische Kaffee-Tafel für alle Teilnehmer und Gäste das Ereignis ab, getreu dem Motto Segeln nicht gegeneinander sondern miteinander!
Rechnet man das liebevoll restaurierte Folkeboot Aengelen von Anke Hausmann hinzu, das die Neuß-Düsseldorfer Crew mit Jim Scheid und Murmel Fauth schnell über den Kurs brachte, schaffte der Ruhrland sogar die glorreiche 7 im Startfeld!
Bei der Preisvergabe wurde der Samtkragen mit dem ewigen Wanderpreis, dem Admiral von Trohta Silberteller dekoriert, Gerd Müller-van Ißem bedankte sich bei seiner Crew Doris Wilke und Wolfram Limper für die starke Spi-Arbeit, die den großen Vorsprung im letzten Rennen einbrachte.
Das Gesamtergebnis unter manage2sail.com zeigt die Ergebnisse aller Ruhrland-Teilnehmer, den 3.Plazt von Rainer Lotzien und erneut vordere Position auf Platz 8 von Hans Baumann mit seiner O-Jolle, als Einhandsegler allein! Bei der Verteilung der diversen Preise wurde das Engagement der EYC Crew um Wolfgang Pressburger und das unermüdliche Classic-Wirken der Familie Schulz mit großem Beifall gewürdigt. Der Rheinlandchef des Freundeskreises Klassische Yachten Achim Reinhardt macht schon Appetit auf das Rendezvous am 3.10.2020 und die Samtkragen-Crew bewarb den neue Veranstaltung, die Rheingau-Classics in Niederwalluf, die Anfang September 2020 in Rheingau ein weiteres Highlight bei den Binnen-Veranstaltungen des Freundeskreise Klassischer Yachten verspricht! 2019 war der Samtkragen ja dabei!

Lan­des­meis­ter­schaft der Drachen vor dem Clubhaus

YCRE : Landesmeisterschaft Drachen 2019

Mit 16 ge­mel­de­ten Schiffen, davon 13 !!! aus dem Ruhrland, haben wir das gute Mel­de­er­geb­nis aus dem Vorjahr noch über­trof­fen. Besonders er­freu­lich ist, dass alle neuen Flot­ten­mit­glie­der der Dra­chen­klas­se dabei waren.

YCRE : Landesmeisterschaft Drachen 2019

Mit fünf perfekt ab­ge­wi­ckel­ten Wett­fahr­ten hatte Martin Jahrmarkt als Wett­fahrt­lei­ter eine tolle Premiere. Gewinner der Serie mit 5 ersten Plätzen, von denen sogar einer ge­stri­chen werden konnte, war Ben van Cau­wen­bergh mit seiner Frau Nadja und Ver­stär­kung aus Belgien. Peter Hoffmann war als Crew beim Dritt­plat­zier­ten André Schenten dabei.

YCRE : Landesmeisterschaft Drachen 2019

Der 4. Platz ging an GER 972 mit Hans-Walter Fink, Jörn Gruber und Christoph Zander punkt­gleich mit GER 422 Gerd Müller-van-Ißem und seiner Crew auf dem 5. Platz.

YCRE : Landesmeisterschaft Drachen 2019

Ein herr­li­cher Son­nen­un­ter­gang beim Re­gat­ta­es­sen rundete die Lan­des­meis­ter­schaft ab.

Einen weiteren Bericht findet ihr auf der Seite der Dra­chen­klas­se unter folgendem Link:

LM Drachen

Weitere Fotos findet ihr unter folgenden Links:

