Re­gat­t­a­be­rich­te 2015

Meis­ter­schaft der Flotte Rheinland – exklusiv in­ter­na­tio­nal …

YCRE: Flottenmeisterschaft Drachen

In­ter­na­tio­nal, dank der treuen Teilnahme unserer bel­gi­schen Freunde (BEL 80, BEL 82, BEL 66). Pro­fes­sio­nell, dank der starken Wett­fahrt­lei­tung des gast­ge­ben­den YCRE. Sportlich relevant, da bei an­stän­di­gen Ver­hält­nis­sen fünf Wett­fahr­ten durch­ge­führt werden konnten und die Kon­kur­renz sich aus Teil­neh­mern in­ter­na­tio­na­ler Groß-Regatten zu­sam­men­setz­te. Modisch exklusiv, als die neuen Flotten-T-Shirts allgemein großen Anklang fanden. Ku­li­na­risch korrekt ..., so könnte man fort­fah­ren um das all­ge­mei­ne Vergnügen an diesem Wo­chen­en­de zu be­schrei­ben.

YCRE: Flottenmeisterschaft Drachen

Treppchen:

  1. WAYOUT (BEL 80) mit Ben van Cauwenbergh/ Nadja Deferm/ Steven Vermeire
    Ben findet zu alter Souveränität zurück. Wem ist schon der Luxus vergönnt, bei fünf Wettfahrten einen 2. Platz als schlechtestes Ergebnis zu streichen!
  2. SPASS (GER 1096) mit Uwe Lätzsch/ Hermann Blum/ Tobias Bartels
    Uwe bestätigt seine Topform in dieser Saison. Begonnen hatte er schon mit einem Sieg zum Mailüftchen im Frühjahr.
  3. JAN PETER LASSEN (GER 975) mit Christian Zinkler/ Hans-Michael Müller/ Stephanie Maus
    Was soll ich sagen, ein Vergnügen eben!

Das Ge­samt­er­geb­nis findet sich unter www.wfg-bal­de­ney­see.org.

Mit dieser ge­lun­ge­nen Meis­ter­schaft stellt die Flotte Rheinland nach­hal­tig ihre Dynamik unter Beweis. Wir freuen uns schon jetzt auf den re­gat­ta­tech­ni­schen Sai­son­ab­schluß mit den ‚letzten Pötten‘ des SCN am 10. und 11.10. und die kommende Saison 2016. Der Bal­de­ney­see und das Rheinland sind eine Reise wert!

Liebe Grüße,

Euer Christian
GER 975, Jan Peter Lassen
Flot­ten­ka­pi­tän Rheinland

Klassiker Ren­dez­vous 2015

Klassiker Rendevouz: Hans Baumann vom YCRE gewinnt.

Hans Baumann gewann in einem Feld von 23 Teil­neh­mern auf seiner O-Jolle nach 2 Läufen die Regatta, 3. wurde Ric Stiens mit seiner Crew auf seinem Drachen GER 436, 6. wurde Gerd Müller-van-Issem.

Ostende 2015 – bel­gi­sches Sommer-Drachen-Segeln

Ostende 2015 – Belgisches Sommer-Drachen-Segeln

Ent­spre­chend wurde das En­ga­ge­ment der Mann­schaf­ten des YCRE, Hans-Walter (GER972) und Christian (GER975) begrüßt, die zum Brugse Zot Cup und zur Belgian Open die Her­aus­for­de­run­gen der bel­gi­schen Nordsee annahmen. Ben (BEL80), in seiner Dop­pel­rol­le, natürlich immer dabei.

