Re­gat­t­a­be­rich­te 2014

Lisa ist beim Laser-Worldcup in Melbourne dabei

Lisa Fassel segelt beim World Cup in Melbourne mit.

Hier der Bericht von Lisa aus Aus­tra­li­en.

Viele Grüße aus Sand­ring­ham!
Ich bin letzten Sonntag nach 26h Flugzeit gut in Melbourne an­ge­kom­men. Das Wetter war gleich Wahnsinn, 37 °C. Die folgenden Tage waren aber etwas an­ge­neh­mer, mit Tem­pe­ra­tu­ren zwischen 20 und 28 °C! Der Wind war haupt­säch­lich aus SW- SO mit Stärken zwischen 8- 13kn, später am Abend auch mehr, wenn die Seabreeze einsetzte. Heute (Samstag) pfeffert es das erste Mal richtig, etwa 20-25kn sind draußen zur Zeit, dazu strah­len­de Sonne! Ich war kurz für 1,5h draußen, ein bisschen Gas geben und dann schnell wieder rein, um das Material nicht allzu sehr zu stra­pa­zie­ren..Die restliche Woche über habe ich an 5 Tagen trainiert, zwi­schen­durch hatte ich am Don­ners­tag einen kleinen Jetlag- Durch­hän­ger, an dem ich dann pausiert habe ;-)

Ich wohne hier bei einer Familie, die Mitglied im Sand­ring­ham Yacht Club ist, ein riesiger Club mit sehr vielen un­vor­stell­bar teuren Booten. Dagegen ist der NRV eine kleine Nummer! Die Familie selbst hat zur Zeit kein Boot, aber der Mann gehört zur Crew der „Scarlet Runner“, einer 52ft Yacht, die z.B. beim Sydney-Hobart- Race mit segelt.. Am Don­ners­tag haben sie mich ein­ge­la­den auf dem Boot mit zu segeln! Absolut Wahnsinn, wie viel Power in dieser Kiste steckt!… ich war total be­ein­druckt von der ganzen Technik an Bord, alle Winschen elek­trisch, unter Deck eine Hight- Tech Na­vi­ga­ti­ons- Station usw..
War eine super Erfahrung, es ist wirklich was komplett anderes als Jollen-Segeln :-)
Am Dienstag starten die Wett­fahr­ten! Ich freue mich schon und hoffe, dass wir in schöner Seabreeze bei 12-15 kn segeln :-)
Bis bald,
Lisa

Meis­ter­schaft der Meister NRW

Kai hatte sich bei den Variantas zusammen mit seinem Vater Wolfgang am Möhnesee qua­li­fi­ziert, Anna Härter mit ihrem Sieg bei der Lan­des­meis­ter­schaft der Optis B in Medemblik. Kai belegte den 7. Platz und Anna den 8. Platz von 16 Lan­des­meis­tern. Einen aus­führ­li­chen Bericht von Anna, die zum ersten Mal auf einem 2-Mann-Spinna­ker­boot segelte, findet ihr unter den Jugend-News.

Hier folgt der Bericht von Kai:

Am 15.11. und 16.11.2014 lud der SVNRW zum ersten Mal zur „Meis­ter­schaft der NRW Lan­des­meis­ter“ an den Aasee nach Münster. Da Wolfgang und ich bei der Kehr­aus­re­gat­ta den Titel des NRW Lan­des­meis­ters in der Varianta -Klasse erringen konnten, hatten wir die Chance, unsere Klasse auf diesem Event erstmalig zu vertreten. Leider war Wolfgang zu diesem Zeitpunkt mit der AIDA auf großer Fahrt. Nach einigem hin und her beim SVNRW konnte ich jedoch zu dieser Wett­fahrt­se­rie mit Andreas Hölter als „Re­ser­ve­mann“ antreten. Von dieser Stelle schon einmal ein dickes Dan­ke­schön an Andi, der sofort ohne langes Überlegen zusagte.

Früh Morgens ging es also dann am 15.11. bei Regen, 1-2 bft. und mu­cke­li­gen 6-8° C zum schönen Aasee nach Münster. Der Beginn des Events war für 9:00 Uhr vor­ge­se­hen, sodass wir quasi Mitten in der Nacht in Münster auf­ge­schla­gen sind. Dank Navi, haben wir den Aasee auch direkt gefunden, den man aufgrund der Größe auch leicht übersehen könnte. Zur Ein­ord­nung : das Wameler Becken am Möhnesee hat im Vergleich die Größe eines Ozeans und auch das Ref­fen­thal in Speyer ver­mit­telt im Vergleich un­end­li­che Weiten. Nach und nach sind die Lan­des­meis­ter der ver­schie­de­nen Boots­klas­sen ein­ge­tru­delt, unter denen auch viele bekannte Gesichter waren.

Gesegelt wurde in Münster auf dem Pirat. Der SCM stellte dafür 5 Boote zur Verfügung, die das ganze Wo­chen­en­de or­dent­lich in Anspruch genommen wurden. Gesegelt wurde in ver­schie­de­nen Gruppen, aus denen die Plätze 1+2 direkt ins Halb­fi­na­le einziehen durften und die rest­li­chen Plat­zie­run­gen in die Hoff­nungs­läu­fe für die letzten Start­plät­ze mussten. Das erste zugeloste Rennen stellte eine Art „Qua­li­fi­ka­ti­on zur Grup­pen­pha­se“ dar. Die jeweils Erst­plat­zier­ten aus diesem Qualilauf kamen in eine Gruppe, dann alle Zweiten in die nächste Gruppe und so weiter und so weiter. Andi und ich konnten den 2.Platz ersegeln und durften somit gegen die anderen Zweit­plat­zier­ten um die Plätze im Halb­fi­na­le kämpfen. Bei mitt­ler­wei­le trockenem Wetter, aber immer noch sehr leichten Winden um 1 bft. konnten wir uns in unserer Gruppe durch­set­zen und er­se­gel­ten mit den Plat­zie­rung 1 + 3 den Grup­pen­sieg und waren somit direkt für das Halb­fi­na­le am Sonntag qua­li­fi­ziert.

Am Samstag Abend stand dann die Sie­ger­eh­rung der Lan­des­meis­ter mit an­schlie­ßen­dem Buffet auf dem Plan. Gefeiert wurde auch hier in den Räum­lich­kei­ten des Segel Club Münster, der sich das ganze Wo­chen­en­de als perfekter Gastgeber prä­sen­tier­te. Für den SCM standen wirklich die Segler im Vor­der­grund und für deren Zu­frie­den­heit und leib­li­ches Wohl wurde wirklich alles getan. Ein ganz dickes Dan­ke­schön an die Orga-Teams des SCM von dieser Stelle.

Am Sonn­tag­mor­gen zeigte sich Münster dann von seiner schönen Seite. Der Wind „bließ“ mit 0-1 bft, das Ther­mo­me­ter schaffte es nicht über 6° C und es regnete in Strömen....also alles, was das Seg­ler­herz begehrt. Bei diesen schwie­ri­gen Be­din­gun­gen haben wir den Pirat dann leider nicht mehr or­dent­lich in Schwung gekriegt, sodass nach einem 4.Platz im Halb­fi­na­le und einem 3.Platz im ab­schlie­ßen­den Runners-Up für uns das Ende der Serie gekommen war. Nichts desto trotz waren wir mit unserer Leistung sehr zufrieden. Ich selber habe seit 20 Jahren keine Jolle mehr gesegelt und bei Leicht­wind hat uns unser Gewicht auch nicht gerade in die Karten gespielt. Dennoch haben wir uns als Varianta Segler or­dent­lich prä­sen­tiert und konnten auch den Jol­len­crews einen or­dent­li­chen Kampf bieten....und obendrein war das Wo­chen­en­de echt eine Mords­gau­di !!

Am Ende stand für uns also der 7.Platz über alles. Die Top 5 durften in 2 Fi­nal­läu­fen dann nochmal zeigen, wie der Pirat bei Leicht­wind gesegelt wird. Am Ende konnte sich dann die Lan­des­meis­te­rin der Europe-Klasse souverän durch­set­zen und verwies die Lan­des­meis­ter im Pirat und im Schwert­zug­vo­gel auf die Plätze 2 und 3.

Bleibt mir nur ab­schlie­ßend zu sagen, dass sich der Besuch in Münster wirklich gelohnt hat, die Stimmung das ganze Wo­chen­en­de unter den Seglern absolut spitze war und der SCM sich als super Gastgeber für alle aus­wär­ti­gen Segler prä­sen­tiert hat.

Kai Ka­e­se­win­kel
VA - GER 143

Commodore-Dr.-Lüer-Preis 2014

Nicht nur über die Grenzen von NRW, sondern auch aus dem be­nach­bar­ten Ausland (Frank­reich und den Nie­der­lan­den) lockten die gut gefüllten Fleisch­töp­fe (mög­li­cher­wei­se auch die zahl­rei­chen zu ver­ge­ben­den Preise) 20 Starboot Mann­schaf­ten zum Saison Ausklang an oder besser auf die Banane des Ruhr­ge­bie­tes.
Erstmals in der langen Ge­schich­te des Commodore Dr. Lüer Preises sollte über 3 Tage Star­boot­se­geln vom Feinsten ze­le­briert werden.

