Yachtclub Ruhrland Essen e.V.

Regatt­a­be­richte 2019

90 Jahre Drachen, Anniversary Regatta, Sanremo

Drei Teams aus der Rheinland­flotte und zwei Teams aus dem YCRE haben sich entschlossen, an der Jubilä­ums­regatta in Sanremo teilzu­nehmen. Immerhin waren 1200 Km Landweg zu überbrücken. Aber die Aussicht auf ein heraus­ra­gendes Ereignis, dazu die Hoffnung auf letzte Sonnen­strahlen, rechtfer­tigten den Aufwand.

162 Drachen aus aller Welt sollten am Start sein. Eine Vielzahl von Olympia­siegern, Welt- und Europa­meistern, natürlich die deutsche Drachenelite, sowie Spitzen­segler aus unterschied­lichsten Klassen sollten sich in Sanremo treffen. Da sind zu nennen: Andy Beadswoth, der amtierende Weltmeister im Drachen, Dimitry Samokin, Anatoly Loginov, Pieter Heerema, Peter Gilmor und der spätere Sieger Jens Christensen.

Was kann daher spannender sein, mit und gegen diese Größen zu Segeln? Die Chancen von (Teddy) Hans R. Behr mit Lars Lensing-Hebben und Veit Bücken auf PANIC GER  1167, Dr. Wolfgang Bays mit Helmut Kraus und Arnold Dees (alle YCRE) auf CASAAR GER 1196, sowie Axel Wilde mit Jörn-Simon Wilde und Lukas Altenbach (alle YCRE) auf SKUGGA GER 1055 waren sicher nur gering – aber der Spass sollte im Vordergrund stehen. Ziel war es, mehr Boote beim Downwind hinter sich zu haben wie der Erste am Baldeneysee –  was so um die 15 Schiffe bedeuten würde. Hier kann schon vorweg genommen werden, dass das allen Crews vielfach bestens gelungen ist.

Nach 15-stündiger Fahrt war das Ziel erreicht. Auf einem großen Takelplatz konnten die Masten gestellt werden und eine etwas chaotische Organi­sation sorgte dafür, dass die vielen Drachen mit zwei Autokränen zu Wasser kamen. Dann war für jedes Teilneh­merboot ein ausgewiesener Liegeplatz mit Muringleine vorgesehen. Ein unvorstellbares Bild schönster Drachen war im Hafen zu bewundern. Vom ganz alten Holzdrachen (noch mit Holzmast) bis zu den neuesten performance Drachen war alles zu sehen.

Spannung pur auf den ersten Wettfahrttag (7.10.). Beim Skipper­meeting wurde aber bereits klar, dass wohl nicht gesegelt werden kann, da noch Starkwind aus Süden herrschte und die Welle mit ca. drei Metern zu hoch war. Also warten auf den zweiten Tag. Hier waren die Verhältnisse sehr gewöhnungs­be­dürftig. Wind ca. 3 -4 aber noch eine Restwelle, die es in sich hatte. Der Spinnacker beim Downwind verhielt sich wie Wäsche in der Waschma­schine was bei Distanzen um 2,5 SM zu einem Nervenspiel wurde.

Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen (A + B) eingeteilt und segelten auf getrennten Bahnen. Nach nur zwei Läufen (die ersten beiden fielen ja leider aus) wurde ein Gold- und ein Silberfleet gebildet. Die ersten 50 Platzierten bildeten das Goldfleet. Erwartungsgemäß fanden sich PANIC, CASAAR und SKUGGA im Silberfleet wieder.

Am dritten Tag waren die Verhältnisse moderat und so konnte das große Jubilä­ums­rennen problemlos stattfinden. Welch ein Bild, welch ein Gefühl mit 162 Schiffen gleich­zeitig auf einer kilome­ter­langen Starlinie zu starten !!! Da war das Ergebnis zweitrangig. PANIC machte einen beacht­lichen 44. Platz. CASAAR wurde 122. und SKUGGA 138.

Der vierte Tag war den beiden Fleets vorbehalten und es wurde bei sommer­lichen Verhält­nissen fair und taktisch gesegelt. So war es auch am letzten Wettfahrttag.