Brugse Zot Cup, 01.+02.08.2015

13 Teil­neh­mer aus BEL, GBR, NED und GER, fasst wie am Bal­de­ney­see. Ver­meint­lich bekannt gestaltet sich das Wetter mit durchwegs blauem Himmel und leichten Winden. Lediglich die ge­zei­ten­be­ding­te Strömung fügt ein weiteres durchaus in­ter­es­san­tes Element hinzu, das dem Her­aus­for­de­run­gen suchenden Re­gat­ta­seg­ler neue Krea­ti­vi­tät ab­ver­langt. Alles halb so wild, wenn man den ‚Locals‘ zuhört und mit dem Re­gat­talei­ter vorher parliert. Das Wasser ist salzig.1. BEL80, Wayout, Ben van Cau­wen­bergh (wer sonst )2. BEL79, Princess Sofie, Alex Helsen3. BEL83, Cogito, Stephan Rahier (kennen wir aus Essen)10. GER975, Jan Peter Lassen, Christian Zinkler (Strömung – first lessons learned)

Die Crew Hans-Walter Fink.

Open Belgian Cham­pi­ons­hip, 07.-09.08.2015

24 Mann­schaf­ten aus BEL, GBR, NED und GER. Das hoch­ran­gi­ge Teil­neh­mer­feld, bestehend aus Olym­pia­teil­neh­mern, am­tie­ren­den Meistern, Prä­si­den­ten und Flot­ten­ka­pi­tä­nen, wechselt mit dem Wo­chen­en­de vom ent­spann­ten Club­se­geln zum seriösen Champions Wettkampf.Das Wetter ist weiterhin som­mer­lich. Freitag, wie gehabt leicht­win­dig; Samstag etwas mehr 3-4 Bft und eine schöne große Welle; Sonntag wieder die sehr leichte Seebriese. Herrliche Be­din­gun­gen, die drei Wett­fahr­ten am Samstag mit An- und Abreise er­for­der­ten meis­ter­li­che neun Stunden auf dem Wasser. Alles gut, dank Pontoon-Bier.

Die Crew Ben van Cauwenbergh.

1. GBR788, Quick­sil­ver VI, Robert Campbell (un­schlag­bar schnell bei Wind und Welle)
2. BEL80, Wayout, Ben van Cau­wen­bergh (eh­ren­vol­ler Zweiter, schnells­te Belgier!)
3. BE79, , Princess Sofie, Alex Helsen
16. GER975, Jan Peter Lassen, Christian Zinkler
17. GER972, Challenge, Hans-Walter Fink, Alex Bösken, André Be­den­be­cker

Ostende Brugse Zot Cup und Open Belgian Cham­pi­ons­hip sind eine Reise wert!

Vielen Dank an die or­ga­ni­sie­ren­de BDA und den RNSYC. 2016 (13.-16.08.) kommen wir mit der gesamten Flotte.

Christian Zink­ler­Flot­ten­ka­pi­tän Rheinland und Vertreter Nord im DDG, GER 975, Jan Peter Lassen

Mehr unter www.rnsyc.be, oder facebook BDA.

Wolf­gang­see: Sieg für den Samt­kra­gen

Im ös­ter­rei­chi­schen Salz­kam­mer­gut konnte sich ein deutsches Team nach sieben Wett­fahr­ten über den Ge­samt­sieg freuen: "Der 'Samt­kra­gen' hat wirklich gezeigt, wie schnell er ist: zwei Start-Ziel-Siege (1. ab der Luvmarke ) und immer die besten Plätze im Ziel sprechen für sich... Und mit der Crew Klaus und Katrin Mehl vom Segelclub Rheingau (SCR) lief es wie am Schnür­chen", so ein glück­li­cher Gerd Müller-van Ißem am 27. Juli. Be­mer­kens­wert: 24 Holz­dra­chen waren am Start - ein Mel­de­re­kord für den en­ga­gier­ten Ver­an­stal­ter.