www.mcfly37.de/freunde/drachen.zip

http://www.ma­ri­onwein­berg.de

YCRE : Landesmeisterschaft Drachen 2019

Star IDM Berlin

Am 24.09. fuhren wir zur In­ter­na­tio­na­len Deutschen Meis­ter­schaft nach Berlin an den Müggelsee. Die Regatta wurde vom Yachtclub Berlin Grünau ver­an­stal­tet. Der Verein, aus dem auch Legenden wie Jochen Schümann und Robert Stanjek kommen. Letzterer war bereits Starboot Welt­meis­ter und hatte natürlich auch für die IDM gemeldet. Neben Robert waren viele weitere gute Teams aus der gesamten Bun­des­re­pu­blik und außerdem Dänen, Schweizer und Schweden am Start.
Die Essener Flotte war mit zwei Booten vertreten, denn Jörg und Felix hatten die Reise nach Berlin ebenfalls an­ge­tre­ten. Kristian und Ich reisten extra einen Tag früher an, um neben der Ver­mes­sung am Mittwoch, auch noch ein bisschen trai­nie­ren zu können. Leider fanden wir auf dem Wasser haupt­säch­lich Regen und fast keinen Wind vor. Somit fiel unser Trai­nings­schlag sprich­wört­lich ins Wasser.

Am Don­ners­tag dann ein ähnliches Bild. Kein Wind und viel Regen. Somit warteten wir bis 16:00 Uhr bevor die Wett­fahrt­lei­tung den Start auf Freitag verschob. Abends gab es dann ein leckeres Barbecue im Club.

Am nächsten Morgen ging es dann endlich aufs Wasser. Bei 2 Bft und viel Regen war Ner­ven­stär­ke gefragt. Für uns als Team vom Bal­de­ney­see kein Problem. So landeten wir nach einem 7. und einem 9. Platz nach dem ersten Tag auf Platz 6.
 Abends wurden bei der Ver­samm­lung der Flot­te­no­bleu­te wichtige Dinge be­spro­chen. Danach stürzten wir uns in das Nacht­le­ben von Fried­richs­ha­gen.

Am nächsten Tag gab es mehr Wind und zunächst kein Regen. 3-4 Bft mit 5 Bft in den kräftigen Böen ver­än­der­ten das Segeln im Vergleich zum Vortag. Nach einem ent­täu­schen­dem 14. Platz im ersten Rennen legten wir mit Platz 5 ein starkes zweites Rennen nach. Gegen Ende des dritten Rennens zog plötzlich ein Gewitter über den Müggelsee. Das bedeutete Sturm und natürlich viel Regen. Glück­li­cher­wei­se drehte der Wind um 90 Grad und machte aus dem Vorwind- einen Halb­wind­kurs, so dass wir nicht mehr Halsen mussten und Vollgas ins Ziel surfen konnten. Mit Platz 10 in diesem Lauf waren wir zufrieden. Danach konnten wir trotz langer Wartezeit auf dem Wasser kein Rennen mehr zu Ende bringen. Zunächst war kein Wind und dann musste der Wett­fahrt­lei­ter das nächste ge­star­te­te Rennen wegen eines weiteren 90 Grad Drehers aufgrund des nächsten her­an­zie­hen­den Gewitters abbrechen.

Deutscher Meister wurde Robert Stanjek, auf Platz zwei der Däne Jørgen Schönherr vor dem Schweden Calle Schroder. Wir landeten als 5. Deutsches Team auf dem 9. Platz und waren damit sehr zufrieden. Jörg und Felix ver­bes­ser­ten sich noch auf den 17. Platz waren aber nicht so ganz mit Ihrer Leistung zufrieden. Ins­be­son­de­re bei leichtem Wind hatte Ihnen das nötige Quäntchen Glück gefehlt.

Abends beim Dinner in der Weißen Villa am Müggelsee wurde die Sieger geehrt und jeder Teil­neh­mer bekam einen Preis und einen großen Applaus.

Insgesamt war die IDM eine sehr schöne Ver­an­stal­tung mit einem gast­freund­li­chen Club und toller Or­ga­ni­sa­ti­on. Nur der Regen hätte nicht seien müssen.

Viele Grüße Euer Martin

Er­geb­nis­se

Bilder

Ben wird Vize-Meister bei der bel­gi­schen Meis­ter­schaft der Drachen

Belgische Meisterschaft Drachen: Ben van Cauwenbergh wir Vize-Meister

„Brugse Zot“ eine regatta  (tune up) vor die Belgische open Meis­ter­schaft. Brugse Zot ist ein sehr leckeres bier von Brugge, ge­spon­sert von Xavier Vanneste der Ei­gen­tü­mer von Brugse zot brouwerij.