Zu den diversen Vor­be­rei­tun­gen einer solchen Regatta gehört ja si­cher­lich nicht nur in unserem Team das genaue Studium der Wet­ter­pro­gno­se mit ein­schlä­gi­gen Wetter-Apps. Die ver­spra­chen aber leider nichts Gutes: Wind bis max. 5 kn aus S-SE Richtung oder teilweise auch N Wind Freitag und Sonntag, Samstag etwas mehr mit einer Wind­spit­ze von ca. 12 kn um die Mit­tags­zeit. Was das bei der bereits erwähnten Ba­na­nen­form und der To­po­gra­fie des um­lie­gen­den Geländes bedeutet, lässt sich kurz zu­sam­men­fas­sen: Nord geht gar nicht; S-SE gegeben falls machbar, mit span­nen­den Einlagen für Teil­neh­mer und Zuschauer. Aber wir dachten uns: die Hoffnung stirbt zu Letzt!

Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: bis auf Wind aus Nord, passt die Prognose exakt.
Das führt am Freitag zu einem ent­spann­ten Aufbauen bei spie­gel­glat­ter See und einem ge­sel­li­gen Bei­sam­men­sein und „Kickern „unter einem Pavillon neben Uwe Paulsens Boots­werft. Natürlich Landfürst, Schröder und Stauder Bier bis zum abwinken.

Samstag war dann sport­li­ches Segeln mit 4 Läufen angesagt, dabei herr­li­cher Son­nen­schein. Nur mit dem Wett­fahrt­lei­ter hätte an diesem Tag keiner tauschen wollen. Für den bestand die Kunst darin ein Zeit­fens­ter mit ei­ni­ger­ma­ßen kon­stan­ter Wind­rich­tung für den Start zu finden. Aber auch das gelang. Die Er­geb­nis­lis­te gibt Auf­schluss darüber, dass bis auf die ersten 4 Plätze im Grunde sehr wech­sel­haft gesegelt wurde, was aber auch im Um­kehr­schluss bedeutete, dass sich die Plat­zie­run­gen bis zum Ziel immer wieder ver­scho­ben. Auch ein großer Vorsprung vor den Ver­fol­gern, war kein Garant dafür auch im Ziel die Nase vorn zu haben.
Wieder einmal mehr galt: die Kasse klingelt am Ausgang!

Am sou­ve­räns­ten segelten die Fallais Brüder über den Teich, gefolgt vom Team Tusch-Win­kel­mann und dem hol­län­di­schen Team Di­jks­ter­huis.

Das war dann auch am Sonntag das End­er­geb­nis, da leider auch hier kein Segeln mehr möglich war.
Schade für das groß­ar­ti­ge Orga-Team. Aber ich denke, ich spreche nicht nur für mich, wenn ich sage, wir hatten mords­mä­ßig viel Spaß und der Wett­fahrt­lei­ter hat aus den Be­din­gun­gen das Beste gemacht.
Zum Abschluss gab es dann die opulente Preis­ver­lei­hung im Yacht Club Ruhrland mit Son­der­prei­sen für die Aus­lands­teil­neh­mer und diversen Wan­der­prei­sen.

Euer Christian Müllejans

Bun­des­li­gaqua­li­fi­ka­ti­on in Glücks­burg

Die Teilnehmer der Bundesligaqualifikation des YCRE.

Für den YCRE trat dieses Mal folgendes Team an: Steu­er­mann Peter Hoffmann mit Taktik-Ass Aaron Berger, Martin Jahrmarkt, der gleich­zei­tig die Aufgabe des Team-Managers übernahm, und Vor­schiffs­mann Lukas Daub.

Die Mann­schaf­ten der Clubs aus ganz Deutsch­land traten auf jeweils sechs J70 und sechs b/one in insgesamt zunächst 60 Wett­fahr­ten ge­gen­ein­an­der an. Wir hatten das Glück, in vier unserer sechs Wett­fahr­ten auf der J70 segeln zu können. Auf diesen Booten haben auch im Frühjahr die Trainings auf dem Ijs­sel­meer statt­ge­fun­den. Unser Neuzugang Lukas hatte am Frei­tag­vor­mit­tag während der zwei 45 minütigen Trainings (einmal b/one und einmal J70) die Chance, sich in seine Rolle ein­zu­ar­bei­ten.

Die ersten zwei Läufe fanden bei starkem Wind mit Böen bis zu 30 Knoten statt. Un­er­schro­cken erkämpfte sich die Crew des Yachtclub Ruhrland auf der b/one in der ersten Wettfahrt einen ersten Platz gegen fünf weiter Clubs. Dabei waren auch die Crews vom West­fä­li­schen Yachtclub Delecke und vom Blan­ke­ne­ser Segel-Club. Die zweite Wettfahrt beendeten wir nach einer falschen Sei­ten­wahl als Dritter. Am Ende des ersten Tages standen wir auf Platz 8 der Tabelle.

Die Teilnehmer der Bundesligaqualifikation des YCRE.

Der zweite Tag begann mit einer Start­ver­schie­bung und Wett­fahr­ten bei schwie­ri­gen Leicht­wind­be­din­gun­gen.
Das Team des YCRE konnte nach einem fünften und einem dritten Platz in der letzten Wettfahrt des Tages, dank einer über­le­ge­nen Taktik, erneut als erster durchs Ziel gehen. In der Ge­samt­wer­tung stand der Yachtclub Ruhrland am Ende des zweiten Tages auf dem 18. Platz und hatte somit einen Platz im Finale, in welchem die 18 besten Teams in jeweils vier weiteren Wett­fahr­ten ge­gen­ein­an­der antreten sollten, so gut wie sicher, vor allem, da viele Teams bereits eine 6. Wettfahrt auf ihrem Punk­te­kon­to hatten. Am Abend wurde uns bereits zur vor­aus­sicht­li­chen Fi­nal­teil­nah­me gra­tu­liert.

Am Sonn­tag­mor­gen saßen wir hoch­mo­ti­viert in der Steu­er­manns­be­spre­chung: Nur noch eine Wettfahrt auf der b/one, in der wir ei­ni­ger­ma­ßen gut ab­schei­den mussten, und dann sollte es ins Finale gehen. Bei den Gegnern waren keine großen Namen dabei. Die Wettfahrt begann jedoch mit einem Frühstart. Dieser kostete uns Zeit und dann kamen noch zwei schwere Ma­te­ri­al­pro­ble­me hinzu: Zunächst ließ sich die Fock an der Leetonne nicht ausrollen und dann verhakte sich die Gen­na­ker­schot auf dem zweiten Down­wind­kurs am Gen­na­ker­baum. Wir beendeten die Wettfahrt mit einem fünften Platz. Nun hieß es, bangen um die Fi­nal­teil­nah­me.

An Land an­ge­kom­men ging es sofort zur Er­geb­nis­lis­te. Es kam, was kommen musste: Platz 19! Punkt­gleich mit dem Segelclub Rhe auf Platz 18 und dem Spandauer Yacht-Club auf Platz 17, die jedoch wegen der besseren Er­geb­nis­se in den Wett­fahr­ten im Einzelnen in der Tabelle vor uns standen. Sehr knapp und sehr ärgerlich!
Nun konnten wir doch bereits nach sechs Wett­fahr­ten nach Hause fahren.

Trotzdem hatten wir sehr viel Spaß mit­ein­an­der und haben uns gefreut, für den YCRE antreten zu können! Unser Dank gilt ins­be­son­de­re Jörg Mellis, der uns für das Event mit aus­rei­chend Getränken versorgt hat, Thomas Berger, der uns seinen Wagen als Trans­port­mit­tel zur Verfügung gestellt hat und dem Vorstand des YCRE, der uns die Teilnahme erst möglich gemacht hat. Im nächsten Jahr wollen wir wieder dabei sein. Viel­leicht läuft es dann etwas besser!

Viele Grüße

Peter, Aaron, Martin und Lukas

3-fache Lan­des­meis­ter­schaft NRW für unseren Club

Den aus­führ­li­chen Bericht von Anna Härter findet Ihr unter Jugend News auf unserer Seite Jung im Club.

Wolfgang Ka­e­se­win­kel hat uns folgenden Bericht von der Möhne zu­ge­schickt:

22 Boote meldeten sich zum Sai­son­ab­schluss der Va­ri­an­tak­las­se zum “Eisarsch 2014” am Möhnesee. Som­mer­wet­ter mit Tem­pe­ra­tu­ren um 25 Grad machten dem Re­gat­ta­na­men zum Glück keine Ehre. So ein Wetter hatten wir lange nicht mehr. Leider blies der Wind mit 4-16 kn aus Süd. Das ist wie Nordwind am Bal­de­ney­see. Die Be­din­gun­gen waren deshalb nicht einfach und die An­steue­rung der Luvtonne wurde teilweise zur Lotterie. Es hat aber wieder großen Spaß gemacht und die Fete am Samstag war wie immer Klasse!