Der 2. Platz ging mit 21 Punkten an das Team ITA 22 von Susanna Giudi und über den 3. Platz konnte sich unser Vor­stands­mit­glied Christian Hemmerich (DTYC; 22 P.) mit seiner ge­misch­ten Mann­schaft freuen.

http://www.uyc-wolf­gang­see.at/index.php/regatten-aktuell/regatten-2015/dra­gon­clas­sic2015/ergebnis-3rd-deloitte-dragon-classics

Hier der Bericht von Gerd:

Ein Dra­chen­fest der be­son­de­ren Art gab es ver­gan­ge­ne Woche am Wolf­gang­see. Im Rahmen der 3. int. Deloitte Dragon Classic Week trafen sich die be­acht­li­che Zahl von 24 klas­si­schen Holz­dra­chen aus 4 Nationen zum Wett­kampf­se­geln.

Der Drachen, der 1929 als Holz­dra­chen ent­wi­ckelt wurde und von 1948 – 1972 olym­pi­sche Boots­klas­se war, erfreut sich national und in­ter­na­tio­nal un­ge­bro­chen großer Be­liebt­heit

Ins­be­son­de­re die Gruppe der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Holz­dra­chen­seg­ler wächst stetig.

Die vom UYC Wolf­gang­see or­ga­ni­sier­te Dritte Deloitte Drachen Woche wurde den An­sprü­chen der Holz­dra­chen­seg­ler voll und ganz gerecht. Wind- und Wet­ter­be­din­gun­gen hätten nicht besser sein können und er­mög­lich­ten insgesamt 7 Wett­fahr­ten bei optimalen Be­din­gun­gen.

Den Sieg holte sich diesmal das deutsche Team von Gerd Müller van Ißem (18 Pts /YCR Essen) vor dem ita­lie­ni­schen Team von Francesco Spirito (Circolo Nautico Cervia /21 Pts.) und dem Deutschen Christian Hemmerich (22 Pts./ DTYC) auf Platz 3.

Drachen-Grandprix in Holland

Zunächst segelten wir über Ostern in Aalsmeer auf den West­ein­der­plas­sen in der Nähe von Amsterdam. Für die drei Segeltage waren neun Läufe aus­ge­schrie­ben, von denen acht gesegelt wurden.

Da wir in dieser Kon­stel­la­ti­on zum ersten Mal segelten, hatten wir am ersten Tag noch leichte Ab­stim­mungs­schwie­rig­kei­ten und fuhren einen achten, einen zehnten und einen vierten Platz. Nach den abend­li­chen Team­buil­ding-Maßnahmen lief es am nächsten Tag besser und wir fuhren zwei erste und einen zweiten Platz und hatten somit noch die Chance auf den Ge­samt­sieg, den wir leider nach zwei vierten Plätzen am Sonntag an die Familie Bakker aus den Nie­der­lan­den wei­ter­ge­ben mussten.

Highlight dieser Regatta (neben dem bel­gi­schen Bier) war aber das Revier. Die West­ein­der­plas­sen liegen direkt in der Ein­flug­schnei­se des Ams­ter­da­mer Flug­ha­fens, was dazu führte, das hin und wieder ein Jumbojet be­droh­lich nah über der Re­gat­ta­bahn zu sehen war und der ein oder andere Teil­neh­mer sich wohl überlegt hat, den Trieb­werks­aus­stoß in seine stra­te­gi­schen Über­le­gun­gen mit ein­zu­bau­en.

Die zweite Regatta fand in Muiden bei Enkhuizen auf dem Ijs­sel­meer statt. Auch hier wurde über drei Tage gesegelt. Ku­rio­ser­wei­se war zwischen dem ersten Re­gat­ta­tag an Christi-Him­mel­fahrt und dem zweiten ein Tag Pause, an dem wir wieder nach Hause fuhren.

Während in Aalsmeer noch relativ ruhige Bin­nen­re­vier­be­din­gun­gen herrsch­ten, stießen wir bei diesem Event auf typische Ijs­sel­meer-Be­din­gun­gen. Bei fünf Beaufort und einer fiesen kurzen Welle kam uns der freie Freitag gar nicht mal so ungelegen.