Im Ergebnis wurde PANIC im Silberfleet 21., CASAAR 37. Und SKUGGA 42. Ziel erreicht – viele bunte Spinnacker wurden hinter uns gelassen.

Nun noch etwas zum Rahmen. Der Yachtclub Sanremo hat sich alle Mühe gegeben, und dieses Event zu einem Highlite gemacht. Täglich Livemusik beim Einlaufen in den Hafen. Reichlich Regattabier, Wein und Gin-Tonic. Viele Gelegen­heiten mit  der interna­tionalen Drachen­familie in Kontakt zu kommen. Themen­buffets und einen Galaabend mit leckeren Speisen und Getränken. Dazu mediterranes Flair und Tanzmusik bis in die tiefe Nacht. Das alles für über 500 Segler, Offizielle und den mitgereisten „Anhang“. Wahrlich eine große Leistung. So wird diese Regatta sicher bei allen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben.

Autor: Arnold Dees

Commodore Senator Dr. Lüer-Preis 2019

Am letzten Wochenende wurde der 62. Commodore Senator Dr. Lüer-Preis am Yachtclub Ruhrland ausgetragen. Freitag wurde beim Einkranen auf dem Bootsplatz der neue Flottenstar auf den Namen Young Star getauft. Dazu gab es, dank Jörgs großzügiger Unterstützung, frisch­ge­zapftes Landfürst für alle Gäste.

Unsere bayrischen Teilnehmer hatten später am Abend auf der Autobahn noch mit einem Reifen­platzer zu kämpfen. Unser Flotten-Kapitän eilte schnell zur Hilfe, so dass die beiden Jungs in der Nacht noch den Weg an unseren schönen Baldeneysee finden konnten.

Am nächsten Morgen regnete es in Strömen! Glückli­cherweise kam der Wind nicht wie angekündigt aus Süd sondern aus Südost. So konnte unser Wettfahrt­leiter, Stefan Giesen, drei Läufe an diesem Tag über die Bühne bringen. Der mäßige Wind war allerdings sehr drehend und böig, was das Segeln nicht unbedingt einfach machte. Das Feld wurde gut durchge­mischt, sodass es drei unterschiedliche Tagessieger gab.

Martin Jahrmarkt & Kristian Klein lieferten sich einen packenden Kampf mit den Sauerländer Highländern Rainer Kamrath & Jürgen Rademacher von der Möhne sowie mit den Young Stars Jan Borbet & Jesper Spehr auf dem Flottenstar um die Gesamt­führung.

Nach dem Segeln ging es auf dem Bootsplatz bei köstlichem Stegbier und guter Musik mit dem sozialen Teil der Regatta weiter. Die gute Stimmung wurde gegen 18:30 Uhr mit in das Clubhaus genommen, wo dann ein leckeres Regatta-Essen von Herrn Hülst auf die Teilnehmer wartete. Nach dem Essen trudelten unsere Gäste aus dem YCRE und vom restlichen Baldenyesee ein. Elina Laivera und DJ Caba Kroll heizten uns auf der Tanzfläche richtig ein und es wurde bis tief in die Nacht gefeiert.

Am nächsten Morgen stellte sich dann die Ernüch­terung ein. Spiegel­glattes Wasser veranlassten den Wettfahrt­leiter zu einer Startver­schiebung. Gegen 12:30 Uhr wurde die Regatta dann ohne einen weiteren Lauf für beendet erklärt. Gewonnen haben damit Martin & Kristian vor Rainer & Radi und Jan & Jesper. Frank Tusch und Sven Winkelmann sicherten sich den Titel des Landes­meisters von NRW. Diese Wertung besteht aus 3 unterschied­lichen Regatten am Baldeneysee und der Möhne, von denen Frank und Sven bereits im Vorfeld des Lüer-Preises zwei gewinnen konnten.

Insgesamt war es eine sehr schöne Veranstaltung. Der Lüer-Preis wurde wieder einmal seinem guten Ruf gerecht. Alle Teilnehmer und Clubmit­glieder hatten großen Spaß!