Mit den Plat­zie­run­gen 7;6;7;5 wurden wir dann leider nur 8 ter in der Ge­samt­wer­tung von 22 Startern. Es hätte besser laufen können aber wir sind dennoch zufrieden. Im Rückblick auf das Jahr 2014 gab es viele Höhen und nur wenige Tiefen. Die schlech­tes­te Wertung fuhren wir aus­ge­rech­net auf dem Hei­mat­re­vier bei der Früh­jahrs­re­gat­ta ein. Das verbuchen wir unter Gast­freund­schaft.

Immerhin können wir uns ein Jahr als Lan­des­meis­ter SVNRW fühlen und sind auch des öfteren aufs Treppchen gesegelt.

Wolfgang Ka­e­se­win­kel, VA GER 143

Drei Essener “Stare” flogen aus zur 53. Ok­to­ber­fest-Regatta 2014

Bevor wir zu seg­le­ri­schen Taten schritten, zeigte sich zunächst der Her­schin­ger Segelclub in seiner Gast­ge­ber­rol­le.

Als die Teil­neh­mer am Don­ners­tag so Pö a Pö eintrafen, gab es leckere Brat­würs­tel vom Grill mit Kraut und die typischen Bay­ri­schen Bierkrüge mit Andechser Freibier. Am Frei­tag­vor­mit­tag, typisch Andechser Flotte und Her­schin­ger Segelclub, wurden wir zu einem Weißwurst-Frühstück bei Bier und Jazz-Musik LIVE, ein­ge­la­den. Am frühen Nach­mit­tag kam dann auch eine leichte Brise auf und die Boote konnten auslaufen. Nun machten auch die 3 Essener Boote alles klar zur Regatta.

Diese 3 Mann­schaf­ten bestanden aus folgenden Crews:

Jörg Mellis mit Simon Fallais, Max Marcour mit Uwe Hannemann und “Kille-Kille” mit Roger und Hacky. Nicht zu vergessen, unser “Top­kack­lap­pen” Karsten Morf, der bei Ulrich Vater an der Vorschote segelte.

Nach 2 Frei­tags­wett­fahr­ten mit Platz 9 und 10 lagen Jörg und Simon auf Platz 5 und Uwe mit Max auch weit unter den 10 Best­plat­zier­ten. Dann kamen wir, die das Feld nach hinten ab­si­cher­ten und auf Platz 34 landeten. Karsten “sonnte” sich auf Platz 2 hinter den sieg­rei­chen Schweden Calle und Henrik.

Am Samstag konnten wir ab 14.00 Uhr bei guten 3 Wind­stär­ken aus Ost, mit Sonne, drei sehr gute Wett­fahr­ten segeln. Nach diesem schönen Re­gat­ta­tag fand dann das Fest statt. Gegrillte Hähnchen, Haxen und Spareribs, dazu natürlich das Wie­sen­bier vom Kloster Andechs. Alles in allem eine runde Sache.

Am Sonntag sollte dann der 6. Lauf starten, aber Nebel und ein stark um­lau­fen­des Lüftchen ver­hin­der­te diesen Start. So wurden die 5 Läufe mit einem Streicher gewertet.

Jörg und Simon kamen so in der Ge­samt­wer­tung auf Platz 14 - ein sehr gutes Ergebnis - punkt­gleich mit dem Star auf Platz 13. Max und Uwe folgten auf Platz 22.

Uwe hat Max Marcour, Sohn unseres Sil­ber­me­dail­len-Gewinners, Michael Marcour, bei seiner ersten Starboot-Regatta in die Re­gat­ta­se­ge­lei ein­ge­führt. Dies alles mit viel Spaß und Ehrgeiz. Wir machten mit unserem 41. Platz die Schotten dicht.

Die Essener Flotte konnte mit diesem Ge­samt­er­geb­nis sehr zufrieden sein.
2. Platz Karsten Morf = Spit­zen­platz
14. Platz Jörg Mellis/Simon Fallais = erstes Drittel
21. Platz Max Marcour/Uwe Hannemann = zweites Drittel
41. Platz Hacky/Roger = letztes Drittel

Somit war jedes Drittel mit einem Essener Starboot besetzt.

Diese Ver­an­stal­tung zeigte uns, was die Bayern an diesem Wo­chen­en­de wieder bewiesen: Sie waren her­vor­ra­gen­de Gastgeber, die mit Sonne, Wind und einem zu­frie­de­nen Teil­neh­mer­feld belohnt wurden.

Hacky Luxa

Kehr­aus­re­gat­ta + SVNRW Lan­des­meis­ter­schaft 2014 der Va­ri­an­tak­las­se am Möhnesee.

Die Regatta wurde gleich­zei­tig als Lan­des­meis­ter­schaft des SVNRW gewertet. Am Samstag dem 5.10.2014 konnten bei 2-3 bft.und sonnigem Herbst­wet­ter 3 Wer­tungs­läu­fe durch­ge­führt werden. Sonntag reichte der Wind dann leider nicht mehr aus und die Wett­fahrt­lei­tung beendete um 12,00 Uhr die Regatta.

Die Berliner Crew Ines + Knuth Herbold wurde mit drei ersten Plätzen souverän Ge­samt­sie­ger.

Die Varianta GER143 mit Kai + Wolfgang Ka­e­se­win­kel vom YCRE er­reich­ten den 4. Platz und waren damit bestes Team aus NRW und sicherten sich den Titel “Lan­des­meis­ter des SVNRW”.

Wolfgang Ka­e­se­win­kel

Sai­son­be­richt von Lisa Fasselt

Über die ge­se­gel­ten Regatten und ihre weiteren Pläne hat sie uns folgenden Bericht zur Verfügung gestellt.

Bitte lest mehr...

Flot­ten­meis­ter­schaft der Drachen 2014

Lieben Dank an die Teams, Xavier und Anne Vanneste, Patrick Waty (BEL 82), Peter de Gryse, Thomas Eeckhout, Stephane Rahier (BEL 83), Ivo Kok, Bart Peters, Remco van den Berg (NED 275) und Steven Vermeire, Präsident BDA Crew.

Der un­ter­stüt­zen­de und leise fordernde Einsatz von Ben, Gerd und Christian trägt seine Früchte. Ähnliche Teil­neh­mer­zah­len kennen die alten Hasen der Flotte aus den 70er Jahren, der jüngsten Ver­gan­gen­heit sozusagen. Damals richtete Ric Stiens den Deutsch­land­po­kal mit 23 Drachen in Essen aus. Ein echter Erfolg, Herz­li­chen Dank allen Be­tei­lig­ten!

 

Chro­no­lo­gisch

Am Frei­tag­nach­mit­tag finden sich einige Crews zum Kranen, spontanem Bier und erster Vorfreude im YCRE ein. Das laue Spät­som­mer­wet­ter lädt zu einem ge­müt­li­chen Abend auf der Mole bei Rotwein, Bier und feinen Zigarren. Der Sams­tag­mor­gen beschert einen recht un­freund­li­chen Empfang dank einer durch­zie­hen­den Re­gen­front, die leider nicht den ersehnten Wind mit sich bringt. Der mit allen In­fo­sys­te­men bestens bestückte und erfahrene Re­gat­talei­ter Wolfgang Ka­e­se­win­kel bringt die drei Flotten (Drachen, H- und Fol­ke­boo­te) dann jedoch am späteren Nach­mit­tag auf die Bahn. Bei Nord-West­li­chen Winden um die 7 Knoten können zwei reelle und saubere Wett­fahr­ten ab­sol­viert werden. Ben gewinnt zweimal, Andre am kon­stan­tes­ten mit Plätzen 3 und 5, die anderen mal vorne mal hinten.

Zurück am Steg erwartet die er­mat­te­ten Segler eine besondere Er­fri­schung. Anne und Xavier Vanneste, Bier­brau­er­dy­nas­tie aus Brügge, ließen es sich nicht nehmen einige Liter ihres köst­li­chen Biers ‚Brugse Zot‘ zu spen­die­ren. Diese ober­gä­ri­ge Köst­lich­keit gehöre zu den Standards des bel­gi­schen Dra­chen­se­gelns wird uns erklärt, dazu wieder gute Zigarren. Sie haben schon erlesene Sponsoren diese Belgier! Die her­vor­ra­gen­de Gas­tro­no­mie des YCRE schafft mit rhei­ni­schem Sau­er­bra­ten eine passende Grundlage - nach­träg­lich. Diese Vor­aus­set­zun­gen münden in einem weiteren ge­müt­li­chen Zu­sam­men­sein im Freien.