Auch hier hatten wir am ersten Tag wieder Ab­stim­mungs­schwie­rig­kei­ten, was sich in einem sechsten und einem fünften Platz zeigte. Diese wurden aber zwei Tage später direkt behoben, so dass wir am Samstag zwei dritte und einen zweiten Platz fuhren. Letzterer stellte sich später leider als Frühstart heraus, somit reichten drei zweite Plätze und ein Erster am Sonntag leider nicht mehr für den Ge­samt­sieg, sondern nur für Platz Zwei.

Den Sieg holten auch hier wieder die Bakkers. Al­ler­dings hätten wir ohne den Frühstart diesmal die Regatta gewonnen. Insgesamt sind wir al­ler­dings sehr zufrieden mit unserer Leistung. Wir hatten außerdem zwei schöne Wo­chen­en­den, an denen wir die hol­län­di­sche Gast­freund­schaft genießen durften und sogar die kö­nig­li­che Familie nach einem Se­ge­l­aus­flug mit ihrem Platt­bo­den­schiff beim An­le­ge­ma­nö­ver im Hafen be­ob­ach­ten konnten.

Mast und Schot­bruch wünschen Euch

Ben van Cau­wen­bergh, Steven Vermeire und Martin Jahrmarkt, BEL 80 WayOut

“pole­po­si­tion” gewinnt am Bostalsee

Mit der VA 765 war aber der Ranglisten 1. der letzten 3 Jahre und mit der VA 210 der Führende der aktuellen Rangliste am Start. 
 
Samstag  den 6.6. wurde bei 3-4 bft. und strahlendem Sonnenschein der 1. Lauf gegen 14.00 Uhr gestartet. Wir kamen nicht ideal weg und VA 765 +VA 210 führten das Feld schnell an. Sie entschieden sich beide für die rechte Seite, also wir über links. An der Luvtonne waren wir dran. Die 2. Kreutz das gleiche Spiel. Das brachte uns einen Vorsprung von ca. 50 m, den wir bis ins Ziel nicht wieder abgaben. 
 
Lauf zwei beendeten wir als 2. und den dritten Lauf als 3. Also war für Sonntag noch alles möglich. Um 10.00 Uhr wurde gestartet. 210 nahm uns sofort in Deckung und wich uns nicht von der Seite. An der 2. Leetonne kam unsere Chance. Probleme beim Spie bergen von VA 210 ließ uns eine Lücke um innen einzutauchen. Eine fast perfekte Kreutz brachte uns einen guten Vorsprung. Leider flaute der Wind auf der letzten Achterlichen stark ab und an der Leetonne hatten wir VA 210 wieder bei uns. Mit einem Vorsprung von nur 50cm (laut Wettfahrtleitung) behaupteten wir Platz 1 bis ins Ziel. Damit gewannen wir punktgleich mit der VA 210 die Gesamtwertung. 
 
Für uns ein perfektes Wochenende mit viel Sonne, guten Wind und 130 Ranglistenpunkten auf unserem Konto.
 
Kai+Wolfgang Kaesewinkel
Varianta GER 143
“poleposition”

“Steinhude open” der Va­ri­an­tak­las­se

Nur die Meis­ter­schaft liegt höher. Start sollte um 13.00 Uhr sein. Windböen bis 39 Knoten lockten aber nur zahl­rei­che Ret­tungs­boo­te auf das Wasser um Segler und paddelnde Schüler ab­zu­ber­gen. Am Sonntag wurde dann schon um 9.30 Uhr gestartet, Bei 3-5 bft. konnten 4 Wett­fahr­ten durch­ge­führt werden. Mit den Er­geb­nis­sen 3-5-(7)-5 er­reich­ten wir in der Ge­samt­wer­tung den 4.Platz . Für uns ein super Ergebnis, da viele Spit­zen­seg­ler unserer Klasse am Start waren.