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, insbesondere bei den auswärtigen aus Bayern, Hamburg, Kiel, Sauerland, Kroatien, Niederlande und den Vereinigten Staaten von Amerika. Über die Teilnahme von Chas Beek aus Newport Beach, Kalifornien haben wir uns besonders gefreut. Chas ist Starboot­segler in der dritten Generation. Sein Großvater Barton Beek sowie sein Vater Chuck Beek sind einigen Mitgliedern der Essener-Flotte noch gut bekannt. Sein Vater hat 1986 sogar schon mal den Lüer-Preis gewonnen. Dement­sprechend freute es uns Chas und seine Schwester Hannah als Gäste zu haben und ein bisschen interna­tionales Flair an den Baldeneysee zu bekommen.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Lüer-Preis!

Mast- und Schotbruch

Essener Starboot-Flotte

Bilder

Ergebnisse

Interna­tionale Deutsche Meister­schaft der H-Boote 2019

H-Boot an der Kreuz

In der ersten Oktoberwoche waren die Spitzen­segler der H-Boote an den Ammersee gerufen. 55 Crews folgten der Einladung des Augsburger Segelclubs in Utting. Crews aus Österreich und Finnland sorgten für das interna­tionale Flair. Leider fehlten die Schweizer und die Nieder­länder. Die Crew von GER 1176 war mit Lutz Röder und Heiko Möller dabei und ist damit einziger Vertreter des YCRE bei dieser IDM.


Anfahrt und Rückfahrt gestalteten sich problemlos, wenn auch langwierig. A3 etc. …, ein leidiges Thema. Wir wurden mit freund­lichem Wetter und milden Temperaturen in Bayern empfangen. So genossen wir den Ausblick auf das Kloster Andechs, das auf den Hügeln des gegenüber­lie­genden Ufers angesiedelt ist. Der Ausblick nach Süden bei Föhnlage ist beeindruckend, bis zu den hohen Bergen, die teils schnee­bedeckt sich zeigten. Toll.


Der erste Wettfahrttag zeigte sich wetter­technisch noch milde, doch die folgenden beiden Tage waren geprägt von frischem Wind, niedrigen Temperaturen und viel Regen. Durchsetzt mit sehr kräftigen Böen, ergaben sich manchmal abenteu­erliche Eindrücke mit fliegenden Spinnackern und flach liegenden Booten. So manche Crew war dann leicht überfordert, freilich nicht die bekannten Cracks, die folglich auch die vorderen Plätze belegten. GER 1176 konnte da leider nicht mithalten, einmal blackflagg tat ihr Übriges …

H-Boote am Start

Wie breit das hohe Leistungs­po­tential gestreut war, zeigt sich schon darin, dass aus 8 Wettfahrten 7 verschiedene Erstplat­zierte hervor­gingen! Nach 8 gelungenen Wettfahrten heißt schließlich der neue Deutsche Meister in der H-Boot-Klasse Frank Schönfeld vom Mühlen­berger Yachtclub mit seiner berliner Crew auf GER 1456, Zweitplat­zierter ist Holger Köhne auf GER 1010 vom Potsdamer Yacht-Club und Dritter wurde Kay Nieder­fah­renhorst auf GER 1420 vom Münchner Yachtclub. Vom Baldeneysee waren 2 weitere Boote vertreten. Christoph Zander erreichte auf GER 1393 den 16. Platz und Peter Späth auf GER 1693 den 21sten.

H-Boote auf dem Ammersee

Die Organi­sation des ASC war vorbildlich. Die Abendver­an­stal­tungen in der urig und gemütlich gestalteten “Scheune“ – eine hervor­ragend geeignete Halle auf dem riesigen Clubgelände - amüsant und humorvoll. Für so manche Crew verliefen die Abende allerdings weniger gemütlich, denn es gab zahlreiche Protest­ver­hand­lungen.


Lediglich die Stegplätze waren gewöhnungs­be­dürftig. Unterlagen sie doch nahezu ständigem Schwell, der die Boote in den Riggs gelegentlich unerwünschten Kontakt aufnehmen ließ. Dennoch lautet das Fazit: der Ammersee ist ein attraktives Segelrevier.