Der Sonntag zeigt sich zunächst mit einem ver­han­ge­nen grauen Himmel, der im Laufe des Tages immer mehr Son­nen­strah­len durch­lässt. Leider dreht der schwache Wind auf mehr Nord-Östliche Rich­tun­gen, die auf der Essener Banane keine korrekten Wett­fahr­ten zulassen und all­ge­mei­nes Warten ergeben. Eine spontane Pri­vat­re­gat­ta zwischen den drei bel­gi­schen Teams und dem Flot­ten­ka­pi­tän auf dem südlichen Zipfel vor den Terrassen des YCRE zeigt die Schönheit und Klasse der Schiffe aus der Nähe.

Die Wett­fahrt­lei­tung trifft gegen 14.00h die beherzte und aus sport­li­cher Sicht ak­zep­ta­ble Ent­schei­dung die Regatta ohne weitere Wett­fahr­ten zu beenden.

Das Klas­se­ment deckt sich mit den Er­geb­nis­sen des Vortages:
1. Ben und Nadia van Cau­wen­bergh, Steven Vermeire BEL 80
2. Andre Schenten, Peter Hoffmann, Peer Jensen GER 1136
3. „Ich liebe Bronze“ Gerd Müller-van Issem, Werner Bredick, Gerd Heine GER 422

(Er­geb­nis­se auf www.wfg-bal­de­ney­see.org)

Alles in allem ein sehr schönes Wo­chen­en­de. Ich kann mich nur Steven an­schlie­ßen, der in seiner Rede seinem Wunsch Ausdruck verleiht, die um­lie­gen­den Flotten in ihrem Zu­sam­men­halt zu un­ter­stüt­zen und fördern zu wollen. Xavier war nun schon zum dritten Mal in Essen, also lasst uns nächstes Jahr zur bel­gi­schen Meis­ter­schaft nach Ostende fahren! Es gibt si­cher­lich wieder ein gutes Bier!

Die Saison ist noch nicht zu Ende. Der SCN bietet mit den letzten Pötten am 11.+12.10.2014 Ge­le­gen­heit verpasste Chancen bei Start, Ton­nen­ma­nö­vern und Zielkreuz nach­zu­ho­len. Ben und Arnold haben schon gemeldet. 20 ist der Traum, 15 der Durch­schnitt und 10 der Standard am See.

Bis bald, tot ziens, à bientot, see you soon …

Christian Zinkler, Flot­ten­ka­pi­tän

Club­re­gat­ta 2014

Wettffahrt­lei­ter Axel Hal­ber­stadt entschied sich für nur eine Wettfahrt, die dafür al­ler­dings über den ganzen See bis zur 7 ging. Brigitte Kruse zusammen mit ihrem Mann Dieter und verstärkt durch Ernst Barbeck siegte nach ge­se­gel­ter und er­rech­ne­ter Zeit mit ihrem H-Boot vor den Drachen mit Ric Stiens und Gerd Müller-van-Ißem und der Familie Fink. Die größte Crew mit immerhin 9 Be­sat­zungs­mit­glie­dern (davon 3 Kinder) stellte Marion Weinberg zusammen mit Fiedrich Haase und seiner Familie.

Das an­schlie­ßen­de leckere Abend­es­sen (Düs­sel­dor­fer Senf­töpf­chen) rundete die wie immer gelungene Ver­an­stal­tung ab.

YCRE-Erfolge bei der Essener Se­gel­wo­che

Bei den Drachen belegte Arnold Deees mit seiner Crew den ersten Platz noch vor Ben van Cau­wen­bergh (mit seiner Frau Nadja und Jörn Gruber), dem Gewinner der letzten Essener Woche. Bei den H-Booten siegte Kerstin Nephuth zusammen mit Hans-Walter Fink und Jan Klein­heidt (DYC) vor Ernst Barbeck, Bernd Brämig und Ekkehardt Möhring. Bei den 420ern verfehlte Thilo Rothfahl knapp den Ge­samt­sieg und wurde Zweiter. Rainer Has­sel­mann belegte mit seiner Frau Barbara bei den Fol­ke­boo­ten ebenfalls den 2. Platz.

Peter Hoffmann, Martin Jahrmarkt, Alex Bösken und Aaron Berger be­rei­te­ten sich mit mit ihrer Teilnahme beim Club­wett­kampf auf die Bun­des­li­ga-Re­le­ga­ti­on in Glücks­burg vor und belegten den 3. Platz.

Re­gat­ta­som­mer der H-Boote

Die H-Boote auf dem Gardasee.

Die Som­mer­re­gat­ten begannen mit der In­ter­na­tio­na­len Deutschen Meis­ter­schaft in War­ne­mün­de, zu der Hans-Walter Fink mit seineer Crew und Michael Poch­ham­mer zusammen mit Frederik Döbbeler gemeldet waren. Michaels Teilnahme schei­ter­te leider schon beim Kranen, als er sich beim Besteigen seines Bootes den linken Arm brach und die rechte Schulter prellte. Er ließ sich nicht davon abhalten, trotzdem zur ersten Wettfahrt am über­nächs­ten Tag am Start zu er­schei­nen, musste aber dann wegen des er­heb­li­chen Wel­len­gangs diesen Versuch abbrechen. Bei herr­li­chem Som­mer­wet­ter un­d­raum­be­din­gun­gen am letzten Wett­fahrt­tag (Wind­stär­ke 5, Sonne, 25 Grad) belegte Hans-Walter den 15. Platz von 31 Teil­neh­mern.

Der nächste Start­ver­such von Michael am darauf folgenden Wo­chen­en­de am Schar­müt­zel­see in der Nähe von Berlin schei­ter­te bei Tem­pa­ra­tu­ren von über 30 Grad am nicht vor­han­de­nen Wind. Weiter gings vom hohen Norden an den Gardasee, wo Hans-Walter mit seiner dazu kam. Hans-Walter noch Zwi­schen­sta­ti­on beim Touring Yachtclub am Starn­ber­ger­seee gemacht, wo er beim Horst-Nebel-Pokal den 6. Platz von 38 Teil­neh­mern erreichte.

Tonnenmanöver am Gardasee.

Nach den beiden ge­schei­ter­ten Versuchen bei der IDM und am Schar­müt­zel­see war Michael beim Al­pen­po­kal am Gardasee nicht zu bremsen: er belegte diesmal verstärkt von Burkhardt Jakubeit zusammen mit Frederik Döbbeler einen her­vor­ra­gen­den 5. Platz von 30 Teil­neh­mern. Hans-Walter landete mit seinem 9. Platz auch noch im ersten Drittel.

Mit den Klas­si­kern segeln Buten en Binnen

Höhepunkt war dabei der 1. Platz nach einem langen Blister-Ritt von Son­der­borg nach Schlei­mün­de. Und die Abende in den Häfen inmitten des riesigen Holz Mas­ten­wal­des be­schwo­ren die „gute Alte Zeit“ mit Segel- und Le­bens­stil, Segeln unter Freunden! Von der Hansa-Jolle über die Schä­ren­kreu­zer, die Küsten und See­kreu­zer zu den Me­te­r­yach­ten reicht die Skala der Teil­neh­mer, das muss man einfach mal mit­ge­macht haben!

Und ich hatte Ge­le­gen­heit, den Ruhrland würdig zu vertreten und werde gerne, so wie sicher auch Anke Hausmann, die ja wieder bei den großen Me­te­r­yach­ten dabei war, im Club berichten.

Alle Er­geb­nis­se und Fo­to­stre­cken auf classic-week.de

Und dann das Binnen-Erlebnis auf der Havel 100 Jahre L-Boote. Dies liebevoll vom Klas­sen­chef Christoph Raddatz vor­be­rei­te­te Ereignis, begleitet von tollen Abend­treffs mit Bodensee-Felchen oder einem echt Schweizer Raclette-Abend, gegeben von meinen L-Boot Eigner und L-Boot Mäzen Peter Pfister, holte mich in meiner Ju­gend­er­in­ne­rung als Mitsegler auf den el­ter­li­chen L-Booten emotional ab!

Mit Rolli Franzmann als Steu­er­mann und mir als Taktiker und Spi Trimmer un­ter­stütz­ten wir Peter Pfister, übrigens u.a. auch Mitglied im Royal Cape YC, um mit der sau­schnel­len von der Michelsen Werft komplett neu auf­ge­bau­ten L 110 Gazelle Duftnoten beim Jubiläums-Treff im Aka­de­mi­schen SV an der Scharfen Lanke zu setzen.

Bei den Sprint-Regatten (3 an einem Tag) er­se­gel­ten wir zwei 2. Plätze und im 3. Lauf den ersten Platz. Damit hing alles von der Lang­stre­cke, der Havel-Klassik ab, die doppelt gewertet wurde.