Kai+Wolfgang Ka­e­se­win­kel
VA GER 143
pole­po­si­tion

Möhne­po­kal der Va­ri­an­tak­las­se

Der 1. Start verlief nicht schlecht für uns und wir konnten uns lange auf Platz 2 halten. Leider ver­kal­ku­lier­ten wir uns auf der letzten Kreuz und verloren mehrere Plätze bis zur Luvtonne. Auf der Ziel­ach­ter­li­chen konnten wir aber dann noch Platz 4 retten.

Beim 2.+3. Lauf hatten wir den recht böigen und drehenden Wind besser im Griff und beendeten beide Rennen auf Platz 3. Pfingst­sonn­tag hatte auch der Wind wohl Feiertag und blieb zu Hause. So wurde Platz 3 unser End­er­geb­nis.

Wie immer war die Re­gat­ta­fe­te am Yacht Club Wamel Möhne eine gelungene Sache und rundete das Wo­chen­en­de gut ab.

Kai+Wolfgang Ka­e­se­win­kel
Varinata GER 143 “pole­po­si­tion”

EUROSAF MALLORCA & ISAF SAILING WORLDCUP HYÈRES

Lisa bei Regatten in Spanien und Frankreich dabei.

Bei der dies­jäh­ri­gen Princess Sofia Trophy konnte ich mich nach 10 Wett­fahr­ten mit Platz 35 im Ge­samt­er­geb­nis für den Weltcup in Hyères qua­li­fi­zie­ren. Die Regatta vor Palma begann mit starken und sehr drehigen Winden und endete mit Leicht­wind. Bei allen Be­din­gun­gen waren die Rennen sehr eng und spannend. Vor allem nach Ein­tei­lung ins Goldfleet wurde die Luft dünner, jeder kleine Fehler wurde bestraft. In 4 von 10 Rennen konnte ich einen Platz um die 15 ins Ziel bringen. In Zukunft muss ich es schaffen, diese Plat­zie­run­gen zu sta­bi­li­sie­ren und die Ausreißer nach hinten möglichst aus­zu­mer­zen. Dann sind auch noch große Sprünge im Ge­samt­klas­se­ment rea­lis­tisch.

Beim Weltcup in Hyères (Frank­reich) konnten dieses Jahr erstmals nur die ersten 40 Seg­le­rin­nen der Welt­rang­lis­te starten. Das bedeutet, dass man quasi von Anfang an das Niveau hat, was sich sonst erst nach Ein­tei­lung ins Goldfleet einstellt. In vier Tagen segelten wir 8 Rennen und das Niveau war un­glaub­lich hoch. Ich kann ohne Zweifel behaupten, dass ich noch nie bei einer Regatta gegen solch starke Gegner gesegelt bin.

Auffällig ist, dass grade die großen Se­gel­na­tio­nen wie England, Frank­reich, Belgien und den Nie­der­lan­den mitt­ler­wei­le nicht nur „eine“ Top- Seglerin haben, sondern gleich 2 oder 3 Seg­le­rin­nen, die ein sehr hohes Level erreicht haben. Das mach es meiner Meinung nach bei dem neuen Weltcup- Format sogar schwie­ri­ger als bei Olym­pi­schen Spielen, wo jede Nation nur einen Segler schicken darf. Trotz dieser Er­kennt­nis­se und wenn auch mit einem ent­täu­schen­den 36. Platz war die Regatta sehr spannend und lehrreich.