Michael Röhrig


GER 1176


Klassiker Rendezvous 2019 - wieder im Zeichen des YC Ruhrland!

Salute
Bei der diesjährigen Auflage des bewährten und beliebten Formats für klassische Hozboote stellte der YC Ruhrland mit 6 Booten ein knappes Drittel des Teilnehmerfeldes.
Die 3 Drachen Schönheiten von Ric Stiens, Richard Schröder-Finckh und Gerd Müller-van Ißem, die schnelle O-Jolle von Hans Baumann und die 2 Hansajollen von Rainer Lotzien und Lothar Ständeke bedeuteten 6 Meldungen für den YCRE. Und erstmals waren 6 Holzdrachen dabei! Salute mit der ältesten Crew um Ric Stiens und die A&R Schönheit Fridolin von Stefan Altenbach waren da erneut die Hingucker! Ein echter Wettbewerb mit dem L-Boot L 17/201 mit Frank Bittner und Achim Reinhardt, der Peitschenmast hat schon was…..
 
Mit je einem Vormittagskurs nach Frühstück und Nachmittagskurs nach Mittagspause rundete dann die bewährte klassische Bergische Kaffee-Tafel für alle Teilnehmer und Gäste das Ereignis ab, getreu dem Motto Segeln nicht gegeneinander sondern miteinander!
Rechnet man das liebevoll restaurierte Folkeboot Aengelen von Anke Hausmann hinzu, das die Neuß-Düsseldorfer Crew mit Jim Scheid und Murmel Fauth schnell über den Kurs brachte, schaffte der Ruhrland sogar die glorreiche 7 im Startfeld!
Bei der Preisvergabe wurde der Samtkragen mit dem ewigen Wanderpreis, dem Admiral von Trohta Silberteller dekoriert, Gerd Müller-van Ißem bedankte sich bei seiner Crew Doris Wilke und Wolfram Limper für die starke Spi-Arbeit, die den großen Vorsprung im letzten Rennen einbrachte.
Das Gesamtergebnis unter manage2sail.com zeigt die Ergebnisse aller Ruhrland-Teilnehmer, den 3.Plazt von Rainer Lotzien und erneut vordere Position auf Platz 8 von Hans Baumann mit seiner O-Jolle, als Einhandsegler allein! Bei der Verteilung der diversen Preise wurde das Engagement der EYC Crew um Wolfgang Pressburger und das unermüdliche Classic-Wirken der Familie Schulz mit großem Beifall gewürdigt. Der Rheinlandchef des Freundeskreises Klassische Yachten Achim Reinhardt macht schon Appetit auf das Rendezvous am 3.10.2020 und die Samtkragen-Crew bewarb den neue Veranstaltung, die Rheingau-Classics in Niederwalluf, die Anfang September 2020 in Rheingau ein weiteres Highlight bei den Binnen-Veranstaltungen des Freundeskreise Klassischer Yachten verspricht! 2019 war der Samtkragen ja dabei!

Landes­meis­ter­schaft der Drachen vor dem Clubhaus

YCRE : Landesmeisterschaft Drachen 2019

Mit 16 gemeldeten Schiffen, davon 13 !!! aus dem Ruhrland, haben wir das gute Meldeer­gebnis aus dem Vorjahr noch übertroffen. Besonders erfreulich ist, dass alle neuen Flotten­mit­glieder der Drachen­klasse dabei waren.

YCRE : Landesmeisterschaft Drachen 2019

Mit fünf perfekt abgewi­ckelten Wettfahrten hatte Martin Jahrmarkt als Wettfahrt­leiter eine tolle Premiere. Gewinner der Serie mit 5 ersten Plätzen, von denen sogar einer gestrichen werden konnte, war Ben van Cauwenbergh mit seiner Frau Nadja und Verstärkung aus Belgien. Peter Hoffmann war als Crew beim Drittplat­zierten André Schenten dabei.