Wir starteten in 2 Starts mit den Kiel­boo­ten im 2. Start hinter den Jollen und Jol­len­kreu­zern und kämpften gegen 30er, 22er und 40er Schä­ren­keu­zer, Me­te­r­yach­ten und mehr… Nach einem Start aus der Mitte und gut zwei stündiger Kreuz bei sonnigen 1-3 er­reich­ten wir mit unserem über­ta­kel­ten L-Boot die Wen­de­mar­ke an der Gli­e­ni­cker Brücke nach Über­win­den der schwie­ri­gen Passage an der Pfau­en­in­sel als erstes Kielboot nur hinter je einer schnellen H- und J-Jolle.

Und Vorwind konnten wir den Platzt halten, pas­sier­ten als 1. Kielboot das Ziel, gewannen die L-Boot-Ju­bi­lä­ums­re­gat­ta und die Kiel­boot­wer­tung bei der Havel-Klassik!

Das L-Boot als über­ta­kel­te Grazie und „Son­der­klas­se für den Bürger“ feierte Ein­drucks­voll seinen 100 jährigen Ge­burts­tag in Berlin auf der Havel und ich war für den Ruhrland dabei…

Alle Er­geb­nis­se und Bil­der­stre­cken unter L-Boot.de Regatten 2014.

Gerd Müller-van-Ißem

Ös­ter­rei­chi­sche Staats­meis­ter­schaft 2014

Zu unserem Erstaunen trafen wir nicht nur auf Ös­ter­rei­cher und einige Bayern sondern auf in­ter­na­tio­na­le Spit­zen­seg­ler aus sieben Nationen, die sich zum Teil fürs Segeln bezahlen lassen. Dem­ent­spre­chend hatten wir in Bezug auf das End­re­sul­tat eine sehr geringe Er­war­tungs­hal­tung, zumal wir in dieser Kon­stel­la­ti­on (Nadia, Ben, Martin) erst einmal zuvor gesegelt waren.

Der erste Lauf wurde bei zwei Beaufort und starkem Regen gestartet. Leider flaute der Wind kurz nach dem Start ab und die Wett­fahrt­lei­tung entschied sich ver­nünf­ti­ger­wei­se dazu, das Rennen ab­zu­schie­ßen und keinen weiteren Versuch an diesem Tag zu starten. Am zweiten Tag wurden dann drei Läufe bei strah­len­dem Son­nen­schein und dem so­ge­nann­ten Rosenwind (ther­mi­scher Wind aus NO bei 3-4 Beaufort) aus­ge­tra­gen. Wir segelten einen 13., 8., und 3. Platz und waren abends mit dem 5. Ge­samt­platz mehr als zufrieden. Am zweiten Tag segelten wir bei ähnlich guten Be­din­gun­gen zuerst unseren Streicher (18.) und dann noch einen 9. und einen 2. Platz. Insgesamt konnten wir uns damit auf dem 5. Rang von 42 behaupten und über­tra­fen damit alle unsere Er­war­tun­gen. Wir konnten sowohl in Ge­schwin­dig­keit als auch in Höhe mit Olym­pia­sie­gern (Yevgen Bras­la­vets) sowie mit mehr­fa­chen Welt- und Eu­ro­pa­meis­tern (Vincent Hoesch, Markus Glas, Werner Fritz) mithalten und haben sogar einige von den Profis insgesamt hinter uns gelassen.

Die Tage am Attersee waren ein Rie­sen­spaß! Der See ist mit seinem kon­stan­ten Wind, dem türkisen Wasser und der Berg­land­schaft auf jeden Fall eine Reise wert. Wir kommen gerne wieder!

Vielen Dank auch an Gerd-Müller van Ißem, der uns im Vorhinein wichtige Tipps über das Revier gegeben und uns den Rosenwind erklärt hat!

Viele Grüße wünschen euch
Nadia Deferm, Ben Van Cau­wen­bergh und Martin Jahrmarkt
Drachen - BEL 80 – Blackout
http://www.uycas.at/regatten/ergebnis/?rid=378

Deutschen Meis­ter­schaft der Variantas

Der stark drehende Wind erwischte uns zu oft auf der falschen Seite. Nach 8 Wett­fahr­ten landeten wir zum Schluss auf dem 11. Ge­samt­platz. Vor der IDM hätten wir damit gut leben können. Im Nach­hin­ein muss man leider sagen, es war diesmal deutlich mehr drin! So ist es nun mal im Se­gel­sport, der Wind ist ja gerecht, weil für alle gleich. 

Der Mindener Segel Klub hat die Meis­ter­schaft her­vor­ra­gend durch­ge­führt und uns allen ein gute Rah­men­pro­gram geboten.

Deutsche Meister wurden Frank Schönfeld MSC mit Gerd Becker SCPS.
Die Plat­zie­run­gen der 3 anderen Essener Variantas lauten:

Platz 21 : Gordon Kaiser ETUF
Platz 24 : Horst Gensicke WSB
Platz 25 : Volker Seitz ETUF

Kai + Wolfgang Ka­e­se­win­kel
VA GER 143 “pole­po­si­tion”

Starboot-Welt­meis­ter­schaft am Gardasee

Insgesamt segelten wir 6 Wett­fahr­ten gegen die welt­bes­ten Star­boot­seg­ler aus 18 Nationen. Schwie­ri­ge, fast jeden Tag un­ter­schied­li­che Wind­be­din­gun­gen zwischen 3 bis 7 Bft. forderten uns täglich. Alles zusammen eine fan­tas­ti­sche WM-Woche !

Robert Stanjek und Frithjof Kleen waren mit einem Wett­fahrt­sieg sofort stark in die Wett­fahrt­se­rie ein­ge­stie­gen und konnten sich am Ende knapp in mit zwei Punkten Vorsprung vor den punkt­glei­chen Ita­lie­nern Diego Negri und Sergio Lam­ber­ten­ghi und dem Norweger Eivind Melleby mit seinem bra­si­lia­ni­schen Gast­vor­scho­ter Bruno Prada durch­set­zen. Nach der Vi­ze­welt­meis­ter­schaft 2012 in Perth /Aus­tra­li­en geht nun der der WM Titel verdient an diese beiden her­aus­ra­gen­den Se­gel­sport­ler.

Wir begannen unsere erste WM-Teilnahme über­ra­schend stark und belegten nach 4 Wett­fahr­ten sogar Platz 36. Mit einer schwachen 5. Wettfahrt und einer „Alles oder Nichts“ Strategie im letzten 6. Rennen (Black Jack, Frühstart gemeinsam mit 15 anderen Booten)  sind wir im End­er­geb­nis im breiten Mit­tel­feld gelandet.

Wir sind mehr als zufrieden mit unserem ab­schnei­den und nehmen alle Er­fah­run­gen und Er­leb­nis­se mit zu den nächsten Regatten.

Links: www.Starworld2014.com und www.star­sailors.com

Jörg Mellis und Simon Fallais, Star 8198

Kieler Woche

Sonnig und windig startete der olym­pi­sche Teil der dies­jäh­ri­gen KIWO am Samstag. Die Laser Radial Klasse segelte zusammen mit den Finns weit außerhalb der Förde auf Bahn Kilo. Bei kon­stan­tem Wind um die 18kn aus NW schafften wir zwei Rennen, die ich auf Platz 1 und 2 beenden konnte. Am folgenden Tag konnten wir aufgrund von Wind­ge­schwin­dig­kei­ten bis 30kn nicht segeln, lediglich die Laser Standard mussten auf der TV-Bahn am späten Nach­mit­tag mit besonders böigem Wind kämpfen.

Auch am Montag hieß es zunächst wieder „warten“, denn der Wind war noch immer über­ra­schend stark. Um 12:00 Uhr starteten wir schließ­lich auf Bahn „India“ innerhalb der Förde und segelten „Up & Downs“. Der Wind fegte extrem drehig über die Strander Bucht hinweg und erreichte in Spitzen locker über 25kn, dazu eine kurze, steile Welle. In der ersten Wettfahrt konnte ich mich nach einer mäßigen ersten Kreuz wieder an die Spitze des Feldes arbeiten und das Rennen gewinnen. Im zweiten Lauf habe ich auf der Zielkreuz aufgrund einer tak­ti­schen Fehl­ent­schei­dung 3 Boote verloren und kam nur als 6. ins Ziel.Trotzdem lag ich am Ende des Tages punkt­gleich mit der Weiss­rus­sin auf Platz 1.! Am vor­letz­ten Tag herrschte Leicht­wind um die 8kn, Tendenz abnehmend.

Bereits um 9:30 Uhr verließ ich den Hafen, um pünktlich um 11:00 Uhr auf Bahn Kilo start­be­reit zu sein. Die Finns brauchten mehrere Versuche, um einen sauberen Start hin­zu­le­gen und als wir schließ­lich an der Reihe waren, war der Wind auf 3-4kn abgeflaut. Nach kurzem Warten entschied der Wett­fahrt­lei­ter, alle Segler zurück in den Hafen zu schicken, wo wir bis ca. 15:00 Uhr warteten, bevor bei, meiner Meinung nach se­gel­ba­ren Be­din­gun­gen, ab­ge­bro­chen wurde. Besonders kurios war, dass dies wohl aufgrund eines Kom­mu­ni­ka­ti­ons­feh­lers geschah, denn unsere Wett­fahrt­lei­tung war angeblich start­be­reit auf Bahn Kilo und wartete auf uns. ! !!