Mit der Er­kennt­nis, dass es oft nur an kleinen Fein­hei­ten liegt, ob man im Mit­tel­feld oder deutlich weiter hinten ins Ziel kommt, werde ich in den kommenden Wochen im Training fo­kus­siert und sys­te­ma­tisch an die Dinge her­an­ge­hen, bis es wieder vorwärts geht! ... es wird langsam Zeit, sich an die dünne Luft zu gewöhnen ;-)

Eure Lisa

2. Platz für Kai+Wolfgang Ka­e­se­win­kel in Ot­ter­stadt

Am Samstag 9.5.2015 konnten bei sonnigem Wetter aber stark böigen Winden ( 3-4 Bft.) 3 Wer­tungs­läu­fe durch­ge­führt werden. Mit den Er­geb­nis­sen 1-2-2 war am Sonntag noch Platz 1 in Reich­wei­te. Leider spielte Rasmus nicht mit und schickte keinen Wind mehr an den Altrhein.

Wolfgang Ka­e­se­win­kel

Blaues Band 2015

Startverschiebung beim Blauen Band 2015.

Der Wett­fahrt­lei­ter Wolfgnag Ka­e­se­win­kel hatte es nicht leicht, bei den vor­herr­schend leichten Winden einen se­gel­ba­ren Kurs aus­zu­le­gen. Er entschied sich wegen der großen Teil­neh­mer­zahl auf einen Start zur Tonne 1 zu ver­zich­ten. Eine Runde um die Tonne 4 war das äußerste, was bei diesen Wind­ver­hält­nis­sen noch machbar war.

Lisa startet beim Princesa-Sofia-Cup auf Mallorca

Liebe Ruhr­län­der!

Viele Grüße aus Can Pastilla sendet Euch Lisa! Ich bin bereits seit 9 Tagen hier auf Mallorca und konnte diese Zeit nutzen, um mich auf die morgen startende "Princess Sophia Trophy" vor­zu­be­rei­ten. Neben dem Segeln standen dabei vor allem auch Rennrad- und Lauf­ein­hei­ten auf dem Plan.

Das Wetter ist her­vor­ra­gend, wir genießen den Frühling hier bei Tem­pe­ra­tu­ren um die 20°C. Wen wundert es da, dass fast 120 Radials gemeldet haben! Es werden also spannende und enge Rennen werden! Für Montag haben wir eine gute Wind­vor­her­sa­ge um die 20kn!

... Auch wenn es in der Heimat si­cher­lich noch nicht so som­mer­lich ist wie hier, wünsche ich Euch einen schönen Start in die Saison und tolles Osterfest!

Eure Lisa

Ben wird 3. beim Grandprix der Drachen in Cannes (25.2.-1.3.2015)

Ein toller Einstieg in die neue Saison und das in einem in­ter­na­tio­nal her­vor­ra­gend besetzten Feld. Ben hat sich auf seinem neuen Drachen of­fen­sicht­lich gleich gut zurecht gefunden und ohne große Vor­be­rei­tun­gen auf Anhieb den richtigen Trimm für die schwie­ri­gen Wind­ver­hält­nis­se in Cannes gefunden. Das ver­spricht für ihn eine gute Saison zu werden. Mach weiter so Ben.

Worldcup Miami: 32. von 80 Teil­neh­me­rin­nen

Trotzdem waren die ver­gan­ge­nen Tage, die wahn­sin­nig schnell vorbei waren, sehr lehrreich für mich.
Die Be­din­gun­gen waren mit Winden aus West, Nord und Nord-Ost in der Bucht vor Miami immer ablandig, so dass es starke Dreher zwischen 20 und 50 Grad gab, dazu Wind­ge­schwin­dig­kei­ten von 20kn+ am ersten Wett­fahrt­tag und Misch­be­din­gun­gen von 7-13kn an den folgenden Tagen. Mir mangelte es teilweise ein wenig an Speed, aber aus­schlag­ge­bend waren wieder mal die Starts, die mir immer noch nicht richtig gelingen wollten. Dazu hier und da ein paar taktische Fehl­ent­schei­dun­gen und am letzten Tag einfach auch ein bisschen Unglück, als der Wind auf der Start­kreuz immer weiter links drehte und ohne er­kenn­ba­ren Grund (weder in der Vor­her­sa­ge noch anhand Anzeichen auf dem Wasser) einfach nicht mehr zurück drehen wollte. Als ich nach dieser Wettfahrt ziemlich frus­triert zu meinem Kumpel Philipp Buhl fuhr, der das Rennen bei den Laser Männern, die ca. 10 Minuten nach uns gestartet waren, bei nun nur noch 5kn Windspeed be­ein­dru­ckend gewonnen hatte, sagte er, dass er ebenfalls von jenem Links­dre­her pro­fi­tiert habe, der Wind aber genau in dem Moment, wo er einen Rechts­dre­her benötigte, zu­rück­dreh­te. „Schwein gehabt“, sagte er und lachte in seiner schel­mi­schen, herz­li­chen Art!