15 Teil­neh­mer. Zwischen 8 und 22 kn, schönes Wetter.

Es ist ein Fluch ent­stan­den, wer der Brugse Zot gewint, gewinnt nicht die Belgische M.

Alex Helsen the man to beat und 2018 Belgische Meister, sagte, ich werde diese Fluch brechen und gewinne beide.

1e Lauf. mein Team gewinnt BEL80

Mein Ziel war 2e in gesamt, und so war es auch nach 7 laufen, dank an mein Freund Guy Celis wegen ein Protest und ich hatte DSQ.(zu recht). Alex Helsen gewint die regatta. Schlechte Vor­aus­set­zung von wegen  der Fluch für die BM. hahahah

https://www.youtube.com/watch?v=WYRaWM9uE_g

Belgische Meisterschaft Drachen: Ben van Cauwenbergh wir Vize-Meister

Open Belgische Meis­ter­schaft

21 Teil­neh­mern BEL,NED,GBR, leider keine Deutsche.

7 laufen in 4 Tagen, Samstag könnten wir nicht segeln, zu viel wind und wellen.

10/15 kn, außer Sonntag hatten wir viel wind bis zu 25kn.

Obwohl die Fam. Bakker NED 422 sehr stark waren und mit punkten vorne waren, war es sehr spannend. 5 schiffen könnten die BM gewinnen (siehe link). Sonntag war für 5 teams ein wichtigen tag. Wir BEL 80 erste lauf nur 5e, also kein 1e Platz,  2e und letzte Lauf gewinnen wir, viel­leicht doch noch 2e!

Genau ein sehr zu­frie­de­ne 2e Platz, aber leider nicht BM. Bakkers gewinnen, und Alex hat der Fluch nicht gebrochen und wird 3e.

Ergebnis bei manage2sail

Ostende ist immer eine Her­aus­for­de­rung, und macht immer Spass.

Eure Ben mit Marie,Nadia und WM Ali

Belgische Meisterschaft Drachen: Ben van Cauwenbergh wir Vize-Meister

Ansegeln 1. Mai auf dem Bal­de­ney­see und in Neu­see­land

Am er­folg­reichs­ten waren unsere Jüngsten mit dem Gewinn von 4 Blauen Bändern, 2 bei den Optis (Fynn-Elias und Eric) und 2 bei den Lasern (Anna und Jesper).

Bei den Drachen siegte unser Eh­ren­mit­glied Ric Stiens mit seiner Crew Hubert Baron und Wolfgang Glaser mit deut­li­chem Vorsprung. Ein aus­führ­li­cher Bericht von Gerd Müller-van-Ißem findet sich auf der Homepage der Dra­chen­klas­se Blaues Band Drachen.

Ric wurde nach der Sie­ger­eh­rung von unserer Ju­gend­war­tin Birgit Padoan zu einer Pro­be­fahrt auf unserem neuen Motorboot der Ju­gend­ab­tei­lung ein­ge­la­den, das wir letztes Jahr auf seinen Namen getauft hatten.

Auch am 1. Mai startete in Neu­see­land die Alumni Crew, Sylvia und Org Köster. Nach­fol­gend ihre Grüße aus Neu­see­land vom 30.4.:

Neu­see­land und die Bay of Islands sind wun­der­schön, aber all­mäh­lich wird es ziemlich kühl: Zwei Bett­de­cken reichen nachts nicht mehr aus. Gleich­zei­tig geht die Wir­bel­sturm­zeit in den Tropen zu Ende, und um den 1. Mai ist auf der Rückseite eines ab­zie­hen­den Sturm­tiefs und der Vor­der­sei­te eines sich nähernden Hochs ein günstiges Wet­ter­fens­ter in Sicht. Denn diese Kon­stel­la­ti­on bedeutet Schie­be­wind, und zwar kräftigen, in Richtung Fidschi, unserem nächsten Ziel. Aller Vor­aus­sicht nach machen wir also morgen den „Abflug“ aus der Bay of Islands – eine sport­li­che Überfahrt scheint ga­ran­tiert.