So gingen wir mit nur 4 Rennen in den letzten Tag, an dem nur noch das Medal- Race statt­fin­den sollte. Bereits am Start verlor ich einige Meter und auch in der Nach­start­pha­se sollte nichts so richtig klappen, so dass ich das Rennen nur auf Platz 10 beendete. Im Ge­samt­klas­se­ment bedeutete dies der 2. Platz hinter der Weiss­rus­sin Tatiana Droz­dovs­ka­ya. Die Sie­ger­eh­rung, die auf der Audi- und SAP - Bühne vor großem Publikum und bei perfektem Wetter am späten Nach­mit­tag stattfand, war besonders imposant, denn diese endete mit einer Formel-1- ähnlichen Sekt­du­sche!!

Viele Grüße

Eure Lisa

Jörg Mellis startet bei der Starboot-WM in Malcesine

Jörg Mellis startet bei der Starboot-WM in Malcesine

Heute Abend wird mit einer Parade der 91 Crews unter deren je­wei­li­gen Lan­des­flag­gen zur Malcesine Castle die Star World 2014 eröffnet. Ohne Be­an­stan­dun­gen konnten wir Boots- und Crew­wie­gung wie Se­gel­ver­mes­sung passieren. Die täglichen Trai­nings­ein­hei­ten auf dem Wasser mit den Anderen  bei herr­li­chen 3-5 bfr sind gut. Heute findet zum warm up ein Practice Race statt! Simon und ich sind heiß darauf, sich mit den welt­bes­ten Star-Seglern zu messen.  Alle Infos, li­vestreams etc. findest Ihr im Internet unter www.starworld2014.com

40 Boote bei der Pfingst­re­gat­ta

Hans-Richard Baumann mit seiner Dehler 22.

Mit einem Mann­schafts­al­ter von 147 Jahren lagen Hacki Luxa und Roger Röttger knapp vor dem Ehepaar Gothe mit 143 Jahren, die Zweite in der Star­boot­klas­se wurden.

Das Pfingstwochenende brachte nur wenig Wind mit.

Die Ruhr­land­sie­ger in den übrigen Boots­klas­sen:

Drachen Ben van Cauwenberh
Folkeboot Kai Spier
Yardstick 2   Hans Baumann
Kai Spier gewann die Folkeboot Wertung.

3. Platz beim Berg­hau­ser Loch

3. Platz beim Berg­hau­ser Loch für das VA-Team Ka­e­se­win­kel

Bei der Rang­lis­ten­re­gat­ta " Berg­hau­ser Loch" der Va­ri­an­tak­las­se auf dem Hennesee schafften  Kai + Wolfgang Ka­e­se­win­kel wieder den Sprung aufs Treppchen. Mit den Lau­f­er­geb­nis­sen 3;2;2;(3) belegten sie den 3. Platz bei 12 Startern.

3. Platz beim Möh­ne­see­po­kal

Team Ka­e­se­win­kel belegt
den 3. Platz beim Möh­ne­see­po­kal

Beim Möhne­po­kal am 24./25.05.2014 der Va­ri­an­tak­las­se belegte das Team Kai+Wolfgang Ka­e­se­win­kel mit ihrer Varianta “pole­po­si­tion” GER 143 mit den Lau­f­er­geb­nis­sen (6), 5, 2, 1 den 3.Platz bei 12 Startern.

14 Drachen bei der Mailüft­chen-Regatta

14 Drachen bei der Mailüftchen-Regatta

 Mit 15 Meldungen knüpft die Flotte an Glanz­zei­ten der 80er Jahre an, das Potential ist aber immer noch nicht aus­ge­schöpft … . Für die Flot­ten­meis­ter­schaft im YCRE im Herbst (20.+21.09.) bei­spiels­wei­se haben sich schon jetzt einige belgische und hol­län­di­sche Freunde an­ge­kün­digt. Die Belgian Dragon As­so­cia­ti­on hat den Bal­de­ney­see fest in ihren ‚Five Nation Cup‘ ein­ge­schlos­sen. Auch Crews aus dem Norden, Osten und Süden sind herzlich will­kom­men.

Bei sonnig kaltem Wetter und nörd­li­chen Winden (bis zu 15 kn) konnten am Samstag 3 an­stän­di­ge Wett­fahr­ten aus­ge­se­gelt werden. Am Sonntag blieb es bei einem Versuch, da neben der trick­rei­chen Wind­rich­tung Nord zu­sätz­lich die ent­spre­chen­de Ste­tig­keit fehlte.

Der Sieg blieb unserem Lo­kal­ma­ta­dor Ben van Cau­wen­bergh (BEL 80) mit seiner Frau Nadia und Jörn Gruber. Gerd Müller-van Ißem (Samt­kra­gen, GER 422) belegt mit einem Tagessieg den zweiten Platz, un­ter­stützt durch seine Crew Werner Bredick und Gerd Heine. Den dritten Rang ersegelt Jürgen Reichardt mit seiner Frau und Axel Wilde (GER 1055).

Alles in allem ein herr­li­cher Anblick, ent­spre­chen­de Fotos finden sich unter www.ma­ri­onwein­berg.de. Ins­be­son­de­re die beiden betagten Schön­hei­ten Samt­kra­gen (GER 422) und Salute (436) zeigten ein­drucks­voll ihre Ge­schwin­dig­keits­po­ten­tia­le, die durch die auf­wen­di­gen Re­no­vie­run­gen der letzten Monate nicht gelitten haben.

Herzliche Grüße,

Euer Christian Zinkler,
Flot­ten­ka­pi­tän Rheinland, GER 975

2. Platz für das Team Ka­e­se­win­kel in Speyer

2. Platz für das Team Kaesewinkel in Speyer
2. Platz für das Team Kaesewinkel in Speyer

2. Platz für das
Team Ka­e­se­win­kel in Speyer

Bei der Rang­lis­ten­re­gat­ta der Va­ri­an­tak­las­se im Ref­fentha­ler Altrhein bei Speyer erreichte das Team Kai+Wolfgang Ka­e­se­win­kel mit ihrer Varianta GER 143 “pole­po­si­tion” den 2. Platz bei 15 Startern.

Fast 100 Boote beim Ansegeln um das Blaue Band

90 Boote beim Ansegeln um das Blaue Band.

Bei zunächst leichten Winden und durchweg trockenen Be­din­gun­gen konnte eine Wettfahrt gesegelt werden. Tra­di­tio­nell waren Start und Ziel­durch­gang vor dem Clubhaus des YCRE. Besonders er­wäh­nens­wert: Mit 84 Jahren zeigten Ric Stiens (YCRE) und seine Crew den Jüngeren, wie man knapp aber verdient das Blaue Band gewinnen kann. Der YCRE wünscht allen Se­gel­freun­den eine schöne Saison 2014!

Er­folg­rei­cher Start für Ben und Anna bei den Os­ter­re­gat­ten

Im Opti erfolgreich: Anna Härter.
Im Opti erfolgreich: Anna Härter.

Er­folg­rei­cher Sai­son­start für
Ben und Anna bei den Os­ter­re­gat­ten

Ben van Cau­wen­bergh gewinnt mit seiner Stamm-Crew souverän die Os­ter­re­gat­ta auf dem Alsmeer in Holland gegen eine starke in­ter­na­tio­na­le Kon­kur­renz. Anna Härter ersegelt einen her­vor­ra­gen­den 58. Platz bei der le­gen­dä­ren Gardasee-Op­ti­re­gat­ta in der cadetti-Gruppe (200 in­ter­na­tio­na­le Teil­neh­mer) und wurde damit bestes deutsches Mädchen in ihrer Gruppe.