Natürlich bedarf es vieler weiterer Qua­li­tä­ten, um nach so einer Bil­der­buch- Start­kreuz wie bei Philipp das Rennen zu gewinnen und si­cher­lich hätte ich mich mit einer kon­ser­va­ti­ve­ren Feld­tak­tik noch irgendwo ins Mit­tel­feld retten können, retten müssen! Genau das muss das Ziel sein, bei solchen Rennen, wo man "einfach mal Pech hatte", immer noch ein Ergebnis im Mit­tel­feld zu erzielen. Dies un­ter­schei­det den durch­schnitt­li­chen vom guten Segler! Und da will ich hin!


Mein Zwi­schen­ziel, die Top 30 der Welt­rang­lis­te mit der heutigen Ak­tua­li­sie­rung dieser zu erreichen, habe ich leider verfehlt. Ich liege auf Rang 39 (2. Deutsche) und habe damit vorerst keine Start­be­rech­ti­gung beim nächsten Weltcup Ende April in Hyeres, Frank­reich, für den sich nur die ersten 30 Seg­le­rin­nen der Welt­rang­lis­te direkt qua­li­fi­ziert haben. Weitere 10 Plätze werden beim EUROSAF Palma de Mallorca Ende März vergeben. Und einen dieser will ich mir holen! Dazu geht’s ab Mitte Februar für 14 Tage nach Frank­reich ins Trai­nings­la­ger!

..habe ich diesmal zwar kein gutes Ergebnis mit im Gepäck gehabt, so habe ich umso mehr Mo­ti­va­ti­on getankt, intensiv an mir zu arbeiten! Es ist noch so viel Luft nach oben! :-)… und wie immer möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal aus­drück­lich für Euren Support bedanken!!!

Eure Lisa

Lisa segelt ihren 2. Worldcup in Miami

Lieber YCRE,

Viele Grüße aus Miami sendet Euch Lisa. Ich bin nun seit 2 Tagen hier vor Ort und bereits morgen beginnt der ISAF Sailing World Cup Miami, der 2. Weltcup in der 2015er Serie. Die letzten beiden Tage war ich damit be­schäf­tigt, mein Char­ter­boot auf Vor­der­mann zu bringen, das Revier zu erkunden und mich zu Ak­kli­ma­ti­sie­ren. Gerne wäre ich ein paar Tage früher angereist, doch leider habe ich kein Char­ter­boot mehr für die Zeit vor der Regatta bekommen, so dass ich al­len­falls hätte Urlaub machen können :-) .

Nachdem ich die ersten 10 Tage des neuen Jahres mit einem Infekt zu kämpfen hatte, konnte ich die letzten 7 Tage zu Hause das Kon­di­ti­ons­trai­ning wieder aufnehmen und fühle mich nun fit und bereit für die Regatta. Insgesamt 80 Laser Radial sind am Start und es sind 11 Wett­fah­ten + Medal Race geplant. Unter den Teil­neh­mern sind anders als in Melbourne nun alle Topsegler dabei!

Die Be­din­gun­gen hier in Miami sind vor allem eines: drehig! Aus fast allen Rich­tun­gen gibt es ir­gend­ei­ne Abdeckung - es gilt also einen kühlen Kopf zu bewahren!