YCRE : Landesmeisterschaft Drachen 2019

Der 4. Platz ging an GER 972 mit Hans-Walter Fink, Jörn Gruber und Christoph Zander punktgleich mit GER 422 Gerd Müller-van-Ißem und seiner Crew auf dem 5. Platz.

YCRE : Landesmeisterschaft Drachen 2019

Ein herrlicher Sonnen­un­tergang beim Regattaessen rundete die Landes­meis­ter­schaft ab.

Einen weiteren Bericht findet ihr auf der Seite der Drachen­klasse unter folgendem Link:

LM Drachen

Weitere Fotos findet ihr unter folgenden Links:

www.mcfly37.de/freunde/drachen.zip

http://www.marionweinberg.de

YCRE : Landesmeisterschaft Drachen 2019

Star IDM Berlin

Am 24.09. fuhren wir zur Interna­tionalen Deutschen Meister­schaft nach Berlin an den Müggelsee. Die Regatta wurde vom Yachtclub Berlin Grünau veranstaltet. Der Verein, aus dem auch Legenden wie Jochen Schümann und Robert Stanjek kommen. Letzterer war bereits Starboot Weltmeister und hatte natürlich auch für die IDM gemeldet. Neben Robert waren viele weitere gute Teams aus der gesamten Bundes­re­publik und außerdem Dänen, Schweizer und Schweden am Start.
Die Essener Flotte war mit zwei Booten vertreten, denn Jörg und Felix hatten die Reise nach Berlin ebenfalls angetreten. Kristian und Ich reisten extra einen Tag früher an, um neben der Vermessung am Mittwoch, auch noch ein bisschen trainieren zu können. Leider fanden wir auf dem Wasser hauptsächlich Regen und fast keinen Wind vor. Somit fiel unser Trainings­schlag sprich­wörtlich ins Wasser.

Am Donnerstag dann ein ähnliches Bild. Kein Wind und viel Regen. Somit warteten wir bis 16:00 Uhr bevor die Wettfahrt­leitung den Start auf Freitag verschob. Abends gab es dann ein leckeres Barbecue im Club.

Am nächsten Morgen ging es dann endlich aufs Wasser. Bei 2 Bft und viel Regen war Nerven­stärke gefragt. Für uns als Team vom Baldeneysee kein Problem. So landeten wir nach einem 7. und einem 9. Platz nach dem ersten Tag auf Platz 6.
 Abends wurden bei der Versammlung der Flotte­no­bleute wichtige Dinge besprochen. Danach stürzten wir uns in das Nachtleben von Friedrichshagen.

Am nächsten Tag gab es mehr Wind und zunächst kein Regen. 3-4 Bft mit 5 Bft in den kräftigen Böen veränderten das Segeln im Vergleich zum Vortag. Nach einem enttäu­schendem 14. Platz im ersten Rennen legten wir mit Platz 5 ein starkes zweites Rennen nach. Gegen Ende des dritten Rennens zog plötzlich ein Gewitter über den Müggelsee. Das bedeutete Sturm und natürlich viel Regen. Glückli­cherweise drehte der Wind um 90 Grad und machte aus dem Vorwind- einen Halbwindkurs, so dass wir nicht mehr Halsen mussten und Vollgas ins Ziel surfen konnten. Mit Platz 10 in diesem Lauf waren wir zufrieden. Danach konnten wir trotz langer Wartezeit auf dem Wasser kein Rennen mehr zu Ende bringen. Zunächst war kein Wind und dann musste der Wettfahrt­leiter das nächste gestartete Rennen wegen eines weiteren 90 Grad Drehers aufgrund des nächsten heranzie­henden Gewitters abbrechen.

Deutscher Meister wurde Robert Stanjek, auf Platz zwei der Däne Jørgen Schönherr vor dem Schweden Calle Schroder. Wir landeten als 5. Deutsches Team auf dem 9. Platz und waren damit sehr zufrieden. Jörg und Felix verbes­serten sich noch auf den 17. Platz waren aber nicht so ganz mit Ihrer Leistung zufrieden. Insbesondere bei leichtem Wind hatte Ihnen das nötige Quäntchen Glück gefehlt.