Drei Ruhr­land­crews starten beim Sessan-Cup der Fol­ke­boo­te

nzwischen gibt es 26 gemeldete Teams auf 52 Fol­ke­boo­ten: 5 Teams aus Schweden, 4 Teams aus Dänemark, 2 Teams aus Finnland, 1 Team aus Estland, 1 Team aus Ungarn, ein ge­misch­tes Team aus Groß­bri­tan­ni­en und Estland sowie 12 Teams aus Deutsch­land.
Die Folkeboot-Flotte Essen wird von zwei Teams vertreten:
Team 1: Rainer Has­sel­mann YCRE/ Jochen Bobbert WSB
            Uwe Paulsen YCRE/ Jochen Weber YCRE
Team 2: Heiner Fah­nen­stich YCRE/ Geert Paulsen YCRE
            Sascha Gardy SKS/ Stefan Dunkel YCRE

Der Sessan Cup ist die älteste der großen in­ter­na­tio­na­len Regatten in der Klasse der Nor­di­schen Fol­ke­boo­te. Seine Ge­schich­te begann 1952 in Göteborg, seit 1957 trägt die Regatta als Ein­la­dungs­re­gat­ta den Namen der Sessan-Reederei, die damals die Fährlinie über das Kattegat zwischen dem schwe­di­schen Göteborg und dem dänischen Fre­de­ri­ks­havn un­ter­hielt und deren Reeder Ulf Trapp selbst ein be­geis­ter­ter Folkeboot-Segler war. Heute wechselt der Ver­an­stal­tungs­ort zwischen Skan­di­na­vi­en und Deutsch­land.
Der gast­ge­ben­de Se­gel­ver­ein stellt mit Hilfe der re­gio­na­len Folkeboot-Flotte die Boote. Sie werden den Steu­er­leu­ten, die ei­gent­lich nur ihre Segel und ein Crew­mit­glied mit­brin­gen müssen, zugelost und der lokale Eigner ver­voll­stän­digt die Crew. Eine Ver­stän­di­gung ist also ga­ran­tiert. Die Teil­neh­mer segeln in Teams mit je zwei Booten, die so ihre Nation oder Flotte re­prä­sen­tie­ren, ein klas­si­sches Fleet-Race mit 4 Wett­fahr­ten, verteilt auf zwei Tage.
Der Sessan Cup ist etwas Be­son­de­res. 
Ei­ner­seits ist es ein großes Fa­mi­li­en­tref­fen, das nur mit der Un­ter­stüt­zung und der Gast­freund­schaft der Eigner der Flotte Berlin statt­fin­den kann. 
An­de­rer­seits - und das ist ebenso be­mer­kens­wert – hat die Regatta einen großen sport­li­chen Wert. Allein die Dänen schicken 5 Teams, darunter mit Holk und Jörgensen einige ihrer besten Leute, um den Cup zu ver­tei­di­gen. Der Sessan Pokal ist eine Ein­la­dungs­re­gat­ta, für die man von seiner Flotte nominiert wird, und dabei gewesen zu sein, das kann nicht jeder von sich behaupten.“
Am Freitag, dem 24. April 2014 gibt es dann ab 16.00 Uhr eine große Auslosung, durch die die Boote ihre Steu­er­leu­te finden. An­schlie­ßend gibt es die Mög­lich­keit für Trimm­schlä­ge und Vor­be­rei­tun­gen. Nach einem Be­grü­ßungs­abend geht es dann am Samstag und Sonntag wie gewohnt mit den ei­gent­li­chen Wett­fahr­ten weiter. Nur eines ist anders: gepunktet wird im Team.

Rainer Has­sel­mann

YCRE-Team verpasst Qua­li­fi­ka­ti­on zur Se­gel­bun­des­li­ga nur knapp

Bericht über die Qua­li­fi­ka­ti­on zur Se­gel­bun­des­li­ga in Glücks­burg

Nachdem feststand, dass der Yachtclub Ruhrland an der Re­le­ga­ti­on für die Se­gel­bun­des­li­ga 2014 teil­neh­men möchte, wurde schnell ein Team bestehend aus Aaron Berger, Alex Bösken, Ben van Cau­wen­bergh und Martin Jahrmarkt gebildet. Unser Ziel war es von Anfang an, einen Platz in der 2. Bun­des­li­ga zu erreichen, was eine Plat­zie­rung unter den ersten 23 bei der Re­le­ga­tio­nen in Flensburg vor­aus­setz­te. Uns war klar, dass diese Aufgabe nicht so einfach werden würde, deshalb or­ga­ni­sier­te Hans-Walter Fink Trai­nings­mög­lich­kei­ten für uns in Mon­ni­cken­damm am Ijs­sel­meer. Hier trai­nier­ten wir an drei Wo­chen­en­den insgesamt vier Tage auf einer J70, welche neben der J80 als Boot bei der Re­le­ga­ti­on in Flensburg zum Einsatz kommen sollte. Bei diesen Trainings wurden wir durch die beiden Ruhr­län­der und Star­boot­seg­ler Jörg Mellis und Peter Hoffmann un­ter­stützt, die uns sehr geholfen haben, unsere Manöver sowie den Se­gel­t­rimm zu per­fek­tio­nie­ren.

Tag 1: Ankunft in Glücks­burg Am Don­ners­tag, den 3. April, machten wir uns auf den Weg in Richtung Glücks­burg, wo auf der Flens­bur­ger Förde die Re­le­ga­ti­on für die Se­gel­bun­des­li­ga 2014 statt­fin­den sollte. Während unser Team­ma­na­ger Hans-Walter mit seiner Frau Jutta schon früh morgens aufbrach, um sich um Trai­nings­mög­lich­kei­ten für Frei­tag­mor­gen vor Start­be­ginn um 14:00Uhr zu kümmern, fuhren wir mit Ben um 15:00 Uhr in Essen los. Nach einer pro­blem­lo­sen Fahrt trafen wir etwa um 21:00 Uhr in Glücks­burg ein. Eine Un­ter­kunft in der Se­gel­schu­le des Deutschen Hoch­see­sport­ver­bands Hansa direkt am Yacht­ha­fen war durch unseren Team­m­an­ger bereits or­ga­ni­siert und so konnten wir nach einem ge­mein­sa­men Abend­es­sen direkt zu Bett gehen.

Tag 2: Sturm Nach einer er­hol­sa­men Nacht standen wir um viertel nach sieben auf, um nach einem guten Frühstück unser erstes Training auf einer J80 um 9:30 Uhr wahr­zu­neh­men. Die Zeichen standen dabei auf Sturm! Wie wir später um 13:00 Uhr bei der Steu­er­manns­be­spre­chung erfahren haben, wurden an diesem Morgen in Böen bis zu acht Wind­stär­ken gemessen. Dem­ent­spre­chend schwer taten wir uns auch mit unserem Training. Nach dem wir zweimal mit nach Lee aus­we­hen­dem Gennaker komplett waa­ge­recht auf der Seite gelegen hatten und wir uns nur noch durch Fest­hal­ten an der Reling vor einem Sturz in die kalte Ostsee bewahren konnten, waren wir nicht unbedingt böse darüber, dass wir an­schlie­ßend aufgrund eines verloren gegangen Bolzens, der die Großschot mit dem Großbaum verbindet, das Training auf der J80 abbrechen mussten. Da unser Team­ma­na­ger uns natürlich eine optimale Vor­be­rei­tung er­mög­li­chen wollte, hatte er uns noch ein Training auf der J70 um 11:00 Uhr ver­schafft. Als uns das Shuttle-Motorboot gerade raus­brin­gen wollte, erfuhren wir über Funk, dass alle Trainings ab­ge­bro­chen werden, da schon zu viel Material zu Bruch gegangen war. Insgesamt sind an diesem Morgen drei Masten gebrochen und mehrere Segel und Gennaker zerrissen. 2 Die Wett­fahrt­lei­tung verschob daraufhin den Start zunächst auf 16:00 Uhr und später noch einmal auf 17:00 Uhr. Außerdem wurden die Se­ge­l­an­wei­sun­gen geändert, so dass es möglich wurde, vor dem Start den Einsatz des Gennakers zu verbieten. Dies geschah dann auch um 17:00 Uhr bei den ersten Starts. Wir mussten zuerst auf einer J80 segeln. Nach einem schlech­ten Start und einer starken ersten Kreuz lieferten wir uns ein packendes Duell mit dem SKBUE um den ersten Platz, das wir leider in einem Fo­to­fi­nish knapp verloren haben. Danach konnten wir duschen gehen, da wir in keinem weiteren Lauf an diesem Tag mehr dran kamen. Mit dem zweiten Platz im Rücken gingen wir sehr zufrieden abends zum Empfang aller Segler im Flens­bur­ger Segelclub. Nach ein paar Bierchen gingen wir relativ früh schlafen, schließ­lich hatten wir am nächsten Morgen um 9:15 Uhr Start­be­reit­schaft und waren direkt als erster wieder dran.