Laut Wet­ter­vor­her­sa­ge erwartet uns für den ersten Re­gat­ta­tag Starkwind um die 20kn und für den 2. Tag etwa 15kn. Ab dem 3. Tag werden wir in Gold-& Sil­ber­fleet ein­ge­teilt!

Ich freue mich, dass ich hier in Miami dabei sein kann! Auf gehts's!

Eure Lisa

Worldcup Laser Radial in Melbourne: Das Beste zum Schluss

Lisa Fassel segelt erfolgreich beim World Cup in Melbourne.

Am 28. November verließ ich das noch milde aber dennoch bereits un­ge­müt­lich gewordene Rostock und stieg in den Flieger Richtung Aus­tra­li­en. Ziel: Melbourne!

Dort er­war­te­ten mich 15 Tage, die ich bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren zum Training und der an­schlie­ßen­den Teilnahme beim ISAF Sailing Worldcup Melbourne, dem ersten Weltcup der 2015er Serie, nutzen wollte.
Für mich war es nicht das erste Mal in Melbourne, denn bereits im Dezember 2009 habe ich an dieser Regatta teil­ge­nom­men. Diesmal jedoch habe ich nicht in einem Apartment gewohnt, wie ich es sonst bei Regatten üb­li­cher­wei­se tue, sondern habe meine Zeit bei einer Seg­ler­fa­mi­lie aus dem aus­rich­ten­den Verein ver­brin­gen dürfen. Es war eine tolle Zeit, in der ich viel von der aus­tra­li­schen Lebensart erfahren konnte, die un­glaub­lich offen, gast­freund­lich und entspannt ist. Ganz besonders gefreut habe ich mich über die Einladung zum nach­mit­täg­li­chen Mitsegeln auf einer 52ft Rennyacht.

Lisa Fassel segelt erfolgreich beim World Cup in Melbourne.

Während des Trainings in der ersten Woche herrschte vor­mit­tags meist leichter Wind aus südlicher Richtung, der zum Nach­mit­tag hin aufgrund der Thermik auf 15- 18kn auf­frisch­te. So konnte ich die Zeit ideal nutzen, um sowohl an meiner Leicht­wind- als auch Starkwind- Per­for­mance zu arbeiten. Die Regatta startete am Dienstag, den 09. Dezember. In den ersten beiden Tagen wollte nichts so richtig klappen. Anders als es mir mein sub­jek­ti­ves Gefühl sagte, lag das schlechte Ab­schnei­den aber nicht an meinem Speed auf der Kreuz sondern am in­kon­se­quen­ten Aussegeln der Dreher und auch an meinen Starts, die mich von Anfang an nicht frei ent­schei­den ließen.

Es gelang mir ab dem 3. Tag jedoch diese Fehler ab­zu­stel­len. Meine Starts wurden besser und auch das Gefühl für die Dreher kam zurück, ich konnte konstante Plätze vorne im Feld fahren und mich schließ­lich noch für das Medal Race qua­li­fi­zie­ren, was nach dem schlech­ten Re­gat­ta­s­tart zunächst aus­sichts­los erschien. Im Medal Race selbst bin ich 4. geworden und konnte mich damit in der Ge­samt­wer­tung auf Platz 9 vor­ar­bei­ten. Alles in allem waren es für mich sehr lehr­rei­che 2 Wochen, die mir wieder mein enormes Potential bei Starkwind gezeigt haben, aber eben auch, dass es oftmals die kleinen Fehlern sind, die die Spit­zen­plat­zie­run­gen ver­hin­dern. Daran muss ich weiter arbeiten!

Großen Dank möchte ich an dieser Stelle noch einmal dem YCRE aus­spre­chen, der mich wieder einmal un­ter­stützt hat, um diese Reise zu er­mög­li­chen! Vielen Dank!!!

Eure Lisa