Abends beim Dinner in der Weißen Villa am Müggelsee wurde die Sieger geehrt und jeder Teilnehmer bekam einen Preis und einen großen Applaus.

Insgesamt war die IDM eine sehr schöne Veranstaltung mit einem gastfreund­lichen Club und toller Organi­sation. Nur der Regen hätte nicht seien müssen.

Viele Grüße Euer Martin

Ergebnisse

Bilder

Ben wird Vize-Meister bei der belgischen Meister­schaft der Drachen

Belgische Meisterschaft Drachen: Ben van Cauwenbergh wir Vize-Meister

„Brugse Zot“ eine regatta  (tune up) vor die Belgische open Meister­schaft. Brugse Zot ist ein sehr leckeres bier von Brugge, gesponsert von Xavier Vanneste der Eigentümer von Brugse zot brouwerij.

15 Teilnehmer. Zwischen 8 und 22 kn, schönes Wetter.

Es ist ein Fluch entstanden, wer der Brugse Zot gewint, gewinnt nicht die Belgische M.

Alex Helsen the man to beat und 2018 Belgische Meister, sagte, ich werde diese Fluch brechen und gewinne beide.

1e Lauf. mein Team gewinnt BEL80

Mein Ziel war 2e in gesamt, und so war es auch nach 7 laufen, dank an mein Freund Guy Celis wegen ein Protest und ich hatte DSQ.(zu recht). Alex Helsen gewint die regatta. Schlechte Voraus­setzung von wegen  der Fluch für die BM. hahahah

https://www.youtube.com/watch?v=WYRaWM9uE_g

Belgische Meisterschaft Drachen: Ben van Cauwenbergh wir Vize-Meister

Open Belgische Meister­schaft

21 Teilnehmern BEL,NED,GBR, leider keine Deutsche.

7 laufen in 4 Tagen, Samstag könnten wir nicht segeln, zu viel wind und wellen.

10/15 kn, außer Sonntag hatten wir viel wind bis zu 25kn.

Obwohl die Fam. Bakker NED 422 sehr stark waren und mit punkten vorne waren, war es sehr spannend. 5 schiffen könnten die BM gewinnen (siehe link). Sonntag war für 5 teams ein wichtigen tag. Wir BEL 80 erste lauf nur 5e, also kein 1e Platz,  2e und letzte Lauf gewinnen wir, vielleicht doch noch 2e!

Genau ein sehr zufriedene 2e Platz, aber leider nicht BM. Bakkers gewinnen, und Alex hat der Fluch nicht gebrochen und wird 3e.

Ergebnis bei manage2sail

Ostende ist immer eine Heraus­for­derung, und macht immer Spass.

Eure Ben mit Marie,Nadia und WM Ali

Belgische Meisterschaft Drachen: Ben van Cauwenbergh wir Vize-Meister

Ansegeln 1. Mai auf dem Baldeneysee und in Neuseeland

Am erfolg­reichsten waren unsere Jüngsten mit dem Gewinn von 4 Blauen Bändern, 2 bei den Optis (Fynn-Elias und Eric) und 2 bei den Lasern (Anna und Jesper).

Bei den Drachen siegte unser Ehrenmitglied Ric Stiens mit seiner Crew Hubert Baron und Wolfgang Glaser mit deutlichem Vorsprung. Ein ausführ­licher Bericht von Gerd Müller-van-Ißem findet sich auf der Homepage der Drachen­klasse Blaues Band Drachen.

Ric wurde nach der Sieger­ehrung von unserer Jugend­wartin Birgit Padoan zu einer Probefahrt auf unserem neuen Motorboot der Jugend­ab­teilung eingeladen, das wir letztes Jahr auf seinen Namen getauft hatten.