Wir freuen uns auf die Tropen und im Juli auf das Wie­der­se­hen mit Euch in Deutsch­land!

Beste Grüße
Sylvia und Org

PS: Näheres zu unserer Zeit in Neu­see­land erfahrt Ihr auf unserer Webseite www.sy-alumni.de in unserem letzten Log­buch­ein­trag.

50 Jahre Samt­kra­gen: Once a Dragon...

Vor 50 Jahren segelte Gerd 1969 als Crew seine erste Dra­chen­re­gat­ta beim Dra­chen­hum­pen auf dem Ammersee und 1969 wurde der schnelle Börresen Drachen Samt­kra­gen mit der Baunummer 575 und der ersten Re­gis­trie­rung als GE 20 für die damalige Royal Hellenic YA gebaut. Das Schiff wurde aber nicht aus­ge­lie­fert und kam 1970 ins Rheinland, immer begleitet von Gerd als lang­jäh­ri­gem Dra­chen­ak­ti­vis­ten und dann letztlich 2004 erworben. Seit 2004 segelt Gerd mit seinen Crews nun den Klassiker, seit 15 Jahren! Besonders er­wäh­nens­wert sind die Er­geb­nis­se auf den in­ter­na­tio­na­len Classic-Regatten 2009 mit Ric Stiens an der Pinne mit einem 2. Platz und dann der Gewinn mit Gerd 2015 am Wolf­gang­see.

50 Jahre Samtkragen

Seit 1974 segelt Gerd unter dem Ruhr­land­stan­der, 1977 gewann er den Prinz-Franz-Preis, die in­of­fi­zi­el­le baye­ri­sche Dra­chen­meis­ter­schaft als un­be­kann­ter Segler aus dem Ruhr­ge­biet, so die Lo­kal­pres­se.

Seine Gäste gra­tu­lier­tem ihm und dem Samt­kra­gen – das Getränk verbindet Essen und Düs­sel­dorf – herzlich mit allen guten Wünschen für noch viele Se­gel­jah­re im Club und mit den Drachen.

Wenn der Frühling kommt ....

Bei den ersten beiden Wo­chen­en­den 2019  war die Rhein­land­flot­te mit bis zu 5 Drachen vertreten, der Yacht Club Ruhrland mit Gerd Müller-van Ißem und mit Ben Van Cau­wen­bergh. Mit den plötzlich wärmeren Wo­chen­en­den und mittleren und leichten Winden am 2.Wochenene gute Vor­aus­set­zun­gen für ein Warm­lau­fen für die neue Saison. Alle Er­geb­nis­se unter dra­gon­class.nl

Fest­zu­hal­ten sind 2 gute Plätze von Teddy Behr, häufiger Gast auch bei unseren Regatten, am 1.Wo­chen­en­de und der 2.Platz in der Ge­samt­wer­tung für Ben mit Nadja am 2. Wo­chen­en­de.

Be­ein­dru­ckend die Land­or­ga­ni­sa­ti­on der WW Aalsmeer, alle Drachen werden ein­ge­parkt und mit dem Allzweck-Front­la­der rangiert und an den Kran­ge­bracht. Gesellig geht es nach den Regatten an der Club Bar zu, die Er­geb­nis­se liegen immer direkt vor. Die 3 Wett­fahr­ten pro Trag werden immer zackig durch­ge­führt. Die up- and down Kurse stellen hohe An­for­de­run­gen zur exakten Kurswahl. An den ersten Tonnen kommt das knapp 20 Schiffe um­fas­sen­de Feld immer sehr ge­schlos­sen an.

In­ten­si­ves Re­gat­ta­se­geln vor unserer Haustür, zur Nach­ah­mung nur zu empfehlen !

Und die hol­län­di­sche Dra­chen­flot­te blickt gespannt auf den dies­jäh­ri­gen Drachen Gold-Cup in Medemblik ab Pfingsten,  über 100 Boote sind gemeldet und der YC Ruhrland ist dort mit 4 Drachen wieder gut vertreten !

 

Dr. Gerd Müller-van-Ißem