Tag 3: Flaute Der dritte Tag begann m l wieder mit einem sehr leckeren Frühstück im DHH. Danach ging es nach einer kurzen Steu­er­manns­be­spre­chung raus aufs Wasser. Leider hatte sich die Wet­ter­la­ge über Nacht komplett geändert. Statt Sturm herrschte nun Flaute. 1-2 Wind­stär­ken und sehr drehende und böige Winde, wandelten den Se­gel­sport von einem Schach­spiel zu einem Glücks­spiel. Der erste Lauf war einer, den wir gerne vergessen würden und sollte uns im weiteren Verlauf der Regatta noch teuer zu stehen bekommen. Wir mussten wieder auf der un­ge­lieb­ten J80 ran und er­wisch­ten in einem Feld mit acht Booten einen schlech­ten Start. Danach wurde es für uns schwierig, uns frei zu segeln. Wir hatten das Glück dabei, kon­se­quent gegen jeden Dreher zu segeln und jede Böe knapp zu verpassen. Platz sieben – eine kalte Dusche! Der zweite Lauf an diesem Tag begann besser. Wir waren erster an der Luvtonne und bei der zweiten Luvton­nen­run­dung auf Platz zwei direkt hinter dem ersten und 50 Meter vor Platz drei und vier. Um den ersten noch ein­zu­ho­len folgten wir ihm auf dem letzten Gennaker-Kurs auf die linke Seite. Die Dritten und Vierten fuhren nach rechts und bekamen dort eine Böe, womit sie uns kurz vor dem Ziel noch kas­sier­ten. Platz vier. Danach ging es für den Rest des Tages auf und ab. Es folgten die Plätze 2,4,3,4. Ins­be­son­de­re der letzte vierte war auch noch sehr bitter, da es sich um eine Zen­ti­me­ter­ent­schei­dung handelte und wir kurz zuvor noch an dritter Stelle lagen. Am Ende wurden die Läufe bei Wind­stär­ken gesegelt, die diese Be­zeich­nung nicht verdient haben. Noch nicht einmal auf dem Bal­de­ney­see würde bei so einem Wind jemals Regatta gesegelt werden. Beim Abend­es­sen be­spra­chen wir, was falsch gelaufen war an diesem Tag und kamen zu dem Schluss, dass wir ei­gent­lich gut gesegelt waren und nur eine Menge Pech hatten. Also schlug Ben vor, dass wir am nächsten Tag einfach noch drei gute Läufe raushauen sollten und uns somit die Qua­li­fi­ka­ti­on sichern würden.

Tag 4: Ein Krimi Der vierte Tag sollte ein absoluter Krimi werden. Früh morgens um 9:15 Uhr waren wir wieder dran. Zwei bis drei Wind­stär­ken und kon­stan­ter Wind sorgten für gute Se­gel­be­din­gun­gen. Wir segelten einen starken ersten Lauf und einen guten zweiten Platz. Mit großer Euphorie fuhren wir an Land, wo sofort wieder Er­nüch­te­rung eintrat. Plötzlich waren wir in unserem ersten Lauf vom Vortag dis­qua­li­fi­ziert worden und hatten statt 15 Punkten für den siebten Platz, -10 Punkte in der Wertung stehen. Auf Nachfrage von Hans Walter ergab sich, dass wir in diesem Lauf das Zeitlimit von 3 Minuten über­schrit­ten hatten und deswegen mit DNF gewertet wurden, was laut Se­ge­l­an­wei­sung einer Dis­qua­li­fi­ka­ti­on gleich kommt und mit Punkt­ab­zug bestraft wird (eine sehr unfaire Regelung!!). Egal! Mund abputzen und weiter machen! Wir könne es noch schaffen! Einfach zwei gute Läufe noch! Im nächsten Lauf waren wir wieder sehr stark und landeten auf Platz zwei. Auf der Er­geb­nis­lis­te lagen wir nun auf dem 27. Platz. Ein zweiter Platz im letzten Lauf könnte reichen aber Platz eins wäre besser! Also ging es los zum letzten Start wieder mit einer J80 und acht Booten in einem Start. Nach einem guten Start waren wir als erster an der Luvtonne jedoch direkt gefolgt von den sieben anderen Booten. Auf Back­bord­bug setzten wir den Gennaker mit den anderen im Nacken. Die linke Tonne vom Leegate war be­vor­teilt, somit ent­schie­den wir uns nach ein paar hundert Metern eine Halse zu fahren. Leider ist das zweite Boot ein bisschen tiefer gefahren als wir und war nun mit Vorfahrt auf Kol­li­si­ons­kurs. Wir dachten wir kommen vorne durch, es passte aber leider nicht. Protest! Die Jury erteilt uns einen Penalty! Also bergen wir in Win­des­ei­le den Gennaker und drehen einen Kringel. Danach lohnt es sich nicht mehr ihn zu setzen. Als wir an der Leetonne ankommen, treffen wir eine weitere fatale Ent­schei­dung. Das Boot vor uns rundet die Tonne schlecht und hatte den Gennaker noch zur Hälfte oben. Es tut sich eine Lücke auf zwischen dem Boot und der Boje. Wir ent­schei­den uns da rein zu fahren. Protest! Wir bekommen erneut einen Penalty von der Jury! Nachdem wir einen weiteren Kringel gedreht haben ruft Ben: „Come on Jungs! Es ist noch nicht vorbei!“ Und er hat recht! Alle Boote liegen noch dicht beisammen und wir sind mitten drin! Also nochmal alles geben! Nach einer weiteren starken Kreuz sind wir zweiter an der Luvtonne und müssen nur noch ins Ziel. Wir setzen den Gennaker schneller als der Erste und fahren ihm direkt über den Lappen. Das Feld teilt sich. Wir fahren nach rechts, einige gehen durch die Mitte und manche nach links. Nach der Halse sind 5 Boote mit Steu­er­bord­bug auf einer Linie, aber wir haben den besten Winkel zum Wind sowie zu Ziellinie, Platz eins! Was für ein Rennen! Wieder an Land ging dann eine endlose Warterei und Rechnerei los. Am Ende Platz 25, knapp verpasst. Wir sind trotzdem stolz auf unsere Leistung und wären ohne die Dis­qua­li­fi­zie­rung auf Platz 19 gelandet.

Wir hatten einen Rie­sen­spaß und konnten ohne weiteres mit den großen Vereinen wie, Kieler Yachtclub, Hamburger Segelclub oder Münchener Yachtclub mithalten. Wir bedanken uns ins­be­son­de­re bei Jörg und Peter für die Un­ter­stüt­zung beim Training in Mon­ni­cken­damm. Des­wei­te­ren möchten wir uns ganz herzlich bei unserem Team­ma­na­ger und seiner Frau bedanken! Sie haben sich um alles gekümmert - nur segeln mussten wir selber. Außerdem haben sie uns an Land wieder auf­ge­mun­tert, motiviert und uns wertvolle Tipps gegeben! Gleich­zei­tig waren sie – wie typische Opti-Eltern - nervöser als wir und haben mit uns mit­ge­lit­ten. Also einen herz­li­chen Dank an Hans Walter und Jutta Fink! Letzt­end­lich möchten wir uns für die Chance bedanken, den Yachtclub Ruhland bei einem solchen Event vertreten zu dürfen! Also vielen Dank! Nächstes Jahr ist der Ruhrland wieder dabei!

Liebe Grüße wünschen Euch

Aaron, Alex, Ben und Martin

Spring-Trophy 2014

Erster bei den H-Booten und Gewinner der Spring-Trophy wurde das Team vom Starn­ber­ger­see mit Peter Zauner als Steu­er­mann.

Bester Ruhr­län­der bei den H-Booten wurde Guido Körbes und seine Crew mit einem 4. Platz vor Ernst Barbeck, Bernd Brämig und Ekkehard Möhring.

Beste Ruhr­län­der waren bei den Staren Jörg Mellis und André Kruse mit einem 5. Platz. Erster und Gewinner des Fritz-Betcke-Preises wurde Felix Gold vom VSAW.

Antwerp Snipe Cup 2014

Antwerp Snipe Cup 2014

Am 15.-16. März erzielten Ben und Nadja bei teilweise heftigem Wind ihren ersten Sai­son­sieg mit ihrer Snipe in Antwerpen und ver­tei­dig­ten damit ihren Titel aus dem Vorjahr in einem Teil­neh­mer­feld von 21 Startern.

Starboot-Plat­zie­run­gen 2013

Starboot-Plat­zie­run­gen 2013

1. Ederkogge Edersee, 20/21.4.13, von 10 Teil­neh­mer:
2, Uwe Hannemann
Haki Luxa mußte wegen Ma­te­ri­al­bruch die Regatta abbrechen

2. Heinz Nixdorf Pokal, Möhnesee 2.-5.5.2013, von 35 Teil­neh­mer:
23. Uwe Hannemann
25. Hacki Luxa 25.
26. Peter Hoffmann

3. In­ter­na­tio­na­le Deutsche Meis­ter­schaft Möhnesee 2.- 6.5.2013, von 29 Teil­neh­mer:
22. Uwe Hannemann
24. Hacki Luxa

4. E.F. Laeisz Preis Au­ßen­als­ter HH, 1.-2.6.2013 von 13 Teil­neh­mer:
8. Hacki Luxa
10. Peter Hoffmann


5. Bahn­wär­ter Preis Au­ßen­als­ter HH. 17./18.8.2013 von 18 Teil­neh­mer:
5. Peter Hoffmann
18. Haki Luxa


6. In­ter­na­tio­na­le Meis­ter­schaft District 13 Loos­drecht NL 23-25.6.2013 von 29 Teil­neh­mer:
16. Uwe Hannemann19. Peter Hoffmann


7. Ok­to­ber­fest­re­gat­ta Ammersee 27-29.10.2013 von 54 Teil­neh­mer:
32. Jörg Mellis
52. Peter Hoffmann

8. cercle de la voile de paris, seine 1-3.11.2013 von 22 Teil­neh­mer:
1. Uwe Hannemann

 

Jörg Mellis