Auch am 1. Mai startete in Neuseeland die Alumni Crew, Sylvia und Org Köster. Nachfolgend ihre Grüße aus Neuseeland vom 30.4.:

Neuseeland und die Bay of Islands sind wunderschön, aber allmählich wird es ziemlich kühl: Zwei Bettdecken reichen nachts nicht mehr aus. Gleich­zeitig geht die Wirbel­sturmzeit in den Tropen zu Ende, und um den 1. Mai ist auf der Rückseite eines abziehenden Sturmtiefs und der Vorderseite eines sich nähernden Hochs ein günstiges Wetter­fenster in Sicht. Denn diese Konstel­lation bedeutet Schiebewind, und zwar kräftigen, in Richtung Fidschi, unserem nächsten Ziel. Aller Voraussicht nach machen wir also morgen den „Abflug“ aus der Bay of Islands – eine sportliche Überfahrt scheint garantiert.

Wir freuen uns auf die Tropen und im Juli auf das Wiedersehen mit Euch in Deutschland!

Beste Grüße
Sylvia und Org

PS: Näheres zu unserer Zeit in Neuseeland erfahrt Ihr auf unserer Webseite www.sy-alumni.de in unserem letzten Logbuch­eintrag.

50 Jahre Samtkragen: Once a Dragon...

Vor 50 Jahren segelte Gerd 1969 als Crew seine erste Drachen­regatta beim Drachen­humpen auf dem Ammersee und 1969 wurde der schnelle Börresen Drachen Samtkragen mit der Baunummer 575 und der ersten Registrierung als GE 20 für die damalige Royal Hellenic YA gebaut. Das Schiff wurde aber nicht ausgeliefert und kam 1970 ins Rheinland, immer begleitet von Gerd als langjährigem Drachen­ak­ti­visten und dann letztlich 2004 erworben. Seit 2004 segelt Gerd mit seinen Crews nun den Klassiker, seit 15 Jahren! Besonders erwähnenswert sind die Ergebnisse auf den interna­tionalen Classic-Regatten 2009 mit Ric Stiens an der Pinne mit einem 2. Platz und dann der Gewinn mit Gerd 2015 am Wolfgangsee.

50 Jahre Samtkragen

Seit 1974 segelt Gerd unter dem Ruhrland­stander, 1977 gewann er den Prinz-Franz-Preis, die inoffi­zielle bayerische Drachen­meis­ter­schaft als unbekannter Segler aus dem Ruhrgebiet, so die Lokalpresse.

Seine Gäste gratuliertem ihm und dem Samtkragen – das Getränk verbindet Essen und Düsseldorf – herzlich mit allen guten Wünschen für noch viele Segeljahre im Club und mit den Drachen.

Wenn der Frühling kommt ....

Bei den ersten beiden Wochenenden 2019  war die Rheinland­flotte mit bis zu 5 Drachen vertreten, der Yacht Club Ruhrland mit Gerd Müller-van Ißem und mit Ben Van Cauwenbergh. Mit den plötzlich wärmeren Wochenenden und mittleren und leichten Winden am 2.Wochenene gute Voraus­set­zungen für ein Warmlaufen für die neue Saison. Alle Ergebnisse unter dragonclass.nl

Festzu­halten sind 2 gute Plätze von Teddy Behr, häufiger Gast auch bei unseren Regatten, am 1.Wochenende und der 2.Platz in der Gesamt­wertung für Ben mit Nadja am 2. Wochenende.

Beeindruckend die Landor­ga­ni­sation der WW Aalsmeer, alle Drachen werden eingeparkt und mit dem Allzweck-Frontlader rangiert und an den Krange­bracht. Gesellig geht es nach den Regatten an der Club Bar zu, die Ergebnisse liegen immer direkt vor. Die 3 Wettfahrten pro Trag werden immer zackig durchgeführt. Die up- and down Kurse stellen hohe Anforde­rungen zur exakten Kurswahl. An den ersten Tonnen kommt das knapp 20 Schiffe umfassende Feld immer sehr geschlossen an.

Intensives Regatta­segeln vor unserer Haustür, zur Nachahmung nur zu empfehlen !

Und die hollän­dische Drachen­flotte blickt gespannt auf den diesjährigen Drachen Gold-Cup in Medemblik ab Pfingsten,  über 100 Boote sind gemeldet und der YC Ruhrland ist dort mit 4 Drachen wieder gut vertreten !

 

Dr. Gerd Müller-van-Ißem